Banken-Union: Und wer soll das bezahlen?

“……Die EU will bei Bank-Runs die Banken verpflichten, den Kunden innerhalb von fünf Tagen wenigstens so viel Geld auszuzahlen, wie die Kunden als „Lebenshaltungskosten“ brauchen. Zugleich verspricht die EU im Zuge der Banken-Union nun auch plötzlich eine Garantie für „temporär hoher Beiträge“ aus. Wer die bezahlen soll weiß niemand….” (hier)

3 comments

  1. Thomas Holzer

    Ist das aber nett, daß kommissarisch festgelegt wird, wie hoch die Lebenshaltungskosten jedes einzelnen EU-Bürger sein dürfen 😉
    Wenigstens da sind wir dann alle gleich arm; ausgenommen natürlich die dann herrschenden “Eliten”

  2. zen

    Wenn ich den Cashflow für gewerbliche und private nicht erhalte, ist die Katastrophe viel größer.
    Angenommen ein reicher Neoliberaler verkauft eine Garconiere und ich überweise ihm den Kaufpreis auf sein Konto und dann kracht die Bank und alles bis auf 100.000€ ist weg.
    Das wäre nicht gut für einen funktionierenden Cashflow in der Wirtschaft, weil niemand dann sich größere Dinge unkompliziert zu kaufen traut und auch die Firmen selbst untereinander herumeieren mit Bankgarantien oder Aktien u.s.w. bei größeren Transaktionen.
    Jetzt funktioniert eh der Interbankenmarkt im großen schon die ganze Zeit nicht in der €-Zone und im kleinen auch nicht wirklich flüssig und das hemmt die Wirtschaft ungemein. Da ists mir lieber, die EZB druckt ein wenig, bevor niemand mehr bei Transaktionen Sicherheit hat.

  3. Thomas Holzer

    @zen
    Ach, ein Drucker-Junkie…………….ein Staatsgläubiger
    Abgesehen davon, daß es sich um “fiat-Money” handelt, man könnte ja auch bar bezahlen 😉

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