Bedingungsloses Grundeinkommen – Keine gute Idee

“….Ein allgemeiner Anspruch – vom Säugling bis zum Greis – auf ein staatliches Einkommen führt zu einer Spaltung der Gesellschaft, zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die Klasse der Arbeitenden hat eine doppelte Last zu schultern; sie sorgt für die Nichtarbeitenden sowie für eine Erhöhung ihres verfügbaren Einkommens. Die Klasse der Grundversorgten ist dagegen privilegiert: Ihre Angehörigen entscheiden nach Lust, Laune und Bedarf, ob sie überhaupt aktiv zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen, und falls ja, in welchem Umfang sie das tun….” (mehr hier)

3 comments

  1. Der Realist

    Warum Zwei-Klassen-Gesellschaft? ich gehe doch davon aus, dass alle Anspruch auf ein bedingungsloses Grundeinkommen haben. Die Befürworter sollten halt nur erklären wie das funktionieren soll.

  2. fxs

    Das “bedingungslose Grundeinkommen” steigert doch das Bruttonationalprodukt, da die damit bedienten Personen dafür Waren und Leistungen kaufen werden ulnd damit die Produktion von Gütern und Dienstleistungen finanzieren. Und die Steigerung des Bruttonationalprodukts gilt dann als Wirtschaftswachstum. Das “bedingungslose Grundeinkommen” bewirkt also, dass sich die Kennzahlen positiv verändern, und die Politik, so wie die meisten von uns glauben an diese Kennzahlen.
    Studenten der Volkswirtschaft lernen jedoch schon im ersten Semester, dass “Steigerung des Brutttonationalproduks” nicht zwingend mit “Produktivitätsfortschritt” oder Steigerung des Wohlstandes verbunden sind. Als Beispiel wird ihnen “Monetarisierung” genannt, also die Tatsache, dass Dinge und Leistungen, die bisher kostenlos verfügbar waren, mit einem Preis versehen werden.
    Ein anderes Beispiel ist die Steigerung der Komplexität des Lebens, was dazu führt, dass immer mehr “verwaltet” wird, und die Bürger immer mehr “Beratungsleistungen” kaufen müssen.
    Wer also Kennzahlen für Realität hält, kann nur Fehlentscheidungen treffen

  3. FDominicus

    Vor dem “bedingungslosen Grundeinkommen” kommt IMMER der “unbedingte Raub”. Immer wieder bezeichnend wie dieser Teile “vergessen” wird.

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