Ben Bernanke auf den Spuren Erich Honeckers

Von | 19. September 2013

Ben Bernanke hat angekündigt, die US-Notenbank “Fed” werde auch weiterhin rund 85 Milliarden Dollar pro Monat drucken, denen kein realer Wert gegenüber steht, während die meisten  “Fed”-Watcher zumindest eine Verringerung dieser Falschgeld-Produktion um etwa 10 Milliarden erwartet hatten. Bemerkenswert ist die Begründung der “Fed”: Wirtschaft und Arbeitsmarkt ginge es noch immer nicht so gut, dass die Geldflut eingedämmt werden könne. Offensichtlich fürchtet die Fed, selbst eine geringfügige Reduktion der Drogen-Dosis würde den Patienten dahin raffen.

Das heisst: um die US-Wirtschaft wieder gesunden zu lassen, hat die Fed dereinst beschlossen, hunderte und aberhunderte Milliarden Dollar zu drucken. Und weil sich nun herausstellt, dass diese aberwitzige Politik praktisch keinen Erfolg gebracht hat, wird sie entschlossen fortgesetzt. Ganz im Geiste Erich Honeckers: “Vorwärts immer, rückwärts nimmer”. Und so wird das auch ausgehen.

9 Gedanken zu „Ben Bernanke auf den Spuren Erich Honeckers

  1. Christian Peter

    Ziemlich beunruhigend, dennoch wird auch in den USA etwa 65 % des Geldes von privaten Geschäftsbanken (aus dem Nichts) geschöpft.

  2. Smarti

    @Christian Peter
    “Ziemlich beunruhigend, dennoch wird auch in den USA etwa 65 % des Geldes von privaten Geschäftsbanken (aus dem Nichts) geschöpft.”

    Hergott, und wenn sie es nicht täten, könnten wir gewiss sein, dass die Fed auch die restlichen 65% selbst drucken würde.

  3. Christian Peter

    @Smarti

    “wenn, dann”

    Orientieren wir uns doch an den Tatsachen : Weltweit werden etwa 90 % des Geldes von Banken (aus dem Nichts) geschöpft. Zentralbanken sind in unserem Geldsystem nichts weiter als Erfüllungsgehilfen der Banken, welche seit Jahren nichts weiter tun, als den durch Banken verursachten Schaden im Rahmen der Finanzkrise 2008 zu begrenzen.

  4. FDominicus

    “Zentralbanken sind in unserem Geldsystem nichts weiter als Erfüllungsgehilfen der Banken, welche seit Jahren nichts weiter tun, als den durch Banken verursachten Schaden im Rahmen der Finanzkrise 2008 zu begrenzen. – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=24427#comments

    Zentralbanken sind eines nicht: Teil der Lösung sondern mit das größte Problem, da andere ist das Teilreservesystem was es denn Banken ja erst ermöglicht Geld aus dem Nicht zu schaffen und dafür sind alleine verantwortlich die Zentralbank und die Gesetze der Staaten.

    Würde diese Geld schaffen aus dem Nichts so behandelt wie es sich für Betrug gehört. Wäre das Problem gelöst. So wird immer nur ein Betrug mit einem nächsten gedeckt oder gar nachträglich noch legitimiert.

    Banken, Zentralbanken und die für diese geltenden Gesetze durch Staaten sind das Problem.

  5. Christian Peter

    @fdominicus

    Auch Zentralbanken sind als private Geldmaschinen der Hochfinanz (vor allem die FED) Teil des Problems. Staaten bzw. Gesetze (Notenmonopol) spielen im heutigen Geldsystem aber nur eine untergeordnete Rolle, da private Banken über das Geld bestimmen.

  6. FDominicus

    Nun dann erläutern Sie mir wie Banken Gesetze machen. Mag sein das die Ihre Expertisen unterbringen, nur entscheiden tun immer noch die Politiker. Das Problem sind eben nicht Banken allein, sondern alle die daran arbeiten dieses System zu erhalten wie es ist. Es wäre alleine schon viel gewonnen das Teilreservesystem abzuschaffen. Sehen Sie da irgendwelche Bestrebungen? Banken werden das sicher nicht fordern, den die ganze Bevölkerung eines Staates als Geiseln zu haben ist schon ein “nettes Pfund”. Zentralbanken steuern das Teilreservesystem Interesse von diesen an einer Änderung 0. Und Politiker? Nun die häufen allzugern Schuldenberge “gesichert” mit anderen Schuldenbergen auf. Da braucht man halt jemand der die Betrugsscheine (aka Anleihen) an den Mann bringt und das sind – die Banken. Ohne Zuarbeiten und Gesetze sowie Zentralbanken könnten Banken diese Aktionen ungestraft nicht durchführen.

    Somit sind Banken nicht das einzige Problem….

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