Bargeldverbot am Bau kommt schon

Von | 21. Mai 2015

“Die Steuerreform zielt am Bau darauf ab, Lohnsteuermissbrauch zu bekämpfen. Das soll durch eine Verpflichtung zur unbaren Auszahlung der Arbeitslöhne gelingen – es soll also keine Barauszahlung des Arbeitslohns mehr geben….” (hier)

8 Gedanken zu „Bargeldverbot am Bau kommt schon

  1. Michael Haberler

    und der Herr Leitl freut sich riesig darüber.

    Das, Regsitrierkassen-Wahn und die Kontenschnüffelei sogar im privaten Bereicht via Finanz-Gestapo: ganz super, liebe ÖVP. Gehts eigentlich noch? What’s next, vollautomatische Abbuchung durch die Finanz?

    Ich dachte mal, “konservativ” hat etwas mit einem Gegenentwurf zum totalitären Nanny-State zu tun. Njet – hat es nicht.

  2. Thomas Holzer

    Und nicht nur dies!
    Es geht viel, viel weiter, als -zumindest von mir- befürchtet.
    Spenden und Kirchenbeiträge werden künftig automatisch dem Finanzamt gemeldet!
    Von wem wohl, sicherlich nicht vom Spender/Zahler

    Kosten für Versicherungsprämien und Wohnraumsanierung, Wohnraumbeschaffung werden nicht mehr absetzbar sein.

    Für die sogenannten Sonderausgaben bei der Arbeitnehmerveranlagung soll ein automatischer Datenaustausch zwischen der empfangenden Organisation und der Finanzverwaltung eingerichtet werden. Der Steuerpflichtige muss die Sonderausgaben nicht mehr im Rahmen der Steuererklärung dem Finanzamt selbst bekannt geben.

    Absetzbar bleiben nur Beiträge für eine freiwillige Weiterversicherung einschließlich des Nachkaufs von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung und vergleichbare Beiträge an Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbstständig Erwerbstätigen (Der (Sub)Standard 21.05.2015)

    Conclusio: Es gibt (fast) keine Steuererhöhungen, dafür aber Belastungen für all jene, welche sich privat etwas schaffen wollen, welche dem Staat nicht vertrauen. Die Vernetzung von NGOs, Kirchen mit Finanzämtern, ohne dem Steuerknecht die Möglichkeit zu geben, dieser “Transparenz” nicht zuzustimmen, ist bezeichnend und zeigt, wie sozialistisch die ÖVP mittleriweile geworden ist.

    Frei nach dem Motto: Alles für den Staat, alles durch den Staat, nichts ohne den Staat

  3. PeterT

    Ich halte die ganze Bargeld-Abschaffungs Debatte für lächerlich und sinnlos.
    Wenn das Euro-Bargeld abgeschafft ist, dann werden ‘private’ Transaktionen halt nicht mehr in Euro, sondern in Franken / Dollar / Gold – oder vielleicht mit Amazon-Gutscheinen durchgeführt.
    Irgendeinen Weg gibt’s immer, die staatlichen Schnüffler auszubremsen.

  4. Christian Peter

    Und das alles, weil die beiden Besatzungsmächte ÖVP und SPÖ seit Jahrzehnten keine nennenswerten Reformen zustande bringen. Alleine in Österreichs Verwaltung ließen sich mindestens 10 Milliarden Euro (Beseitigung des Bundesstaates : bis 20 Milliarden) jährlich sparen.

  5. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Christian Peter
    “Jahrzehnte” würde ich gerade nicht sagen, da unter Schüssel einiges reformiert wurde, das allerdings wieder rückgängig gemacht wurde.
    Allein die Privatisierung der VOEST ist ein gutes Beispiel, da hatten doch die Sozis eine “Lichterkette” in Linz organisiert um das zu verhindern. Die Pensionsreform wurde auf retour geschaltet, die Studiengebühren wurden wieder abgeschafft mit den bekannten Folgen etc. ( man vergaß damals immer dazuzusagen, dass die finanziell Schwachen sehr wohl Stipendien erhielten um die Gebühren auszugleichen etc…)
    Aber das ist “gefühlte” Jahrzehnte her und des Teufels, weil die Kämmerer entmachtet waren damals und das Giebelkreuz seine Einflusssphäre nicht voll ausspielen konnte etc..
    🙂

  6. Thomas Holzer

    Man hat es nicht vergessen, man hat es bewußt verschwiegen! 😉

  7. Christian Peter

    @Ehrenmitglied der ÖBB

    ‘Reformen unter Schüssel’

    hören Sie doch auf, die schwarzen (Bundesländer-) Wanzen sind der Hauptgrund der Reformresistenz der Politik in unserem Land. Selbst mit der SPÖ ließe sich in einigen Bereichen eher Reformen machen.

  8. Christian Peter

    @Ehrenmitglied der ÖBB

    die schwarzen (Bundesländer-) Bonzen sind ein weit größeres Problem für die Republik die roten Genossen – selbst mit der SPÖ ließe sich das Land eher reformieren. Von Reformen unter Schüssel ist mir nichts bekannt, allerdings war dieser sehr kreativ im Schönen von Zahlen durch Ausgliederungen und anderer Maßnahmen.

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