Bargeld weg, Freiheit weg!

Von | 3. April 2016

“…..Selbst wenn Unerwünschtes mit Bargeld finanziert wird, so muss man die Frage beantworten: Würde das Unerwünschte ohne Bargeld unterbleiben? Oder würden diejenigen, die das Unerwünschte heute tun, dann künftig zu anderen Mitteln und Wegen greifen, um an ihr Ziel zu gelangen?….” (hier)

5 Gedanken zu „Bargeld weg, Freiheit weg!

  1. astuga

    Ein kurzer, prägnanter Artikel der die eigentlichen Ziele gut herausarbeitet.

    Vielleicht noch zur Kriminalität.
    Kriminelle greifen längst auf Alternativwährungen wie paysafe, Bitcoin oder Litecoin zurück.
    Islamisten ua. auf das islamische Hawala-System.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Darknet-Markt

  2. CE___

    Abgesehen vom Thema Bargeld, können flächendeckend durchgesetzte Negativzinsen für die Währung Euro ja nur Kapitalsverkehrskontrollen innerhalb der EU und eine massive Einschränkung der Personen,- und Warenfreizügigkeit nach sich führen.

    Ein jeder mit Grips wird doch für kurzfristige Ausgabenhorizonte sofort in Devisen gehen, Dollar und Franken natürlich, aber auch Forint oder Kronen erscheinen dann relativ gesehen attraktiv.

    Und vor allem in Ostösterreich werden dann die Käufe “über der Grenze” relativ gesehen auch sehr attraktiv. Warum soll man sich seinen Neuwagen nicht in Tschechien oder Ungarn in bar kaufen und nach Ö einführen?

    Japan, obwohl ein Inselstaat, wo die Leute wirklich nirgendwohin ausweichen können, hat ja dieses Experiment auch schnell wieder beendet, wenn man den Nachrichten von dort trauen darf.

  3. Christian Peter

    Zu Zwecken der Kriminalitätsbekämpfung müsste eine Bargeldverbot weltweit durchgesetzt werden – das ist völlig unrealistisch, Kriminelle werden einfach auf andere Währungen ausweichen, solange es irgendwo Banknoten gibt. Oder auf Drogen als Zahlungsmittel ausweichen – auch heute gelten Drogen an vielen Orten als harte Währung.

  4. astuga

    Nachtrag.
    Und Geldwäsche wird längst im großen Stil international über Sportwetten betrieben.
    Und auch hier oftmals bargeldlos und online.
    Wobei vieles über Asien läuft.

  5. gms

    CE___,

    “Und vor allem in Ostösterreich werden dann die Käufe „über der Grenze“ relativ gesehen auch sehr attraktiv. Warum soll man sich seinen Neuwagen nicht in Tschechien oder Ungarn in bar kaufen und nach Ö einführen?”

    Wiederholt sei vor solchen Betrachtungen gewarnt, zumal sie natürliche Abwehrkräfte gegen totalitäre Tendenzen schwächen. Ein System, das die umfassende Kontrolle über das vorgeschriebene universelle Tauschmittel ausübt, beschränkt sich definitiv nicht darauf, sondern kann, muß und wird versuchsweise auch Ausweichhandlungen unterbinden.

    Unrecht bringt zu seiner Aufrechterhaltung weiteres Unrecht hervor, manifestiert in Kontrolle und Pönalisierung all dessen, was das initiale Unrecht unterläuft. Mit dem jüngst beschlossenen Staatsschutzgesetz ist die Ebene schon ausreichend weit zum Big-Brother geneigt, und hätte das System nicht bereits diese Allzweckwaffe gegen den Untertan, so wäre sie spätestens bei der Umsetzung des aktuell zur Debatte stehenden Ansinnens geschaffen worden.

    Wie weit wir schon in Richtung Totalitarismus abgeglitten sind und was Bürgern hierfür konsequent über die Jahre hinweg mit kleinen Schritten untergejubelt wurde, haben die Wenigsten noch verstanden.

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