Ayaan Hirsi Ali: «Die westliche Kultur ist allen anderen Kulturen überlegen»

Von | 25. November 2020

„… Sie beobachtet in den USA und in Europa unter gebildeten jungen Leuten einen Überdruss an Wohlstand und Freiheit. Und einen Selbsthass, den sie als Immigrantin nicht teilen kann. Ayaan Hirsi Ali hält die neuen akademischen Systemkritiker für Irrläufer – und erklärt im Gespräch mit René Scheu, warum die Eliten trotzdem mit ihnen paktieren“ NZZ, hier

5 Gedanken zu „Ayaan Hirsi Ali: «Die westliche Kultur ist allen anderen Kulturen überlegen»

  1. Franz Meier

    Ayaan Hirsi Ali spricht aus, was viele von uns denken, was vielen von uns am Herzen liegt, was viele unter uns betrübt und uns grosse Sorgen macht. Viele von uns, die das Schicksal dieser Dame und ihren Werdegang seit Jahren verfolgen, anerkennen ihre Meinungen und ihren Mut. Leider bleibt sie eine einsame Ruferin in der Wüste, genau wie Hamed Abdel Samad und Bassam Tibi. Diejenigen, die die Wahrheit aussprechen, brauchen Polizeischutz oder müssen ins Ausland fliehen! Unsere Politiker und vor allem 100% der Journalisten des Main Stream, wischen ihre wichtigen, stichhaltigen Argumente vom Tisch. Die Main Stream Medien und unsere Politiker wollen diesen Stimmen gar nicht hören, sie wollen ihnen keine Plattform bieten, damit sie auch einmal eine andere Betrachtungsweise der sich aufgrund der forcierten Massenmigration anbahnenden, unausweichlichen, totalen Katastrophe für Europa und seine Zukunft, darlegen können. Unsere Feinde – die linken, rotgrünen Politiker und alle Main Stream Journalisten, wollen „den Karren“ bewusst an die Wand fahren. Wieso werden nicht Ayaan Hirsi Ali oder Hamad Abdel Samad oder Bassam Tibi in die vielen Talk Shows der Main Stream Medien eingeladen, statt den inkompetenten, unwissenden Teilnehmern? Man spielt dem Publikum etwas vor, man inszeniert geradezu, dass alles in Ordnung sei. Dort werden dann irgendwelche Schauspieler, die keine Ahnung von der Materie haben, eingeladen oder irgendwelche fanatischen, fehlgeleiteten Linksintellektuelle die irgendein „Sozialfach“ studiert haben. Was weiss Peter Altmaier – ein häufiger Gast – über die Probleme in der muslimischen Welt? Wie gut kennt er ihre politischen Systeme, ihre jüngere Geschichte, ihre Sozial- und Gesellschaftsstrukturen? Wie würden der penetrante Armin Wolf und Klaus Kleber mit Ayaan Hirsi Ali umspringen? Die Main Stream Medien wollen gar keine Insider, wollen gar keine Profis, die die tatsächlichen Zustände vor Ort, die Situation und die sozialen Strukturen in der muslimischen Welt aus eigener Erfahrung kennen, teilnehmen lassen. Die Main Stream Medien betreiben Vernebelung und Propaganda bis zum bitteren Ende.

  2. aneagle

    Wieso einzelne Somalier den Zustand unserer abendländischen Kultur ganz deutlich besser begreifen können, als wir selbst, ist schon erstaunlich.
    Ein eklatanter Mangel an westlicher Selbstreflexion, eine kollektive Verhaltensstörung durch Gehirnwäsche, oder einfach sträflich blöde?

    Die Schweizer scheinen die Ausnahme zu sein. Schließlich interviewt derzeit kaum eine andere europäische oder amerikanische Zeitung Ayaan Hirsi Ali. Das Thema ist augenscheinlich für den Westen systemisch nicht wichtig genug. Na dann, …ist ja alles in Butter.

  3. Johannes

    Die westliche Kultur ist aber leider einem dekadenten Umbruch ausgesetzt der scheinbar jede hoch entwickelte Kultur an ihrem Höhepunkt den Garaus macht.
    Da der Großteil der Bevölkerung keine materiellen Sorgen hat werden die Errungenschaften welche diese relative Sorglosigkeit ermöglichen auch nicht mehr geschätzt.
    Alles wird als selbstverständlich angesehen, das es anderswo Not und Armut gibt wird als die Schuld der eigenen Kultur betrachtet.
    Man hat diesen Lebensstandard, der durch zahlreiche Sozialnetze abgesichert, dazu verleitet zu denken man könnte diese Netze ohne das sie zerreißen auf alle Menschen dieser Welt ausdehnen.

    Wenn ich daran denke wer unseren Lebensstandard absichert so kommen mir in erster Linie die Menschen aus dem ehemaligen Ostblock in den Sinn. Diese Menschen sind noch weit von der Dekadenz entfernt, sie sind am Boden der Realität und sorgen dafür das wir uns Altenpflege, Bauhandwerk und Gastronomie, Landwirtschaft, Autoreparaturen und vieles mehr überhaupt noch leisten können und das es dafür auch noch Arbeiter und Arbeiterinnen gibt.

    Während diese Menschen für uns arbeiten gehen viele Kinder und Studenten jeden Freitag zur Demo, sehr gerne werden Studienrichtungen gewählt die keine wirtschaftliche Grundlage haben. So entsteht ein akademisches Volk von Philosophen die sich in selbstgestrickten globalen Problemen verlieren.

    Wie es ausgeht ist ungewiss, ich denke wenn der Bogen überspannt ist wird ein wirtschaftlicher Niedergang neue Lebenseinstellungen erzwingen.

  4. Mourawetz

    Von den islamischen Versen haben schon Goethe und Rilke geschwärmt, dagegen ist wahrlich nichts einzuwenden. Aber der politische Islam hat hier nichts verloren, diesen Krieg, die Religion aus der Politik zu entfernen haben wir im Westen schon lange hinter uns gelassen, wir haben die Religion überwunden. Unsere Vorfahren, von denen manche nichts mehr wissen wollen, haben das Problem bravourös vor langer Zeit gelöst. Und wir werden es nicht zulassen, dieses Problem neuerlich über die migrantische Hintertür uns wieder reinzuziehen. Diesen kulturellen Sprung muss jeder machen, der hierher kommt. Kirche und Staat sind getrennt. Religion ist für Gott, das Vaterland für alle.

  5. Nightbird

    „Die westliche Kultur ist allen anderen Kulturen überlegen“

    Ich denke, das war einmal. Mittlerweile ist der Westen samt seiner Kultur ziemlich dekadent geworden.
    Der beschriebene Überdruss am Wohlstand, Freiheit ist es, daß es den Leuten einfach viel zu gut geht.
    NOCH ! Das kann sich aber sehr schnell ändern.

    Eine Ähnlichkeit zum Niedergang des römischen Imperiums zeichnet sich durchaus ab. Dort war es die korrupte Regierung, der Zuzug von fremden Völkern, der Verlust der traditionellen Werte. Aber besonders durch den beginnenden Einfluss durch das Christentum kann man sehen, wie eine systemfremde Religion ein Reich zu Fall bringen kann.

    Der Westen ist nicht mehr in der Lage, nicht mehr Willens, seine über die Jahrhunderte so hart erkämpften Werte zu verteidigen. Statt dessen agiert man unterwürfig, hofierend und selbstverleugnend in einer dermaßen kriecherischen Art, daß einem schlecht wird.

    Eigentlich verbotene Doppelstaatsbürgerschaften werden weiterhin toleriert. Gegen finanzielle Unterstützung aus dem Ausland für islamische Vereine und Organisationen wird nicht wirklich etwas unternommen, usw.

    Jede nur denkbare Konfrontation wird vermieden, nur um ja nicht zugeben zu müssen, die Wahrheit nicht hören zu wollen. Dabei ständig betonend, daß man selbst schuld sei an der Misere, den Mißverständnissen. Und dabei wird auch auf das eigene Volk hingedroschen. Jeder der anderer Meinung ist, wird als politisch rechts oder gleich als Nazi abgestempelt. Die Medienlandschaft ist voll von solchen Nestbeschmutzern und deren Ergüssen. Die wenigen Medien, die die österreichische Fahne noch hoch halten werden zusehends weniger.

    Das allseits bekannte Bild mit den 3 Affen passt hier perfekt.

    Mit ziemlicher Sicherheit ist es aus jenem Grund, um nur ja nicht in die Situation zu kommen, die Fehler wie im WK II zu wiederholen. Ungeachtet, nein, eher ignorierend der Tatsache, daß sich das Problem mit dem Islam gänzlich anders darstellt als jenes damals mit dem Judentum.

    Denn liest man den Koran richtig, ist ein echter Moslem ewig im Kriegszustand, ständig bereit, beim geringsten Widerstand das Messer rauszuholen. Immer bereit, zu töten, denn nur dadurch kommt er direkt ins Paradies. Ich vermute mal, in der Thora steht so etwas nicht.

    Aber das interessiert scheinbar niemanden.

    Dieses Verhalten des Desinteresses am Hintergrund des eigentlichen Problems hat auch dazu geführt, daß Abdel-Samad die Islamkonferenz verlassen hat. Bassam Tibi hat kapituliert und mußte zugeben, daß es einen Islam europäischer Art nicht geben kann und wird. Sarrazin wurde gänzlich aus seiner Partei rausgeschmissen. Es wird sicher noch andere geben, die resigniert haben. Man kann eben nicht mit Leuten diskutieren, die nicht hören wollen.

    Daher muß es wirklich erst schlechter werden, bis es besser werden kann.

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