Bau-Industrie: Flüchtlinge werden Konjunktur nicht beleben

“Die Deutsche Bauindustrie hat vor zu viel wirtschaftlicher Euphorie angesichts der Flüchtlings-Ausgaben gewarnt. Die Sichtweise, die staatlichen Milliardenausgaben seien ein kleines Konjunkturprogramm, sei „blauäugig“, schrieb der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Bauindustrie, Michael Knipper, in einem offenen Brief im Tagesspiegel an BDI-Geschäftsführer Markus Kerber. Vielmehr handele es sich dabei nur um ein konjunkturelles Strohfeuer.” (hier)

3 comments

  1. Thomas Holzer

    Jedes staatliche “Konjunkturprogramm” ist letztendlich nur ein konjunkturelles Strohfeuer, welches mühsam in den Jahren, wenn nicht Jahrzehnten danach mittels erhöhter Steuern gelöscht werden muss.

  2. wbeier

    Wundert mich sehr, dass Herr Knipper diese gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge und Folgen anspricht. Üblicherweise sehen Branchenvertreter nicht über ihren Tellerrand wobei zwei Fakten nahezu greifbar auf der Hand liegen:
    a) Bei Gestehungskosten von rund 1200€ pro Quadratmeter im Wohnbau (ohne Grundstückskosten) werden die Bauindustrie und deren Nebenindustrien natürlich entsprechend befeuert.
    b) Die Show muss aber direkt oder über Schuldendienst bezahlt werden und entzieht dem privaten und öffentlichen Investitionen bzw Konsum massiv die Spielräume.
    Oder ganz simpel: Wenn Max Mustermann irgend eine Art von Flüchtlingssoli zahlen muss, wird er auf den analogen Konsum verzichten (müssen)! Sofern Mustermann überhaupt noch in Ö weilt, weil bei einer 100%igen Steuer-und Abgabenquote findet diese Republik sowieso ihr natürliches Ende.

  3. Christian Peter

    Warum auch ? Auch heute erledigen bereits hunderttausende Ost-/Südosteuropäer auf den Baustellen die Arbeit für geringes Entgelt.

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