Bank der Banken warnt vor “Expolsion an den Finanzmärkten”

“Die Kernaussage der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ bzw. englisch BIS): „The global economy is caught in a permanent trap of boom-bust financial cycles. This deformed structure is becoming ever more corrosive and dangerous as debt ratios rise to vertiginous levels, the world’s top monetary watchdog has warned.“ (spannend, weiter hier)

11 comments

  1. KTMTreiber

    Oh Wunder, – läuft das “Casino” doch seit dem “Lehman- Brothers Vorfall”, munter weiter … 😉

  2. humanist

    frage: Wer ist “schuld” daran, wenn überschaubar intelligente Menschen die Führung in Europa haben und erstens Geld drucken, bis der Arzt kommt und zweitens steinzeitliche muselmanenhorden und afrikaner in unsere gebiete holen? …richtig: WIR, die wir uns de facto ALLES gefallen lassen und das kaschperltheater auch noch durch arbeitsleistung finanzieren.

  3. KTMTreiber

    @humanist

    Solange eine UEFA Champions League live ins Wohnzimmer strahlt, das obligatorische “Schnitzl” verfügbar und beim lokalen Getränkehändler seines Vertrauens, die eine, oder andere Kiste Augustinerbräu auszulösen ist, – wird sich so schnell nix ändern. Vertrauen Sie mir, – ich habe schon einige “Feldversuche und Feldstudien” (Filiale – 30 Mitarbeiter hinter mir) – Das wird nix …. 😉

  4. Lisa

    @KTMTreiber: genau so ist es: junge Leute mehr noch als ältere überlegen absolut nicht, dass esnur ihr Vertrauen in ihre Karten ist, das es erlaubt überall damit zu bezahlen und Bargeld zu beziehen. Möge ihne diese Vertrauen erhalten bleiben… Sollte es zum globalen Crash kommen, wird das diese Generation des virteullen Geldes in eine tiefe Sinnkrise stürzen: Ein Aufschrei: “Warum lassen die Banken das zu?!?” statt des “Warum lässt der Herrgott das zu?” von einst…

  5. Reini

    Wenn die Explosion eintrifft,… hat das Geldverschenken ein Ende hat, damit andere Wertigkeiten in den Vordergrund rücken als die finanzielle Scheinwelt, damit die Politiker wieder auf das Volk hören, damit sich das Europachaos EU auflöst, damit der Österreicher zum Umdenken angeregt wird, usw…
    … eine gewisse Selbstvernichtung liegt wohl in der Natur des Menschen,… umso leichter geht’s wenn er Finanziell abhängig ist.

  6. Falke

    @KTMTreiber
    Die Champions Ligue gibt es im Free TV nur noch nächstes Jahr; glauben Sie, dass sich dann etwas ändert? 🙂

  7. KTMTreiber

    @Falke

    … FB- WM / Euro / Olymp. Spiele / Ski- WM / Explosiv / Lindenstraße / Tagesschau / ZIB … – suchen Sie sich etwas aus …

  8. dna1

    Bevor die Leute sich ändern, weil es keine Champions-League im Free TV mehr gibt kaufen sie sich ein Sky-Abo, oder lassen sich eben mit etwas anderem berieseln. Da teile ich die Meinung von KTMTreiber aus eigener Erfahrung völlig.
    Die Welt wird aber nicht untergehen, unser System verlangt von Zeit zu Zeit einen Reset, der würde viel weniger schmerzhaft ausfallen, wenn man ihn früher zulassen würde. Unser Geldsystem hat Schwächen und es ist wie ein Organismus, es muss ein- und ausatmen können, aber leider verhindert man das Ausatmen durch unvorstellbare Geldschwemmen, wie wenn man ständig die Luft anhält, aber das lässt sich auf Dauer nicht aushalten. Im Gegenteil, man wird rot im Gesicht und es wird immer schlimmer.
    Wie auch immer, wir werden sehen.
    Liebe Grüße

  9. Oliver H.

    “the world’s top monetary watchdog has warned”

    Wie entzückend dialektisch, wenn ausgerechnet die Sprengmeister vor Trümmergefahr warnen. Die BIS ist die Dachgesellschaft aller Zentralbanken, in ihr stimmen sich regelmäßig die Häuptlinge der lokalen Notenbanken und zugleich obersten Organe der BIS über die aktuell global angesagte Version des Geldsozialismus ab.

    Daß Geldsysteme mit linken und monopolisierten Gottspielern im Zentrum regelmäßig über den Jordan gehen, wußten Kritiker ebenso von Anfang an, wie die Initiatoren und Betreiber besagter Alchemie als Profiteure derselben. Aktuelles Novum ist der öffentlich vollzogene Countdown, von dem spätere Geschichtsbücher festhalten werden, er begründe als Verdienst um die Menschheit das nachfolgend verschärfte Monopol im Maul des “world’s top monetary watchdog’s”.

  10. Oliver H.

    Zum Abrunden des erbärmlichen Spiels nachfolgend die Aussage [1] von Janet L Yellen vor zwei Tagen, ihres Zeichens aktuell Präsidentin der FED und zugleich im Directors Board der BIS: Keine weitere Finanzkrise “zu unseren Lebzeiten”.

    Entweder hat Yellen mit der BIS nichts zu tun, oder sie stützt damit irrtümlich die Headline des jüngsten offiziellen BIS-Reports [2], wonach das Schimmste seit 2008 schon vorüber ist. Alternativ kann man annehmen, die Dinge würden sich in Sekundenschnelle ändern, oder, ebenfalls nicht unplausibel, man überkübelt die Masse so lange mit widersprüchlichen Meldungen, daß man im Nachhinein alles und nichts behaupten kann, inklusive Gegenteil oder etwas ganz anderem.

    Put simply: Es wird krachen, aber wir, die vereinten Gottspieler, baden es nicht aus, zumindest nicht zu unseren Lebenszeiten, und außerdem haben wir’s eh gesagt.

    [1] derstandard.at/2000059909317/Fed-Chefin-Keine-weitere-Finanzkrise-zu-unseren-Lebzeiten
    [2] bis.org/publ/arpdf/ar2017e.htm?m=5%7C24
    87th Annual Report, 2016/17, 25 June 2017
    The current economic upswing provides an opportunity to build greater economic resilience, the Bank for International Settlements (BIS) writes in its 87th Annual Report. This involves shoring up the global economy’s ability to withstand shocks and adapt to new trends, and preventing the emergence of imbalances.(..)
    What a difference a year can make in the global economy, in terms of both facts and, above all, sentiment. The facts paint a brighter picture.

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