Beppe Grillo, Mussolinis Erbe?

Von | 15. März 2013

“…Auch in Deutschland gilt Beppe Grillo als Hoffnung. Dabei ist sein radikaler Antiparlamentarismus im Kern antidemokratisch. Der britische Journalist Nicholas Farrell sieht sogar Parallelen zu Benito Mussolini.” (“SpOn“)

10 Gedanken zu „Beppe Grillo, Mussolinis Erbe?

  1. Suwarin

    Die seh ich auch. Unterstellt, dass das italienische Parteiensystem vor Mussolini ähnlich hilflos war, wie das Deutsche vor Hitler, muss die Frustration riesig gewesen sein.
    Im Grunde haben sich die Parteien damals wie heute selbst unmöglich gemacht und wundern sich dann, wenn die Menschen sie nicht mehr wählen.

    Trotzdem glaube ich nicht, dass uns mit Grillo ein faschistisches Italien droht, es gibt nämlich noch den feinen Unterschied, dass Grillo das Parlament durch Volksentscheide einschränken will, Mussolini durch einen duce.

  2. Samtpfote

    Suwarin :

    Trotzdem glaube ich nicht, dass uns mit Grillo ein faschistisches Italien droht, es gibt nämlich noch den feinen Unterschied, dass Grillo das Parlament durch Volksentscheide einschränken will, Mussolini durch einen duce.

    Was, wenn das Gesetz lautet:
    10 Leute müssen mindestens abstimmen, 5 reichen…. 🙁

  3. rubens

    @Suwarin
    Die Gratwanderung bleibt immer bestehen, sollte aber kein Argument sein, das jetzige Parteiensystem zu entschuldigen.

  4. Mercutio

    Wer einem nicht passt, ist Faschist. Darin sind sich gottseidank inzwischen Links und Rechts in vollkommener Harmonie einig.

  5. Christian Peter

    Zuerst versuchen die an den Futtertrögen der Steuerzahler labenden System –
    parteien und Systemmedien Beppe Grillo lächerlich zu machen, dann durch
    den Dreck zu ziehen (Mafia – Vorwürfe) und nun die altbewährte Faschisten-
    keule – was kommt als Nächstes ?

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  7. Thomas Zehetbauer

    Bloss nicht daran erinnern, dass einige Gründer der ÖVP den Korneuburger Eid geschworen und im austrofaschistischen Dollfuss-Regime gedient haben. Immer schön mit dem Finger auf andere zeigen. Weil es immer schon so war.

  8. gms

    Thomas Zehetbauer
    Bloss nicht daran erinnern, dass einige Gründer der ÖVP den Korneuburger Eid geschworen und im austrofaschistischen Dollfuss-Regime gedient haben. Immer schön mit dem Finger auf andere zeigen. Weil es immer schon so war.

    Derselbe Dollfuß hat ja auch die Nationalsozialisten flehentlich und letztlich erfolgreich darum ersucht, ihn zu ermorden. Nur durch diesen perfiden Schachzug konnte das Bild gepinselt werden, Dollfuß würde sich mit allen Mitteln Hitler entgegenstellen. Nicht wahr?

    Infamie und Verlogenheit waren seit jeher rote Kardinaltugenden, heiligt doch der Zweck die Mittel. Weil es schon immer so war, wird es heute noch mit denselben Methoden weitergeführt.

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