Bargeld bald verboten?

Gäbe es kein Bargeld mehr, könnten die Zentralbanken Negativzinsen einfacher einführen, meint der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff. Und er fordert auch gleich die Abschaffung von Bargeld. (hier)

13 comments

  1. Graf Berge von Grips

    Am Wochenende stimmen die Schweizer darüber ab, ob deren Nationalbank mindestens 25% der Währungsreserven in Gold halten wird müssen. Fehlmenge per heute: ca. 1500 Tonnen..
    Und jetzt noch das.
    Man sollte Gold kaufen, aber pronto…

  2. Thomas Holzer

    “Bargeld hat noch den zusätzlichen Nachteil, dass es von Geheimdiensten und Finanzbehörden nicht umfassend kontrolliert werden kann. Gäbe es kein Bargeld mehr, wären sämtliche Finanztranskationen aller Menschen und Unternehmen endlich gläsern für die Behörden”

    Und das ist der wesentliche Grund, warum jeder “Bürger” vehement für den Erhalt des Bargeldes eintreten sollte.

    Was natürlich nicht passieren wird…..sondern es wird -leider- erfolgreich mit Slogans wie “Kampf den Reichen, Spekulanten, Steuerhinterziehern etc” in kürzester Zeit abgeschafft werden.

  3. Herbert Manninger

    Wenn die obrigkeitshörigen Schweden und Norweger FÜR etwas sind, dann ist stets äußerste Vorsicht geboten.

  4. Ehrenmitglied der ÖBB

    Mich wundert immer wieder, dass in Europa Äusserungen von Uni-Leuten wie die des Herrn Rogoff ernst genommen werden?
    Man muss schon sehr naiv sein, um die Marketingaktionen von (speziell) USA amerikanischen Unis oder Professoren nicht zu durchschauen. das geht von der “kalten Kernschmelze” einer Uni in Middlewest bis eben zu Herrn Rogoff. Der wiederum wird in Harvard auf die erfolge seiner Aussagen hinweisen, damit steigt seine Hörerzahl und festigt sein Engagement an der Uni.
    Bitte merken sie in ihrem Kalender vor, ob man in einem Jahr von diesem Herrn etwas fundiertere Aussagen festhalten kann.
    Ich glaube es nicht!

  5. Mona Rieboldt

    @ Herbert Manninger
    Na ja Schweden hat ca. 8 Millionen Einwohner. Wie man das aber in Deutschland bei 80 Millionen machen will, erschließt sich mir nicht. Aber wer weiß, auf was für Ideen Politiker noch kommen.

  6. Selbstdenker

    Ich glaube da verrechnet sich Kenneth Rogoff (wieder). Solche Forderungen in der Öffentlichkeit für die anderen aufzustellen oder selbst mit dem eigenen Ersparten danach zu leben sind zwei Paar Schuhe.

    Wer stellt dann sein Kapital noch für andere freiwillig zur Verfügung, wenn er dafür sogar noch bestraft wird?

    Ein derartiger Schritt wird das Ende vom US-Dollar und / oder dem Euro einleiten. Nur wird es nach so einem Vertrauensverlust kein staatliches Zentralbankgeld mehr geben.

    In einer global vernetzten Welt mit höchst divergenten Interessen – insbesondere in Sachen Geld – wird es nie eine einheitliche Weltwährung geben. Zahlreiche Länder, welche die Dominanz vom US-Dollar brechen wollen, warten schon ungeduldig auf diesen Schritt.

    Was dann kommt? Möglicherweise eine Mischung aus elektronischen, mit realen Vermögenswerten gedeckten, verschlüsselten Marktgeld. Eine Mischung mit Zutaten aus Bitcoin, Goldstandard und Havalla-Banking.

    Herr Rogoff, bitte machen Sie Ihre Vorschläge Herrn Obama schmackhaft! Je eher, desto besser 🙂

  7. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Das ist ganz einfach; eine “plötzliche Krise” von der Politik am Freitag Nachmittag verkündet, von den mainstream-Medien übers Wochenende “bearbeitet”, und am Sonntag Abend als Notfallmaßnahme, vor welcher ein Finanzminister wieder einmal bedeutungsschwanger in einen Abgrund gesehen hatte, verkündet und sogleich umgesetzt.
    Nichts leichter als dies…………..

  8. sokrates9

    Wir nähern uns dem kommunistischem Ideal: Jeder bekommt ein Taschengeld,über den Rest verfügt die Nomenklatura frei nach Belieben..
    Übrigens : Wo ist eigentlich unser Gold? Außer bei einer Beschwichtungsaktion, dass einBanker in ein paar Stunden angeblich unser Gold gesehen hat, gibt es da nichts neues!

  9. Manfred Moschner

    Damit hat sich Herr Rogoff endgueltig als “intellektuelle Speerspitze” des Totalitarismus entlarvt. Lauter fadenscheinige Argumente/Vorwaende, die nur folgenden Zwecken dienen:
    – Abschaffung jedes Freiraums,
    – beliebiger Zugriff auf privates Geldvermoegen,
    – kurz: totale Kontrolle der Buerger und Abschaffung des Individuums.
    Schoene Neue Welt – ‘1984’ laesst gruessen!

  10. Fragolin

    “Man sollte Gold kaufen, aber pronto.…”
    Glauben Sie nicht, dass Leute, die mit dem Gedanken spielen, Bargeld abzuschaffen, nicht als nächstes den Besitz von Edelmetall und in weiterer Folge jeglichen vor dem Leviathan versteckbaren Besitz verbieten? Denken Sie den Weg unserer Obertanen zu Ende; was da auf uns zukommt, dagegen war der Kommunismus eine freie liberale Gesellschaft und Nordkorea ein Hort der Meinungsfreiheit.

  11. Thomas Holzer

    Natürlich wird in weiterer Konsequenz auch der Besitz von Edelmetallen, wahrscheinlich auch von Kunstwerken etc. in Privatbesitz verboten werden (gestern Abend hat ja nicht umsonst ein SPÖ-Parlamentarier in einer der lächerlichen -live übertragenen- Debatten lang und breit lamentiert, daß so viele Kunstwerke versteigert werden, in Privatbesitz verschwinden und der Öffentlichkeit vorenthalten werden), und das staatlich geförderte Denunziantentum wird wieder “fröhlich Urstände” feiern.

  12. Graf Berge von Grips

    21. November 2014 – 04:52 Fragolin

    Aber immerhin kann man es unauffälliger transportieren….

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