Begeht die EU Selbstmord?

“….Politische Fehler, ökonomisch unsinnige Maßnahmen: Die europäischen Institutionen betreiben Selbstdemontage – und spielen den Gegnern der europäischen Idee in die Hände….” (hier)

14 comments

  1. Mona Rieboldt

    Ich fürchte, die EU begeht keinen Selbstmord, Dafür lassen sich viel zu viel Menschen, vor allem in Deutschland, selbst die blödesten Ideen der EU gefallen, auch jede Einmischung in ihr persönliches Leben.

  2. Sokrates

    Hoffe dfass sich dieses undemokratische Gebilde auflöst! Doch da sind 70.000 Bürokraten, die mehr als Merkl verdienen, und wieweit es gelingt diese Hydra zu bekämpfen, ist eine andere Frage…

  3. Manfred erzetic

    Ich hoffe doch nicht, und siehe die EU überwiegend positiv.
    Die einzigen wirklichen Versager sitzen in der EZB und bei den verantwortlichen Politikern.
    Durch Ihre Zinspolitik haben sie zuerst Länder zum Diebstahl eingeladen Institute zum bereichern aufgefordert und jetzt schreien Sie im Chor mit den versagenden Politikern “haltet die Diebe”
    Jede einzelne Blase in den Ländern schuldet diese Zinspolitik.

  4. Thomas Holzer

    @Manfred erzetic
    “Die einzigen wirklichen Versager sitzen in der EZB und bei den verantwortlichen Politikern.”

    Sie schreiben es; aber das sind genau die, welche das Projekt EU an die Wand fahren.

    Die wenigsten Bürger wollen sich gegenseitig die Schädel einschlagen; bei den Politikern bin ich mir da nicht so sicher, vor allem, wenn es um deren Machterhalt geht und diese Politiker durch ihr eigenes Agitieren andere dazu bringen, den Kopf für sie hinzuhalten

  5. gms

    Manfred erzetic,

    > [Selbstmord] Ich hoffe doch nicht, und siehe die EU überwiegend positiv.

    Welchen Vorteil sehen Sie in der EU, den die Europäische Gemeinschaft (EG) nicht gebracht hätte? Auf welche Vorteile verzichten Länder wie Neuseeland, Australien, Kanada oder Südkorea ohne irgendwelche Unionsgelüste und mit gerademal 5, 20, 35, bzw. 50 Mio. Einwohnern? Wenn schon das viel größere Deutschland um seinen Wohlstand und Einfluß in der Welt bangt, wie sorgenvoll müssen dann erst die genannte anderen Länder dastehen?

    De jure hatten wir die EG bis Dezember 2009. All die geschichtsklitternden EU-Phoriker aber posaunen, die Bewohner dieses Kontinents würden einander erst dann nicht mehr wechselseitig an die Gurgel fahren, solange sie nicht im selben Gitterbett schliefen, von den Vorzügen einheitlicher Matratzen und Kopfpolster ganz zu schweigen.

    Mit dem Vertrag von Lissabon 2009, der nirgends außer in Irland dem Volk vorgelegt wurde und dort erst beim zweiten Mal dank Finanzkrise durchging, fiel das wichtige Einstimmigkeitsprinzip weg, was die mitterdings amoklaufende Bevormundung basierend auf gemeinsamen Wischiwaschi-Werten erst ermöglichte.

    Nichts für ungut, aber wer in dieser perpetuierten Geiselhaft Vorteile erkennen will, scheint nachhaltig vom Stockholm-Syndrom angekränkelt.

    > Die einzigen wirklichen Versager sitzen in der EZB und bei den verantwortlichen Politikern.

    Die Gründung der EZB war ein wesentlicher Schuhlöffel für die spätere Union und ist denselben verantwortungslosen Politikern geschuldet. Aus falschen Gründen wurde das Falsche geschaffen — die Folgen waren vorhersagbar wie Kälte im Winter.

  6. Manfred erzetic

    gms
    Sie haben natürlich in Detail recht.
    Trotzdem wiegen für mich die Vorteile höher.
    z.B.
    Spekulation gegen Währungen
    Gegen den Euro sowie Dollar zu spekulieren ist sinnlos und kann nur zu einer verbrannten Erde führen
    Wie leicht ein Land zur zeit “ausgehebelt” werden kann sieht man z.B. an Russland (obwohl gr.Rohstoffliferant)Türkei und an Brasilien.Frankreich mit seiner Verkrustungen wäre sicher das nächste Ziel der Spekulation.

  7. Manfred erzetic

    gms

    Natürlich wäre auch Österreich durch ihre Ostbeteiligungen und Staatsgarantien ein Angriffsziel der Spekulanten.

  8. Manfred erzetic

    gms

    Natürlich wäre auch Österreich durch Ostbeteilligungen und Staatsgarantien ein Angriffsziel der Spekulanten.

  9. Thomas Holzer

    @Manfred erzetic
    1.) würde sich der Staat zurücknehmen, in concretu keine Staatsgarantien geben, wäre schon ein “Problem” gelöst
    2.) So lange Zentralbanken “alles Notwendige tun” um eine Währung zu retten, werden die bösen Spekulanten immer am kürzeren Ast sitzen; ob dies jedoch für das vulgus populus so gut ist, wage ich zu bezweifeln.
    3.) Die “Spekulation” gegen Russland derzeit ist rein politischen Interessen geschuldet und politisch gesteuert; und ich bin weder Putinversteher noch Verteidiger

  10. gms

    Manfred erzetic,

    > Sie haben natürlich in Detail recht.

    Ja, und das ist sogar noch eine von meinen schlechteren Angewohnheiten.

    > Trotzdem wiegen für mich die Vorteile höher. z.B. Spekulation gegen Währungen

    Was halten Sie von Spekulationen /für/ Währungen?

    Für den Fall, daß Sie diese gutheißen — mit wem sollen die guten Jungs auf der anderen Seite kontrahieren? (Achtung, Stolpergefahr *)

    Sofern Sie aber eine Spekulation weder für noch gegen eine Währung tolerieren können, wie sollen demgemäß überhaupt Wechselkurse zustandekommen? Handel von Währungen ja, aber bitte nicht spekulieren, und schon garnicht gegen irgendetwas?

    *) Nachdem bei einem solchen Deal immer zwei Währungen involviert sind, ist jeder der beiden Vertragspartner Böser und Guter zugleich.

  11. Rennziege

    Simple Frage: Wie kann jemand Selbstmord begehen, der (oder die) schon tot ist, spätestens seit 2012?

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