Bei Ukraine-Krieg droht Auflösung Russlands

“….Es ist ein verstörendes Militär-Szenario: Bei einem Krieg zwischen der “Volksrepublik Donezk” und der Ukraine stünde für Russland viel auf dem Spiel. Es droht sogar die Auflösung des Putin-Reiches….” (hier)

12 comments

  1. Thomas Holzer

    1.) “ein” Krieg zwischen der “Volksrepublik Donezk” und der Ukraine ist schon längst im Gange
    2.) der Autor scheint einen Kriegseintritt der EU/NATO herbeizusehnen, und daher herbei schreiben zu wollen
    3.) ” Was muss getan werden, um ein solches Ergebnis zu verhindern?”
    Auf die Antwort auf diese Frage hätte sich dieser Beitrag konzentrieren sollen!
    Nicht auf ein Geschwafel über alle möglichen Kriegsszenarien

  2. cmh

    @TH
    Leider muss ich schon wieder anderer Meinung sein.
    ad3) Um dieses Ergebnis zu verhindern, müssen zunächst die logischen Schritte zu diesem ungewollten Ergebnis führen aufgezeigt werden, um analysiert zu werden. Dann kann man erst sagen, was getan werden könnte.
    ad2) Das ist ein argumentum ad personam. Solche Argumente zu verwenden ist schlechter Stil. Zumal hier. Denn man bestraft den Boten und nicht die unliebsame Botschaft. Und das ist gleichbedeutend mit den Kopf in den Sand stecken. Und übrigens: … steinigen, denn er hat Jehova gesagt!
    ad1) Richtig! Aber worum geht es denn in diesem Krieg? Zu meinen, Putin habe einige verbrechensaffine Trottel mit russischen Wurzeln in der Ukreine dazu motiviert, mit ihrer angestammten (!?) ukrainischen Regierung zu raufen, um dann damit sein Süppchen zu kochen, kann es doch wohl nicht sein.

    Lassen Sie mich daher den Artikel kurz zusammenfassen: Ihr saturierten eurpäischen Journalisten, denkt doch einmal an die unliebsamen Konsequenzen eines solchen Konfliktes nach, bevor ihr den gutmenschlichen Schwachsinn absondert. Und vergesst nie, dass ein Batallion von Hofmann-Ostenhoffs eine internationale Lachnummer wäre. Denn diese Art von Demagogen wissen wohl, wie sie sich ihre Hände nicht schmutzig machen. Oder habt ihr aus der Vorgeschichte des WKI nix gelernt?

  3. sokrates9

    Warum sollte Putin Krieg führen? Er dreht das Gas ab und einiges beginnt zu erfrieren!

  4. Thomas F.

    Zur NATO gehören auch die USA und diese wären in der Beistandspflicht sobald die baltischen Staaten, Polen oder Rumäninen angegriffen werden.
    Ohne groß vom Fach zu sein traue ich mir die technologische Überlegenheit der amerikanischen Rüstungsindustrie ungeschaut als haushoch gegenüber der russischen einzuschätzen.
    In all den Jahren nach dem Zusammenbruch des Kommunismus ist es in Russland, einem riesigen Land mit hohem Bildungsstand, nicht in Ansätzen zur Entstehung einer High Tech-Branche gekommen. Das ist bezeichnend.
    Bei einer vollen Eskalation des militärischen Konflikts hätten die russischen Streitkräfte auf fremdem Staatsgebiet keine Chance längerfristig zu bestehen. Aber das wüßten wir erst, nachdem es zu enormen Verwüstungen in großen Teilen Europas gekommen ist.

  5. Rado

    Poroschenko bereitet ja bereits den “Totalen Krieg” vor und – JUCHU- wir sind alle eingeladen mitzumachen!

  6. sokrates9

    Thomas F@ Die USA braucht Jahre laut eigenen Aussagen um die IS zu besiegen – 30.000 Mann die mittelgut ( keine Luftwaffe, keine Hubschrauber,) ausgerüstet sind zum Vergleich : – das österreichische Bundesheer hat Mannstärke von 50.000! Die USA ist ein absolut hochgerüsteter Papiertiger, der in den letzten 40 Jahren einen einzigen Krieg – gegen die Karibikinsel Grenada – gewonnen hat! Hoffe dass es zu keinen Krieg kommt; aber Russland wäre sicher für die USA eine harte Nuss!

  7. Enpi

    Dieser “Militärfachmann” aus dem Welt-Artikel unterschlägt wohlweislich die konkreten Wirtschaftszahlen zwischen den beiden Fraktionen um seine hahnebüchernen Theorien loszuwerden.

    NATO Verteidungsbudget 2013 – 1000 Mrd
    Russisches Verteidigungsbudget 2013 – 80 Mrd

    Westliches BIP – 42 Bio (Sanktionsländer aufaddiert)
    Russisches BIP – 2 Bio (ca Italien, Tendenz fallend)

    Mit konventionellem Militär ist die RF dem Westen wie die Zahlen beweisen haushoch unterlegen. Wie einst Hitler könnte Putin nur einen militärischen Anfangserfolg durch einen Überraschungsangriff geltend machen.

    Jedoch jeglichen Konflikt zwischen RF und NATO, der länger andauert als ein paar Monate, würde mit Pauken und Granaten (pun intended) verlieren.

    Die einzige Angst, die der Westen daher haben muß, ist die daß Putin irrational agiert und auf den roten Knopf drückt, um den Rest eines umfassenden nuklearen Konfliktes, in dem ein Gutteil der Welt zerstört wird, in einem seiner Bunker auszusitzen. Und diese Angst ist leider real. Nur seinem beachtlichen Nukleararsenal, hat das ökonomische und soziale Entwicklungsland Rußland es zu verdanken, daß ihm der Westen statt eines gebührlich Arschtritts nur die gelbe Appeasementkarte zeigt.

  8. Rado

    @Enpi
    Bei Poroschenkos totalem Krieg hoffe ich doch, Sie mit in der vordersten Reihe, kämpfen zu sehen.

  9. Christian Weiss

    “Die USA ist ein absolut hochgerüsteter Papiertiger, der in den letzten 40 Jahren einen einzigen Krieg – gegen die Karibikinsel Grenada – gewonnen hat!”

    Militärisch hat man jeden Gegner mit Ausnahme des Vietcong mit Links zur Strecke gebracht. Und auch der Krieg gegen den Vietcong gilt als Konflikt, bei dem man jede Schlacht gewonnen hat und letztlich nicht militärisch, sondern politisch am Verhandlungstisch verlor.
    Die ewigen Amerikabasher sollten sich bewusst sein, dass die US-Streitkräfte, die üblicherweise als Interventionsstreitkräfte tätig sind, unter anderen Voraussetzungen agieren als in einem normalen zwischenstaatlichen Konflikt, wo es einfach darum geht, den Gegner auszulöschen. Den Islamischen Staat als Beispiel könnte man unter geringsten eigenen Verlusten in wenigen Tagen ausbomben, bis kein Stein mehr auf dem anderen steht. Doch die Kollateralschäden und die zivilen Opfer wären gewaltig.
    Sowohl den Zweiten Golfkrieg als auch den Irakkrieg von 2003 hat man militärisch schon nach wenigen Wochen gewonnen. Die Probleme ergeben sich für gewöhnlich erst nach Abschluss der eigentliche militärischen Intervention. Und da schaut es halt gerade im Nahen Osten besonders düster aus. Eine rationale Mentalität, die in erster Linie an politischer Stabilität und wirtschaftlichem Aufschwung interessiert ist, herrscht nur begrenzt vor. Stattdessen versuchen durchgeknallte Gotteskrieger mit Terroranschlägen jede Normalität zu verhindern. Hätten die Deutschen und Österreicher damals auch so reagiert, wäre der Zweite Weltkrieg womöglich heute noch im Gange.

  10. Erich

    Es haben schon etliche andere “Feldherren” versucht, Russland einzunehmen. Napoleon hat zwar (das leere) Moskau erreicht, aber das war das Ende seiner Truppen. Hitler hat seine Armeen bis zur Wolga getrieben, aber dann war auch hier Ende. So schlecht kann eine russische Armee gar nicht ausgerüstet sein dass eine Invasion irgendwann scheitert (zB auch am Nachschub!).
    Ein Horrorszenario wäre, dass die USA Nuklearwaffen einsetzen. So schlecht ist Russland auch wieder technologisch nicht ausgerüstet, dass es Abschüsse auf sein Territorium nicht erkennt. Und dann?? Außerdem: dass radioaktive Wolken bis zu uns kommen ist seit Tschernobyl wohlbekannt. Mitteleuropa ist in jedem Fall der große Verlierer, selbst wenn hier keine Atombomben explodieren.

  11. Mona Rieboldt

    Ach die “WELT” hat einige Kriegstreiberartikel und kriegslüsterne Journalisten. Aber sterben dürfen dann die anderen, nicht sie selbst. Und gäbe es tatsächlich Krieg mit Russland, würden sie schreiben “wie konnte es nur soweit kommen?” Vielleicht ist ja für manchen Journalisten zu lange Friedenszeit, so dass sie einem Krieg freudig entgegen sehen.

    Bis vor kurzem war noch der syrische Assad das Böse in Menschengestalt und die USA hat Waffen an die “gute” Opposition geschickt, so war es auch in Libyen. Heute ist Putin das Böse, Assad inzwischen “vergessen”. Warten wir mal ab, wer es demnächst sein wird.

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