Bargeldverbot demnächst auch in der Schweiz

Von | 22. Februar 2014

“….Bargeldkäufe über 100’000 Franken sollen künftig verboten sein. Dieser umstrittene Vorschlag des Bundesrates im Rahmen der Umsetzung globaler Richtlinien gegen die Geldwäscherei hat in der Rechtskommission des Ständerats Sukkurs erhalten. …” (hier)

5 Gedanken zu „Bargeldverbot demnächst auch in der Schweiz

  1. Thomas Holzer

    Die unermessliche Gier des Leviathan biegt, wenn nicht biegt das Recht, wo es nur geht, indem er bald jeden Bürger unter irgendeinen Generalverdacht stellt.
    Der einzige Zweck: die totale Transparenz der Insassen -nicht mehr Bürger- des Staates; damit einhergehend die erweiterte Möglichkeit für den Staat, noch mehr Geld an sich zu raffen
    Bargeldverbote, automatischer Informationsaustausch -welch ein Euphemismus- präventive Steuer auf Überweisungen aus dem Ausland (Italien) et al.; all diese Instrumente haben nur einen Zweck, auch wenn so “hehre” Ziele wie Unterbindung von Geldwäsche vorgeschoben und betont werden, totale Transparenz.
    Die Europäer sollten sich nicht so sehr über die NSA alterieren, fahren doch alle europäischen Regierungen zumindest! im Kielwasser derselben

  2. Reinhard

    @Thomas Holzer

    Kampf gegen den Terrorismus
    Kampf gegen Rechtsextremismus
    Kampf gegen Faschismus
    Kampf gegen Rassismus
    Kampf gegen Geldwäsche
    Kampf gegen Steuerflucht
    Kampf gegen Wirtschaftskriminalität
    …usw.

    Was haben all diese Dinge gemeinsam?
    Es sind teilweise Scheinkämpfe gegen Windmühlen, um Argumente vorzulegen für

    totale Videoüberwachung
    totale Fahrzeugbewegungsüberwachung
    totale Geldflussüberwachung
    totale Aufenthalzsüberwachung
    totale Eigentumsüberwachung
    …usw.

    Und die Schafe blöken glücklich und dankbar den Hund an, der sie vor den bösen Wolfsphantomen schützt, während er sie zum Schlachter treibt.

  3. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Und die Korruption und verdeckte Parteienfinanzierung blüht und gedeiht trotz?! oder vielleicht gerade wegen all der vielen Gesetze, welche angeblich zum Schutz der Bürger vor allen möglichen und unmöglichen Gefahren, erlassen wurden und werden.
    Mit dem z.B. österr. Transparenzgesetz wird dem Bürger soviel Sand in die Augen gestreut, daß er die beabsichtigten Lücken dieses Gesetzes gar nicht mehr sieht.
    Der Bürger darf bald nichts mehr in bar bezahlen, was mehr als z.B. € 200,– kostet; die Parteien und deren Vorfeldorganisationen schieben sich ihr Schwarzgeld via zig Firmen quer über die Kontinente via elektronischer Geldtransaktionen zu.

    Soviel zur Realität der Bekämpfung der Geldwäsche 😉

  4. Reinhard

    @Thomas Holzer
    Wie gesagt, es ist nur ein Scheinkampf.
    Mit dem Geldkoffer über die Grenze (“Schwarzern”) fährt heute keiner mehr. Die wirkliche Mafia tat das schon vor 20 Jahren nicht mehr.
    Aber es geht ja auch nur um Argumente, oder wie Sie so passend schreiben, Sand in den Augen.

  5. gms

    Reinhard,

    > Wie gesagt, es ist nur ein Scheinkampf.

    Die Wortspiele werden sie uns auch irgenwann mal verbieten, aber spätenstens diesen Spielkampf verlieren sie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.