Barrieren gegen die Völkerwanderung

Von | 22. Januar 2016

(ANDREAS UNTERBERGER) Als wirklich allerletztes EU-Land will nun auch Österreich jetzt etwas zur Eindämmung der neuen Völkerwanderung tun. Das Wie und Was sind zwar noch immer nicht genau bekannt. Aber es steht massiv zu befürchten, dass es (trotz der katastrophalen Verspätung) weiterhin wenig dazu beitragen wird, um den Migrantenstrom zum Stillstand zu bringen. Denn bis zuletzt hat der linke SPÖ-Flügel aus Wien zu bremsen versucht. Umso interessanter ist es daher, (wieder einmal) aufzulisten, was das Ausland in den letzten Tagen wieder alles getan oder beschlossen hat. Mit nachträglicher Ergänzung.

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber sie ist dennoch sehr aufschlussreich. Schon länger zurückliegende Maßnahmen wie etwa die ungarischen Grenzschließungen sind darin gar nicht mehr enthalten. Allerdings ist bei manchen Maßnahmen anderer Staaten zweifelhaft, ob sie den angestrebten deutlichen Rückgang des Migrantenstroms bewirken werden:

Dänemark nimmt künftig Asylwerbern Bargeld und Wertsachen (ab einem Wert von 1340 Euro) als Beitrag zu den Kosten des Asylverfahrens ab. Das neue Gesetz erschwert Familienzusammenführungen und erleichtert Inhaftierungen.
Deutschland führt einen fälschungssicheren Flüchtlingsausweis ein, der jederzeit mitgeführt werden muss. Von jedem Flüchtling werden beim Erstkontakt mit den Behörden die Fingerabdrücke gespeichert. Damit sollen Doppelregistrierungen und Täuschungen verhindert werden (ein Teil der Kölner Tatverdächtigen war den deutschen Behörden bis Silvester unbekannt!). Deutschland hat in den letzten Wochen viele Hunderte Migranten nach Österreich zurückgeschickt. Nordafrikaner sollen künftig generell abgeschoben werden. Weniger Begeisterung löst der Vorschlag des deutschen Finanzministers Schäuble aus, eine EU-weite Benzinsteuer zur Finanzierung der Flüchtlingskosten einzuführen.
Frankreich hat mehrere islamische Gruppierungen aufgelöst, die als radikal und salafistisch gelten; diese haben auch Moscheen betrieben. Das von Terroranschlägen schwer getroffene Land hat neuerlich den Ausnahmezustand verlängert. Es hat Hunderte Menschen, die als gefährlich eingestuft werden, unter Hausarrest gestellt. Weit über 2000 Wohnungen wurden durchsucht, wobei 400 Waffen gefunden worden sind. Intensiv warnt Frankreich davor, dass der „Islamische Staat“ Zehntausende Blanko-Pässe in Besitz gebracht hat. Das Land hat schon Tausende Menschen an seinen Grenzen abgewiesen (Dabei sind in Frankreich im ganzen Vorjahr nur 80.000 Asylanträge gestellt worden; das ist weniger als in Österreich, obwohl das Land achtmal so groß ist).
Schwedens (sozialdemokratischer!) Premier Löfven hat sehr zornig reagiert, weil die Polizei in den letzten Jahren viele Anzeigen wegen Übergriffen durch Migranten vertuscht hat. Er hat jetzt erkannt: Das sei „ein Problem für das Land“ (Man stelle sich vor, Werner Faymann würde so etwas über den ORF sagen!). Schweden, das bisher das großzügigste Land gegenüber „Flüchtlingen“ war, hat für diese seit einigen Wochen die Grenzen weitgehend gesperrt.
Dänemark verlangt eine Änderung der Flüchtlingskonvention, damit „Flüchtlinge“ nach einem mehrjährigen Aufenthalt in einem Erstaufnahmeland nicht mehr länger Asyl beantragen können.
Norwegen verlängert die Wartezeit für dauerhafte Aufenthaltsbewilligungen von drei auf fünf Jahre. Vor einer Familienzusammenführung muss ein „Flüchtling“ künftig ein höheres Einkommen nachweisen (Im Vorjahr sind in dem Nicht-EU-Land, in das „Flüchtlinge“ auch hoch im Norden über Russland kommen, 30.000 Asylanträge gestellt worden).
Lettland hat die Geldleistungen für Flüchtlinge deutlich gekürzt. Dort gibt es nun im Monat beispielsweise für unbegleitete Jugendliche nur noch 97 Euro pro Monat; in Österreich gibt es 95 Euro – pro Tag.
In Italien hat die Lombardei strenge Regeln für Frauen eingeführt, die eine Burka oder eine Ganzkörperverschleierung tragen. Sie dürfen weder regionale Einrichtungen noch Büros betreten. (Ein Burka-Verbot wird immer öfter auch von deutschen CDU-Politikern wie Wolfgang Bosbach und der Frauenunion gefordert). Einige kirchliche italienische Einrichtungen haben allerdings ein Projekt gestartet, mit dem „Flüchtlinge“ aus arabischen Ländern direkt nach Italien einreisen können.
Serbien und Mazedonien lassen nur noch „Flüchtlinge“ aus Syrien, Irak und Afghanistan einreisen.
Slowenien, Kroatien und mutmaßlich auch Serbien lassen nur noch solange Migranten einreisen, als die alle nach Österreich weiterreisen können.
Finnland erteilt Migranten aus großen Teilen Afghanistans keine Aufenthaltsbewilligung mehr. Es hat zwei neue Abschiebezentren eröffnet und sechs Aufnahmezentren ganz oder teilweise geschlossen.
Tschechien kontrolliert zum Teil die Grenzen nach Österreich. Präsident Zeman, ein Sozialdemokrat, bezeichnet die Immigration nach Europa als „organisierte Invasion“. Die Integration von Muslimen sei „praktisch unmöglich“. Er verglich den gegenwärtigen Ansturm mit den britischen Flüchtlingen, die im Weltkrieg etwa nach Großbritannien gegangen seien: „nicht um britische Sozialleistungen zu beziehen, sondern um für die Freiheit ihrer Heimat zu kämpfen“.
Belgiens Innenminister Jan Jambon hat nun erstmals offen davon gesprochen, dass die Unterstützung von Terroristen durch die muslimischen Gemeinden bedeutender als bisher angenommen sei.
Großbritannien: Premier Cameron kündigte an, dass nachgezogene muslimische Frauen künftig zu (von der Regierung bezahlten) Englischkursen gezwungen werden. Wenn sie sich weigern oder Tests nicht bestehen, würden sie nach zweieinhalb Jahren abgeschoben.
Lord George Weidenfeld, der jüngst verstorbene 96-jährige britische Verleger und Diplomat mit österreichisch-jüdischer Abstammung, schreibt bemerkenswerte Worte: „Offenbar hat man in Deutschland nicht mehr den Mut, sich zu den christlichen und abendländischen Werten zu bekennen.“ Er wirft den Deutschen den Irrglauben vor, Hitler dadurch ausmerzen zu wollen, dass „die Deutschen endlich die Guten sind“. Man nehme deshalb jedoch „die Verbrechen von morgen“ hin. Weidenfeld hatte eine größere Hilfsaktion für christliche Flüchtlinge aus Nahost gestartet.
Die Türkei hat eine Visumpflicht für Syrer eingeführt, wenn diese aus Drittstaaten in die Türkei einreisen wollen. Der griechische Staatspräsident Pavlopoulos wirft der Türkei vor: „Ich hege die starke Befürchtung, dass die türkischen Menschenschmuggler Unterstützung von den Behörden bekommen. Vor allem die Hafenbehörden tun so, als ob sie nichts mitbekämen.“ Dass die Türkei nichts Wirksames unternimmt, zeigt sich schon daran, dass die türkischen Schlepper ihre Tarife für eine Überfahrt reduziert haben. Würden die türkischen Behörden hingegen die Schlepper ernsthaft behindern, würden deren Tarife logischerweise steigen, weil ja auch das Risiko steigt.
EU: Keine Aktivitäten. Auch die alten EU-Beschlüsse oder Vorhaben sind durch die Bank bisher unerfüllt geblieben (Aufteilung der „Flüchtlinge“ auf alle EU-Länder, das Faymann-Projekt eines EU-Deals mit der Türkei, eine gemeinsame Grenztruppe…).
PS: Noch ein geschichtlicher Hinweis zu dem Standardargument, dass Massenabschiebungen gar nicht möglich wären: Die USA haben unter Präsident Eisenhower rund 1,5 Millionen Menschen nach Mexiko deportiert. (TB)

 

69 Gedanken zu „Barrieren gegen die Völkerwanderung

  1. Herbert Manninger

    Alle drücken sich um die Anwendung von Gewalt, notfalls auch Waffengebrauch.
    Die ,,Flüchtlinge” werden auch weiterhin an hilflosen Polizisten vorbei spazieren, Obergrenze hin oder her.
    Man versuche dies normaler Staatsbürger am Eingang zum Bundeskanzleramt oder Parlament……

  2. Thomas Holzer

    Und die Türkei fordert schon wesentlich mehr als die 3 Milliarden……..

  3. Reini

    … die Türkei hat mit den Flüchtlingen eine Win Win Situation! … Geld oder Flüchtling! … und wenns zu wenig ist gibt es wieder einen Schub Flüchtlinge! 😉 … bis Europa (Merkel) kapituliert,…

  4. Fragolin

    “Die Türkei hat eine Visumpflicht für Syrer eingeführt, wenn diese aus Drittstaaten in die Türkei einreisen wollen.”
    Und das feiern unsere Augenauswischer als tolle Maßnahme. Was passiert dadurch? Rückführungen syrischer Migranten aus beliebigen EU-Ländern in die Türkei, über die sie aus Vorderasien nach Europa übergesetzt haben, sind faktisch unmöglich.
    Gratulation zu diesem Mega-Deal; wir zahlen den Türken Milliarden für das Versprechen, auf keinen Fall jemanden “zurückzuführen”!

  5. Fragolin

    @Reini
    Und unsere Gutmenschen machen sich mal wieder zu nützlichen Idioten aufstrebender Diktatoren – aber darin haben sie Erfahrung…

  6. sokrates9

    Es gibt nur mehr 2 Deppenstaaten in Europa: und Österreich, wo man jetzt bisschen Kosmetik “theoretische Höchstzahl, usw treibt..

  7. Tom K.

    @H. Manninger

    Ist ja seit Jahrzehnten alles bereits geregelt (Waffengebrauchsgesetz 1969) sowie Wehrgesetz 2001

  8. mariuslupus

    Eigentlich sollte die EU Bankrott erklären. In der letzten Zeit hat die EU unter der MerkelJunckerSchulz Herrschaft bei jeder Krise versagt. Niemand will zugeben dass die sogenannten Flüchtlinge keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention sind, sondern Einwanderer in die Versorgung aller Bedürfnisse versprechenden Sozialsysteme der Aufnahmestaaten. Deswegen wird die schwachsinnige Diskussion über Obregrenzen geführt. Die Grenzen können jederzeit geschlossen werden, dazu braucht es keine Spekulationen von Feigenblattexperten. Ist nur ein Spiel auf Zeit, eine Augenwischerei. Das Ziel ist sich, um die Entscheidung zu drücken wer mit welcher Qualifikation für Europa wichtig sein könnte.. Dass es langsam offengelegt wird dass der Maghreb seine Kriminellen in Europa entsorgt, ist ein Sakrileg in den Augen der Gutmenschen. Ist aber eine Tatsache , von der Merkel Erdogan Seilschaft, gefördert.

  9. Lisa

    Vielen Dank für die Zusammenstellung – es gäbe da auch noch Tschechien:
    http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/schnappschuss-tschechien-100.html
    Man muss nur wollen. Ist allerdings wohl ein Einzelfall und zimlich neoliberal… Es geht allerdings nicht um die, welche Probleme machen: die aggessiven, fordernden jungen Männer ohne Familie und ohne soziale Kontrolle. Eine Religion, die sich so sehr ins öffentliche Leben und geltende Rechte einmischt, ist eine Ideologie. So privat ist diese Religion nicht – und wer aus der DDR in den öffentlichen Dienst wollte, musste ja auch einige Fragen betr. Zugehörigkeit zu einer Ideologie über sich ergehen lassen, oder nicht?

  10. Falke

    Erstaunlich immerhin, welche Aufregung diese lächerliche Aktion vor allem in Deutschland ausgelöst hat – auf beiden Seiten. Merkel wird jetzt als völlig alleingelassen eingestuft, sogar in der eigenen Partei gibt man ihr noch höchstens ein paar Monate. Sollten die Regionalwahlen im März für die CDU schiefgehen, vor allem wenn die AfD zweistellig wird, kann sich Merkel wohl in die Pension verabschieden.

  11. Tom K.

    Seit gestern mache ich mir wegen der Zuwanderung keine Sorgen mehr …

    –> http://www.deagel.com/country/Austria_c0014.aspx

    In 2025 haben wir laut “deagel.com” in Österreich, 5,7 Millionen Einwohner, Deutschland übrigens so ca. 48 Millionen (dzt. 81 Millionen) …. ;- ) 🙂 😉

    PS: darf man auf “krone.at” übrigens NICHT posten, geht nicht zur die Zensur 🙂 – die haben keinen Sinn für Humor …

  12. Tom K.

    “geht nicht DURCH die Zensur” sollte es heißen, – sorry 😉

  13. Thomas Holzer

    @Tom K.
    Haben sich da ca. 2,5 Millionen in Österreich in 9 Jahren abgemetzelt, oder sind die ausgewandert?!

  14. Tom K.

    @Th. Holzer

    Also ich, persönlich, denke, dass die ausgewandert sind … 🙂

  15. Tom K.

    @Th. Holzer

    Die Firma “Deagel” ist überhaupt ein interessantes Unternehmen und nicht auf “Wikipedia” zu finden.
    Jedoch gibt es zB. auf dieser Seite: “https://de.wikipedia.org/wiki/LAV_III” einen Verweis auf das angeführte Unternehmen.

    Interessant auch die “Source” / Quellen- Angaben unter: http://www.deagel.com/country/Austria_c0014.aspx
    “Sources: US Department of Defense, Department of State, CIA, World Bank and European Union”

    nur so rein informativ …

    😉

  16. Fragolin

    @Tom K
    Die gehen ja auch von einem Rückgang der Weltpopulation aus. Also das funktioniert, wenn es so weitergeht wie bisher, nur über einige deftige Kriege oder wir besiedeln inzwischen einen anderen Planeten.

  17. Thomas Holzer

    Und der Herr Draghi verkündet in Davos, daß die “Flüchtlingskrise” auch eine Chance für Europa sei…
    geballtes Fachwissen, wohin man blickt, egal ob in Frankfurt, Berlin oder Wien 😉

  18. Tom K.

    @Fragolin

    … mich reißt es zwischen “Besiedelung neuer Planeten” und exorbitanter “Auswanderung” (wohin erschließt sich mir noch nicht – da arbeite ich daran) hin- und her ….. *ggg* 🙂

  19. Christian Peter

    Eines der wichtigsten Länder fehlte :

    Ungarn – hat seine Grenzen durch Errichtung eines Grenzzauns geschlossen und dort wo dies nicht der Fall ist wird der illegale Grenzübertritt als Straftat verfolgt. Ungarn ist durch diese einfachsten Maßnahmen Beobachter in der Flüchtlingskrise, es gibt keine Probleme mit illegaler Einwanderung mehr.

  20. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Da diese Hirnakrobaten das Wort “Europa” als Synonym für ihr krankes politisches Konstrukt “EU” benutzen, sehe ich ihn durchaus im Recht.
    Der EU erschließt sich die Chance, die nach weichklopfender Massenmigration, Wirtschaftszerstörung und Notstandsschaffung darniederliegenden oder sich selbstkasteiend in den Staub werfenden Nationalstaaten rückstandsfrei zu assimilieren.

  21. Geheimrat

    Tschechen gewähren 2015 nur 71 Personen Asyl

    Aus der aktuellen Statistik des tschechischen Innenministeriums geht hervor, dass im letzten Jahr lediglich 71 Personen Asyl gewährt wurden. Subsidiären Schutz (zeitlich begrenzt) erhielten 399 Personen. Anträge gab es 1.525. Zum Vergleich: Österreich hat 2105 hochgerechnet 90.000 Anträge bekommen.

  22. Thomas Holzer

    @Geheimrat
    Die Wahrscheinlichkeit, daß diese 71 und 399 Personen leichter zu integrieren sein werden, deren Wollen natürlich vorausgesetzt, erachte ich als zumindest ein bisschen höher als bei “unseren” 90.000 Neubürgern 😉

  23. Christian Peter

    @Geheimrat

    Menschen, die sich eine anstrengende Reise von 2300 Kilometer über viele sichere Länder aufbürden, werden sich kaum mit Ländern wie Polen oder Tschechien zufrieden geben.

  24. Selbstdenker

    Bosnien fehlt in der Aufzählung:

    “Schon vor zwei Jahren haben kroatische Medien, völlig unbeachtet in Resteuropa, davor gewarnt, dass der IS in Bosnien einen Brückenkopf errichtet hat.

    […] dass radikale Islamisten bereits mit Geld aus Saudi Arabien und Katar mehrere Hektar Land in Bosnien aufgekauft und mit militanten Wahabisten besetzt haben.

    […] Das Dorf Bosanska Bojna liegt nur wenige hundert Meter von der bosnisch-kroatischen Grenze entfernt. Der Corriere war dort und schildert den ‘Grenzübergang’ in den Schengen-Raum als einen kleinen Feldweg mit morschen Balken und einem ‘Stopp’- Schild. So sieht in der Praxis die von Angela Merkel immer wieder beschworene ‘EU-Außengrenze’ aus.”

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_is_wirbt_kaempfer_fuer_anschlaege_in_europa

  25. Fragolin

    @Selbstdenker
    Angie will ja keine “Festung”, also haben wir einen Hasenstall, mit offener Luke für den Fuchs…

  26. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Offenbar gibt es direkt vor der offenen Lucke auch noch einen Fuchsbau.

  27. Thomas Holzer

    Aber bitte, meine Herren, kein Lamentieren!
    Jetzt sind sie halt da,,,,und die paar (Hundert)Tausend, welche noch hinzu kommen, werden wir auch als Chance begreifen 😉

  28. Selbstdenker

    Genau: “jetzt sind sie halt da” … “sei’s drum”

  29. Christian Peter

    Warum Menschen aus Syrien in 2300 Kilometer Entfernung aufnehmen ? Es gibt mehr als genug sichere Gebiete in Syrien, nicht überall wird gekämpft. Vertriebene Syrer beginnen mittlerweile übrigens bereits, in sichere Gebiete ihrer Heimat zurückzukehren.

    https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0ahUKEwiohoDFyb3KAhWEPRoKHT3hD7kQFggeMAA&url=http%3A%2F%2Fabcnews.go.com%2FInternational%2FwireStory%2Fislamic-state-frees-270-civilians-captured-eastern-syria-36392426&usg=AFQjCNHCT-wq7a3mXAuH9N7fdBjarhO_iQ&bvm=bv.112454388,d.d2s

  30. Thomas Holzer

    @CP
    Auch dieses Faktum wird “unsere” Politikerdarsteller leider nicht davon abhalten, die Tore weiterhin weit offen zu halten, wenn nicht überhaupt abzumontieren

  31. Selbstdenker

    2016 wird ein “spannendes” Jahr.
    Ob Merkel in einem Jahr noch Bundeshosenanzug ist?

  32. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Das ist ziemlich egal, den Schaden hat sie auf zumindest Jahrzehnte angerichtet, und das alles in Minuten!

  33. Selbstdenker

    Merkel hat einen auf Schabowski gemacht.
    Sie hätte zahlreiche Möglichkeiten gehabt den Schaden zumindest zu begrenzen.
    Stattdessen Sturheit und Kalkül.

  34. Thomas Holzer

    Beim Herrn Schabowski hat das “meines Wissen nach gilt das ab sofort”; bei der Frau Merkel auch noch zusätzlich rückwirkend 😉

  35. Rennziege

    Wir werden ja so gern als Reaktionäre bezeichnet, weil wir Sozialismus, und Willkommenskultur als verhängnisvoll betrachten. Dazu ein weiser Satz von Patrick J. Buchanan:
    To be a reactionary means simply to be alive, because only a corpse does not react any more — against the maggots teeming on it.
    Ein Reaktionär zu sein bedeutet einfach lebendig zu sein, denn nur ein Leichnam wehrt sich nicht mehr — gegen die Maden, die sich auf ihm tummeln.
    http://buchanan.org/blog/is-the-spectre-of-trump-haunting-davos-124642
    Ich wage zu behaupten, dass das Wörtchen “Reaktionär” binnen weniger Jahre ehrenhaft klingen wird.

  36. Rennziege

    P.S. In der ersten Zeile sollte es heißen: … weil wir Sozialismus, staatliche Bevormundung und Killkommenkultur …

  37. Fragolin

    Merkels Pitbull in seinem Rolli hat sich schon aufgebläht, dass Österreich die Obergrenze “nicht eng genug mit Deutschland abgesprochen” hat.
    Tja, das gefällt dem belehrenden deutschen Oberlehrer gar nicht, wenn die Zwerge ihn nicht erst gnädigst um Erlaubnis fragen.
    Vielleicht hätten die aufmüpfigen Gauleiter der Ostmark (die, wie sich nach der Präsi-Wahl herausstellen wird eh nix ernst gemeint haben und nur spielen wollten) ihre behosenanzugte Führermutti erst untertänigst fragen sollen, denn, merke du kauziges renitentes Bergvolk: Einfach internationale Verträge und geltendes Recht außer Kraft setzen, ohne sich mit irgendwem abzusprechen (und mit dem eigenen Parlament schon gar nicht) ist ein Vorrecht, dass auch historisch bedingt nur Führer in Berlin genießen. Mit einer großkotzig hingeworfenen Ankündigung einen Nachbarstaat zum Transitland einer nach Millionen zählenden Völkerwanderung zu machen, das ist große deutsche, oder besser großdeutsche Führungskunst. Souverän zu entscheiden, was man mit seiner eigenen Grenze anfangen möchte, steht den angrenzenden Vasallen offensichtlich nicht zu.
    Also beuget demütigst euer Haupt, ihr Schluchtenjodler, schwöret der eigenen Entscheidungsfähigkeit ab und, da wir über irgend ein Handeln nicht einmal spekulieren brauchen, unterlasst es gefälligst, auch nur laut nachzudenken (oder im Falle unseres Bundestaxlers von Deutschland nicht lektorierte Pressemitteilungen zu verlesen).

  38. Fragolin

    Wertes flitzendes Paarhufertier, ich erkläre “Killkommenkultur” zu meinem Wortfavoriten dieser Woche! 😉

  39. Rennziege

    22. Januar 2016 – 15:44 gms
    Geständnis: Usprünglich war’s ein Typfäler, aber dann sprach ich zu meiner Einfalt: Lass stehen, Ziege, is’ a unverhoffter Schlenker … mal sehen, ob’s jemandem auffällt.
    Well, it did! I gfrei mi drüber — wie auf die morgigen Schneestürme im Osten der USA und Kanadas.

  40. Tom K.

    @Fragolin

    Apropos “Willkommenskultur”

    “Gemeinsam mit Fremden feiern – “Einladung zum Schunkeln: Flyer erklärt Flüchtlingen den Kölner Karneval
    –> http://tinyurl.com/j2vqlyh

    ABER Mädels, – immer, immer, immer – eine Armlänge ABSTAND !!! – hahahahaha … bis eine(r) weint …

  41. Tom K.

    Mist – jetzt hab ich (W)illkommens- statt Killkommenskultur “getickert” … – sorry

  42. gms

    Tom K.,

    [„Gemeinsam mit Fremden feiern – „Einladung zum Schunkeln: Flyer erklärt Flüchtlingen den Kölner Karneval]

    Auf analoge Flyer zu den CSD-Paraden im Juli in Köln und Berlin darf man jetzt schon freudig gespannt sein.

  43. Selbstdenker

    Nach den bedauerlichen Einzelfällen in Köln sind dieser Tage geradezu Quantensprünge in Sachen Integration zu vermelden:

    Konsequent wird den Zugewanderten die Kultur des Gastlandes nähergebracht: in wenigen Wochen werden Syrer und Deutsche mit einer Armlänge Abstand miteinander im Clownkostüm schunkeln.

    Nach der sexuellen Belästigung minderjähriger Mädchen (11 und 13) von namentlich nicht genannten Männern in einem Schwimmbad in Bornheim, schlägt der deutsche Rechtsstaat nun mit der vollen ihm zur Verfügung stehenden Härte zurück: es werden Piktogramme mit Baderegeln ausgehängt:

    http://www.breitbart.com/london/2016/01/19/german-swimming-pool-lifts-migrant-bather-ban-after-leftist-pressure-just-24-hours-after-four-children-molested-in-pools/

    Wir schaffen das!

  44. Thomas Holzer

    @Selbstdenker
    Dieses Plakat wird besonders wirkungsvoll sein, da der “Beipacktext” auf Deutsch verfasst wurde und, was wahrscheinlich schwerwiegender ist, keine Abbildung einer Frau, welche einen Burkini trägt.
    Das ist sicherlich absolut diskriminierend, ich warte schon auf die Anzeige; ein Herr Völker Beck könnte sich da “positiv” hervortun

  45. Thomas Holzer

    but these 600.000 could be still in Germany and Austria 😉
    cute, small army, considering that they are mainly male

  46. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    “[…] keine Abbildung einer Frau, welche einen Burkini trägt […]”

    Doch. Siehe Regel Nr. 9.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.