Banken: Das Dicke Ende in Südeuropa kommt noch….

Von | 11. Oktober 2013

“….Den Banken in Spanien, Italien und Portugal drohen nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in den nächsten zwei Jahren Verluste durch Geschäftskredite im Umfang von etwa 250 Milliarden Euro….” (Format)

7 Gedanken zu „Banken: Das Dicke Ende in Südeuropa kommt noch….

  1. FDominicus

    Es geht nicht alleine um Banken sondern um das ganze unfeine Gemenge aus Politik, Banken und Zentralbanken.
    Es ist eine Schande, daß nur die Banken kritisiert werden. Es wird immer die Botschaft ermittelt, daß die Politik hier wirklich die “Retterin” sein könnte. Das ist eine faustdicke Lüge.

  2. Thomas Holzer

    @FDominicus
    Die Politik ist der Verursacher; aber dank Medien, PR-Berater und Dummheit des Volkes bis dato anscheinend erfolgreich den “schwarzen Peter” Anderen zuschiebend

  3. Christian Peter

    @fdominicus
    thomas holzer

    Glauben Sie den Schwachsinn wirklich ? Politiker bzw. politische Parteien sind für Banker nichts als Marionetten, die sich mit Trinkgeld gefügig machen lassen. Wer die Macht über das Geld hat (Banken) entscheidet, nicht die Politik.

  4. Reinhard

    @Christian Peter
    Man kann sie nicht trennen, ohne Blut zu vergießen. Es sitzen Banker auf hohen Partei- und Ämterposten, Politiker und Beamte in Bankvorständen. Wo die Politik nicht ganz systemkonform mitspielt, wird sie von Bankern übernommen (siehe Italien und Griechenland), wo Banken den mächtigeren Vertretern der Konkurrenz in der Politik nicht passen, werden sie vernichtet (siehe Lehmann). Politik und Geldwesen lassen sich nicht trennen, sie sind siamesische Zwillinge.

  5. Christian Peter

    @reinhard

    Na ja, Banker in wichtigen politischen Postionen – klar, z.B. Mario Draghi – EZB. Aber Politiker in Bankvorständen ? Was sollte das bringen ? Das ist gar nicht erforderlich, denn die Politik lässt sich für Taschengeld gefügig machen.

  6. Reinhard

    @Christian Peter
    Sie schaffen es nicht, sich von dem Bild zu lösen, es gäbe “die Banken” und “die Politik” als zwei eigenständige Gruppen, von denen die eine die andere beeinflussen möchte. “Die Banken”, vor allem jene, die hochriskant bis stümperhaft, leichtsinnig und fahrlässig agieren und sich zur Absicherung ihrer Geschäfte entsprechender Gesetze bedienen müssen, sind zum größten Teil Landesbanken, Staatsbanken, Gewerkschaftsbanken, parteinahe Genossenschaftsbanken etc.. Die Politik braucht die Banken zur Absicherung ihreres eigenen stümperhaften, leichtsinnigen und fahrlässigen Agierens beim Wählerkauf (Machterhalt zum beiderseitigen Vorteil) und für Prestigeobjekte; dazu ist sie gern bereit, die entsprechenden Gesetze zu erlassen.
    Da bilden Banken und Politik ein System, das mit atomarer Bindungskraft aneinander gefesselt ist. Die Politiker brauchen das Geld, und sei es nur durch das Bedrucken bunter Lappen entstanden und faktisch wertlos, und die Banken brauchen Gesetze, die ihnen das Drucken bunter wertloser Lappen erlaubt.
    Hören Sie bitte auf, die Politiker nur als harmlose kleine Hampelmänner am Gängelband mächtiger Finanzinstitute darzustellen, denn das lenkt von der Schuld der Politiker ab. Sie sind keine leichtfertigen Opfer ihrer Käuflichkeit (wären sie Opfer, würden sie irgend etwas verlieren) sondern brutale Täter, die die Coups mitplanen und mitinitiieren!

  7. Christian Peter

    @reinhard

    Sie sollten sich mit dem heutigen Kreditgeldsystem beschäftigen. Die von Ihnen genannten Landesbanken, Staatsbanken, etc. sind Provinzbanken, die in der globalen Finanzwelt keine Rolle spielen. Der Staat profitiert auch nicht (wie so häufig behauptet) vom staatlichen Geldmonopol, sondern private Banken, weil die Geldschöpfung in der Hand privater Banken (Giralgeldschöpfung) liegt. Für den Staat und die Politik wäre es sehr viel vorteilhafter, die Geldschöpfung wieder an sich zu ziehen und das Privileg der Geldschöpfung durch Banken zu beenden.

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