Bemerkenswertes aus Bolsonaros Brasilien

“… Vieles deutet darauf hin, dass die lange Rezession in Brasilien zu Ende geht. Die Zinsen sind kräftig gefallen, und die Arbeitslosenquote sinkt. Die Geldentwertung hat sich verlangsamt, und die Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts fangen langsam an zu steigen. Diesmal geht die Erholung von der Privatwirtschaft aus und hängt nicht von kurzfristig wirksamen öffentlichen Ausgabensteigerungen ab. Wenn diese Trends anhalten, wäre die Wiederwahl Bolsonaros gesichert. Eine solche wäre auch notwendig, denn es gibt noch viel zu tun.

Die Renten- und Arbeitsmarktreform sind erst der Anfang. Entbürokratisierung und Steuerreform müssen folgen. Schließlich müsste eine grundlegende Verfassungsreform überlegt werden. Die gegenwärtige Verfassung ist unbrauchbar für ein einigermaßen funktionierendes Staatswesen. Die brasilianische Verfassung steckt voller Widersprüche, ist voll von unerfüllbaren Zielsetzungen und viel zu sehr mit Details belastet und gibt kaum klare Prinzipien und Regeln.

Falls die gegenwärtige Regierung durchhält, ist Großes am Entstehen. Ich rate dringend davon ab, den Pressestimmen Glauben zu schenken, die die gegenwärtige brasilianische Regierung verunglimpfen und ihr baldiges Ende prophezeien oder als militärische Diktatur bezeichnen oder diese voraussagen! mehr hier

4 comments

  1. sokrates

    Eigenartigerweise stabiisieren Rechte Regierugen USA, nun Brasilien die Wirtschaft! Dasfuehrt natuerlich zu Tobbsuchtsanfaellen der linken Presse!

  2. Falke

    Je wilder die linken und grünen Medien über einen Politiker oder eine Partei herfallen, umso sicherer kann man sein, dass er bzw. sie für das betreffende Land und seine (autochthone!) Bevölkerung genau der/die Richtige ist, die Wirtschaft des Staates vorwärtsbringt und von der Mehrheit des Volkes unterstützt wird: Trump, Putin, Johnson, Bolsonaro …, bald auch wohl wieder Salvini, vor dem die Linken so eine Angst haben, dass sie (wohl einmalig in der Welt!) gegen ihn sogar als Oppositionspolitiker demonstrieren (wenn auch als lächerliche “Sardinen” verkleidet).

  3. Franz Meier

    Bolsonaro kann es nicht recht machen, genau wie Trump. Das sind die Feindbilder in ihrem Krieg, Der linke Mainstream hat entschieden – der ist rechts und muss runtergemacht werden. Die linken Ideologen im Spiegel und den deutschen Propagandamedien ARD, ZDF, NDR, WDR machen es wie Dr. Goebbels – sie hetzen. Links sein hingegen ist cool. Im Kaffeehaus philosophieren, gegen die USA und den Kapitalismus mit pathologischem Hass herziehen, alle bürgerlichen Errungenschaften und unseren Wohlstand und Frieden als spiessig bezeichnen – ist eine tolle Lebenseinstellung. Sich den Kopf über Franco und Pinochet und andere rechte Diktatoren zerbrechen, aber die Verbrecher Stalin, Mao, Pol Pot, Castro, Maduro & Co. bloss nicht erwähnen. Jetzt dann zum zivilen Ungehorsam aufrufen, damit der Klimahype und der Migrantenhype schön weiterlaufen kann. Alles cool und schick. Die Kohle, das Gas, das Öl und die Atomenergie verteufeln und abschalten, damit wir zurückfallen in die Steinzeit. Was kommt als nächstes? Welche anarchistischen Steigerungen gibt es noch – den kollektiven Selbstmord? Dann wären wir die irren Psychos endlich los, könnten, unser Leben leben und die Probleme der Welt anpacken.

  4. Johannes

    Ö1 Morgenjournal am Samstag Herr Lininger spricht unter anderem davon das Brasilien beim CO2 Handel schummeln würde. Er führt dann aus das Brasilien ausgestiegen sei aus dem Klimaabkommen, zwar nicht offiziell aber doch faktisch. Begründung von Herrn Lininger:“ Bolsonaro macht nichts.“
    Und jetzt kommt eine bemerkenswerte Schlussfolgerung, weil Herr Bolsonaro nichts macht, wo doch sein Regenwald so wichtig ist für ein gutes Klima, halten sich die größten Verursacher vom Co2 Ausstoß in den industriellen Schwellenländern China und Indien ebenfalls zurück mit ihren Verpflichtungen.

    Jetzt wissen wir es also, weil das böse, rechte Brasilien so viele Regenwälder hat aber nichts macht, können die armen Schwellenländer gar nicht anders als ihren CO2 Ausstoß ungebremst zu steigern.

    Und Schuld an allem ist Bolsonaro und Trump. Wichtig war das der Name Bolsonaro gefallen ist damit war die Mission des Beitrages erfüllt. Ich frage mich warum man nicht auch die Namen der führenden Politiker von China und Indien nannte.

    Ach ja vielleicht weil sie ja unschuldig sind und nur wegen Bolsonaro nicht anders können mit ihren zusammen 2,7 Milliarden Menschen. Schuld ist halt einmal Brasilien, Bolsonaro und die 210 Millionen Einwohner Brasiliens.

    Würden China (145 Einwohner pro km2) und Indien (407 Einwohner pro km2) nur annähernd an die 24 Einwohner pro km2 von Brasilien herankommen wäre das ein echter Schritt zu CO2 Reduktion.

    Aber nein Bolsonaro ist an allem Schuld, weil der Schlingel halt nicht so clever ist wie ein gewisser Maduro der in den linken Kreisen ein Unantastbarer zu sein scheint.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .