Bargeld, ade?

“Der Chef-Analyst der Baader Bank, Robert Halver, sieht als Folge der Einführung von Negativ-Zinsen die Abschaffung von Bargeld in zahlreichen europäischen Staaten. „Wenn Bargeld abgeschafft wird, kann sich auch niemand mehr gegen Negativ-Zinsen wehren, so Halver. Die Furcht der Regierenden vor einem Bank-Run ist groß…” (hier)

9 comments

  1. PP

    Auf den Geldsozialismus folgt der Geldtotalitarismus. Völlig folgerichtig. Und weitestgehend unwidersprochen.
    Und es geschieht im Namen der Sicherheit. Nur eine kleine Einschränkung in einer immer unsicherer werdenden Welt?

    “They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.”
    – Benjamin Franklin (der auf der USD 100 Banknote)

  2. Thomas Holzer

    Sind die europäischen Völker wirklich schon so “erfolgreich” umerzogen, daß diese Völker sich alles gefallen lassen, was diese Politikerdarsteller beschließen?

  3. Selbstdenker

    Wenn das Bargeld abgeschafft und Gold verboten wird, wird man wohl Koks zur Wertaufbewahrung verwenden. Die Vorteile:

    1. Koks kann kaum inflationiert werden und der Staat treibt den Preis durch Verknappung sogar nach oben.
    2. Im Gegensatz zu Gold gibt es eine breite User-Community mit täglichen Bedarf (siehe Wasseruntersuchungen in der Donau).
    3. Man kann damit Politiker schmieren, ohne dass Geld fließt oder irgendein Beleg auftaucht.
    4. Viele illegale Aktivitäten kann man mit Koks bezahlen ohne, dass man den Umweg über die Kohle gehen muss.

    Soviel zum Thema “Kriminalitätsbekämpfung”.

  4. Thomas Holzer

    @Rado
    Natürlich werden sich die Leute etwas einfallen lassen!
    Aber: wie kommen wir dazu, jeden Schwachsinn hinnehmen zu müssen?!

  5. sokrates

    Thomas Holzer@..sind die europäischen Völker wirklich schon so “erfolgreich” umerzogen.. 30 Jahre sozialistisch / kommunistische Schule zeigen Wirkung! Vor allem unsere linken Journalisten – wie kürzlich im Blog gelesen ca 70% – alles Studienabbrecher oder oft Publizistikstudenten mit “reduzierter” Ausbildung ( zählen sie wie oft das Wort Nationalist in einem Artikel vorkommt =quantitativ/qualitative Analyse ) sind hier hervorragende Multiplikatoren zu diversen bezahlten “Spin-Doktoren” die nicht verstehen was/ wer hinter diversen Aktionen steht un jeden Nonsens begeistert “weiterverkaufen!

  6. H.Trickler

    Als ziemlich gut informierter Eidgenosse wage ich zu bezweifeln, dass einer Pensionskasse die Barauszahlung des Guthabens von der Bank wirklich verweigert wurde, weil solche Vorgänge aktuell nur angedacht, aber m.W. (noch) nicht ausgeführt worden sind.

    Es wurden Berechnungen angestellt, was die Abholung von soviel Bargeld, dessen Transport an einen sicheren Ort, die Versicherung während Transport und Lagerung sowie der spätere Rücktransport zu einer Bank kosten würde.

    Dabei hat es sich gezeigt, dass der Negativ-Zinssatz noch sehr viel extremer sein müsste, damit sich der geschilderte Vorgang lohnt.

    Die Frage bleibt aber somit offen und es sind parlamentarische Schritte geplant, welche AHV, Pensionskassen und Versicherungen vom Negativzins bewahren wollen. Das Problem liegt in möglichen Umgehungsgeschäften.

  7. Selbstdenker

    @sokrates:
    Das geht auch in die Gegenrichtung: ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Journalisten und bestimmte Gastartikelschreiber bzw. hauptberufliche Interviewpartner auf Ö1 gezielt bestimmte Begriffe in einem positiven oder negativen Zusammenhang verbauen? Nachdem im links-grünen Umfeld viele “Informationen” unreflektiert aufgenommen und weiterverbreitet werden, ist das eine durchwegs effektive Methode.

    Neben Journalisten sind auch Soziologen wahre Meister dieser Technik. Es sei erwähnt, dass sie sich innerhalb von nur acht Semestern ein erstaunlich “tiefgreifendes Wissen” in zahlreichen Fachgebieten aneignen: Klimaforschung, Biologie, Geopolitik, Recht, Wirtschaft und “irgendwas mit Medien” – überall sind sie Experten ersten Ranges.

    Nur Spötter behaupten, dass es diesen Leuten gar nicht um reale Zusammenhänge, sondern um die Konstruktion von Zusammenhängen geht…

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