Bald auch bei uns: Der finanzielle Nacktscanner

Was der griechische Staat alles von seinen Bürgern wissen will (und wissen wird), hier. So eine Art DDR mit schönerem Wetter und guter Menschenrechtslage, sozusagen.

9 comments

  1. Thomas Holzer

    So ich mich recht entsinne, hat angeblicher Weise Herr Tsipras die verpflichtende bargeldlose Bezahlung zwischen Unternehmen und Kunden angeregt.
    Außerdem: die “gute Menschenrechtslage” wird dann hoffentlich nur eine vorübergehende, in Kauf zu nehmende, unangenehme Begleiterscheinung sein.
    In der schönen, neuen Welt kann man auf derlei Petitessen doch gerne verzichten; da sind ja dann alle nett, lieb und freundlich miteinander, vor allem die Politikerdarsteller ihren Untertanen gegenüber.
    Denn wir haben ja hoffentlich aus der Geschichte4 gelernt, daß nur im realen Sozialismus die Gerechtigkeit verwirklicht ist

  2. DNJ

    @Holzer
    In Italien und Frankreich gibt es defacto schon die verpflichtende bargeldlose Zahlung (über 1000 Euro), auch in anderen EU-Staaten gibt es ähnliche Tendenzen.

  3. Thomas Holzer

    @DNJ
    Ja, ich weiß.
    Und stelle mit Entsetzen fest, daß all diese Einschränkungen nicht mal mehr mit einem Achselzucken akzeptiert werden; selbst für diese hilflose Bewegung scheint mittlerweile die Kraft zu fehlen 🙁

  4. Herr Karl jun.

    Das ganze ist ja durchaus “EU-mustergültig” – und läßt den Polit_Gesit der EU unverschämt erblicken.

  5. sokrates

    DNJ@ es gibt nur mehr dressierte Affen, die dankbar sind wenn sie ihr Futter bekommen, Milliarden an Sparvermögen vernichtet wird, und die Eliten bis zum Papiersackerl alles regeln, und mit Gedenkfeiern die 100 Jahre und mehr zurückliegen- beschäftigt werden!

  6. Syria Forever

    Shalom Sokrates.

    Nicht nur, es gibt auch andere, doch ich stimme zu, der Grossteil der Europäer sind dressierten Affen gleich. Ein bedenklicher Anteil an Europäern ist sogar dazu nicht fähig weil es an den Intellektuellen Grundvoraussetzungen fehlt hat doch ein trainierter Schimpanse einen IQ von ca. 80.
    Folge ich den Tageszeitungen in Österreich schaffen diesen Schnitt nicht einmal MinisterInnen, bei dem Durcheinander das im Unterrichtsministerium herrscht, als Beispiel.

    Guten Tag.

  7. PP

    Schätze, mit dem Bargeld geht’s bald zu Ende. Die werden nicht warten bis 1.000 nur noch 500 wert sind. Das in IT und FR waren Testballons. Junckers Doktrin “Wir stellen etwas in den Raum und warten, ob es keinen Aufschrei gibt …” gilt auch hier.
    Nicht lang, bis sich gerade noch ein Einkaufswagen voll Lebensmittel ausgeht. Das Ende des Bargeldes wird früher oder später zum nächsten totalitären Sozialismus.

  8. Fragolin

    Das hat doch alles schon viel früher angefangen, als die Bargeldauszahlung (Lohntüte) verboten und für Bezüge das Girokonto Pflicht wurde. Jeder bar bezahlte Schilling stand unter dem Generalverdacht, ein schwarzer Schilling zu sein. Um nicht in den Verdacht zu kommen, sein Geld illegal zu verdienen, musste jeder sein Geld auf ein Konto überweisen bekommen. So konnte der Staat kontrollieren, ob der am Lohnzettel aufscheinende Betrag mit dem ausgezahlten übereinstimmt. Wie lange gibt’s das jetzt schon? Ich glaube, so gute 20 Jahre.
    So viele wird es auch sicher noch dauern bis zur totalen Abbschaffung des Bargeldes. Aber in kleinen Schritten geht es voran, die Technik ist da (Karte für große, Chip für kleine Beträge), die Propagandamaschine läuft (Bargeld ist schädlich für die Volkswirtschaft, wird zur Finanzierung des Terrorismus verwendet, steuerfrei ins Ausland verschoben oder schwarz ausgezahlt, also immer nur böse, böse Dinge, niemals hört man von Vorteilen für den Einzelnen wie z.B. dem, dass man die Karte eines Einzelnen sperren kann, seine Geldscheine aber nicht…).
    Langsam wird es interessant, sich eine Münzsammlung zuzulegen, um seinen Enkeln mal zeigen zu können, wie sowas ausgesehen hat…

  9. Fragolin

    Apropos Griechenland:
    Wenn dieser neue Kampf gegen Steuerhinterziehung mit der gleichen Härte und Konsequenz geführt wird, die wir bisher von griechischen Behörden gewohnt sind, werden a) die Steuereinnahmen des Staates um maximal Null Prozent steigen und b) einige Beamte ein saftiges Zubrot bekommen. Aber schön sieht’s aus und ist ein tolles Argument bei der nächsten Runde aggressiven Bettelns bei den “Partnern”.

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