Bereicherung im Wiener Prater

“Bei der Verfolgung von drei Drogendealern mussten Polizisten am Donnerstag im Wiener Prater Schreckschüsse abgeben. Drei Verdächtige – laut Polizei allesamt junge Asylwerber – wurden festgenommen.Die Polizisten hatten die Verdächtigen im Zuge einer Schwerpunktaktion bei einem Drogenhandel in der Hauptallee beobachtet. Als sich die zivilen Beamten zu erkennen gaben, versuchten die Männer zu fliehen – daraufhin feuerten die Polizisten vier Warnschüsse ab. Mit Erfolg – es gab drei Festnahmen. Die Verdächtigen sind laut Polizei 16, 18 und 24 Jahre alt und stammen aus Afghanistan. Ihre Drogen wurden konfisziert…” (hier)

26 comments

  1. mariuslupus

    Was bilden sich diese schieswütigen Kiewerer eigentlich ein. Der Staatsanwalt wird ihnen klar machen, dass sie ihre Kompetenzen weit überschritten haben. Traumatisierte Kinder mit Schüssen noch mehr zu traumaisieren. Das mindeste was diese Sheriffs tun sollte ist, in den nächste Wochen Asylanten Unterkünfte zu putzen.

  2. Dr.Fischer

    Was Sie hier sarkastisch anmerken, las ich kürzlich in einer deutschen Zeitung: Ein Migrant hatte etliche der üblichen Missetaten begangen, der Journalist berichtete: “Der traumatisierte Flüchtling….blablabla”. Trotz sorgfältigen Suchens fand sich i Artikel kein Hinweis auf solche Traumatisierung, sie wurde schlicht und ergreifend taxfrei verliehen, und solcherart ,wenngleich ohne Wichtigkeit und Relevanz, so doch geschickt verknüpft.

  3. Fragolin

    @Dr. Fischer
    Genau darum geht es. Die beweisfreie automatische Verknüpfung von “Flüchtling” ist gleich “traumatisiert, arm, hilfsbedürftig, engelsgleich, heilig”. Dass es sich um einen kriminellen Invasoren handelt, auf den nicht einmal die Bezeichnung “Flüchtling” passt, spielt dabei keine Rolle. Eindringlinge und ihre demutsvollen Servanten sind helldeutsch, der verstockte Rest ist dunkeldeutsch – fertig.
    Und diese Leute maulen dann, die bösen “Rechtspopulisten” würden “einfache Muster” bedienen…

  4. Falke

    @Fragolin
    Genau deswegen glaube ich auch den offiziellen Meldungen nicht, wonach der syrische Terrorist aus Chemnitz von anderen “Flüchtlingen” gefesselt und der Polizei übergeben wurde. Damit will man uns nur wieder weis machen, dass es – leider, leider – bedauernswerte Einzelfälle gibt, die große Masse aber gut, lieb und gesetzestreu ist, ja sogar die Kriminellen in den eigenen Reihen bekämpft.

  5. Hanna

    Was mich meist mehr “wundert”, als alles andere: Die “Flüchtlinge” sind so “hilflos”, dass sie nicht selber Deutsch lernen oder sich um Arbeit umsehen können, aber Drogendealen funktioniert sofort, und da können sie sich mit den KundInnen optimal verständigen?! In diesem Sinne: Der Sumpf der einheimischen Süchtigen gehört aufgeräumt! Wieso haben wir überhaupt so viele DrogenkonsumentInnen, dass quasi jeder Illegal hier eine Dealerkarriere anfangen kann? Wer sind diese Drogen-Abnehmer? Fuck the system, würde ich sagen, wäre ich entsprechender Gesinnung. So denke ich das nur, heimlich.

  6. Mona Rieboldt

    Falke
    Der tote Attentäter hat ja angegeben, die 3 “Engel” wären Mitwisser. Es ist eh unwahrscheinlich, dass sich jemand, der angeblich bei IS ausgebildet wurde, ohne jede Gegenwehr fesseln läßt. Das Ganze ist eine Inszenierung. Und es ist sicher kein Zufall, dass dieser Attentäter schon am anderen Tag tot war.

    Der Prozeß gegen Zschäpe läuft schon so lang. Wenn es etwas Verwertbares gäbe, wäre die Frau schon lange verurteilt. In jedem Fall soll sie aber verurteilt werden und da hilft man jetzt nach. Das Mädchen Peggy ist seit 15 Jahren tot, sie wurde im selben Institut wie Böhnhart obduziert. Und jetzt nach Jahren will man an einem Tuch DNA von Böhnhardt gefunden haben.
    Das soll Druck auf den Prozeß ausüben im Sinne von Zschäpe habe alles gewußt etc. In ein paar Wochen wird dann gesagt, das wäre ein Irrtum gewesen.

    Von dem tot geschlagenen jungen deutschen Mann, ausgeführt von einem Rudel Türken in Bad Godesberg hört man nichts mehr. Damit der Haupttäter nicht mit Mord angeklagt wird, gab es sofort ein dubioses Gutachten, von wem wurde nicht gesagt, der bescheinigte, der junge Deutsche wäre vorgeschädigt im Gehirn gewesen. Sonst hätte er die Schläge gut überlebt. Also nur noch Anklage wegen Körperverletzung mit Todesfolge, wobei natürlich dann die “Schuld” bei dem deutschen Mann bleibt. Dass dieser junge Deutsche, selbst wenn eine Schädigung vorläge, durchaus damit 70 oder 80 Jahre hätte leben können, davon wird auch nichts gesagt. Mit dem gleichen Argument kann man den Überfall auf eine 80jährige, die dabei stirbt, begründen “sie wäre ja eh bald gestorben”.

    .

  7. Lisa

    Der Drogenmarkt ist zwar ungesetzlich, aber echt frei: die Konsumenten sind fast gänzlich unter der einhiemischen Bevölkerung zu finden – und dies völlig unabhängig von der politischen Gesinnung. Falls er unterbunden werden soll: Illegalität hat zu nichts geführt. Was also tun?

  8. stiller Mitleser

    Für Afghanen gibt es doch seit kurzem ein Rückkehrabkommen, wenn auch mit einigen Kautelen. Und die werden nun publizistisch bedient: http://www.profil.at/ausland/rasuly-hazara-frauen-manchmal-selbstmord-afghanistan-7635734 Bei einem Korrespondenten der im Jeep über staubige Pisten zu wilden warlords gefahren ist würde man Berichte der Art, daß da einer zum Telefon greift, in einer exotischen Sprache parliert und dann bona fide übernommene Auskünfte erteilt, ja noch schlucken….aber daß eine Einwanderungsbehörde sich eigentlich auf eine einzige Person und deren “Informantennetz” verläßt…

  9. Christian Peter

    @Lisa

    ‘Illegalität hat zu nichts geführt’

    Illegalität hilft, das Problem einzudämmen, andernfalls würden die Drogenproblematik ausufern und ganze Stadtteile in Gewalt und Chaos versinken. Selbstverständlich wird es trotz Drogenverboten weiterhin Junkies geben.

  10. Lisa

    @Christian Peter: Den “Junkies” in den Bankenvierteln sieht man den Konsum nicht an… Was man sieht, ist nur der ärmere Teil der Konsumenten. Aus welchen Gründen – ausser der Angst vor Entdeckung – sollte also ein Anbauer oder Hersteller oder Vermarkten irgendwelcher Drogen auf das gute Geschäft verzichten? Oder ermorden Sie Ihre Schwiegermutter oder den bösen Nachbar bloss deshalb nicht, weils illegal ist ?;-)

  11. Christian Peter

    @Lisa

    Man könnt auch behaupten, Verbote von Mord und Totschlag und Vergewaltigungen haben zu nichts geführt, weil es dennoch tagtäglich zu derartigen Handlungen kommt. Ist dies eine vernünftige Argumentation ?

  12. Lisa

    @Christian Peter: die Verbote sind entstanden, weil eine Gemeinschaft sah, dass dies und das nicht förderlich ist – also aus der Bewertung von Handlungen, m.a. W. dem Gewissen. Wer gewissenlos handelt, dem ist auch mit Verboten nicht beizukommen, wenn er nur schlau genug ist. Hätte nie jemadn gemordet, gelogen, Ehe gebrochen, die Eltern cniht geehrt etc. , hätte sich Moses die Mühe sparen können…

  13. Christian Peter

    @Lisa

    Richtig. Wäre der Konsum von Drogen kein gesamtgesellschaftliches Problem, wäre er wohl erlaubt und es wäre niemals zu Drogenverboten gekommen.

  14. Falke

    @Christian Peter
    In den USA geht man – höchst erfolgreich – den umgekehrten Weg: in Colorado ist inzwischen Cannabis völlig frei erhältlich und legal. Meinen Sie vielleicht, Alkoholismus und Tabakabhängigkeit wären keine gesellschaftliche Probleme? Warum sind Alkohol und Tabak dann erlaubt? Entweder man verbietet alles, was abhängig macht, ungesund ist oder sonst gesellschaftliche Probleme verursacht, oder man gibt alles frei. Ersteres lehne ich zwar ab, hätte damit aber weniger Probleme als mit der derzeitigenSituation, wo maches erlaubt ist, anderes nicht, ohne nachvollziehbare Gründe. Ich bin überhaupt der Meinung, dass der Staat kein Recht hat, dem erwachsenen Bürger vorzuschreiben, was er konsumieren darf und was nicht.

  15. astuga

    Bei uns haben es die Polizisten ohnehin noch einfach und angenehm. * leichter Sarkasmus

    Anderswo (in der EU) schießen die Dealer scharf zurück, oder die Polizei patrouliert gleich gar nicht mehr in deren Gebieten.

  16. Christian Peter

    @Falke

    Alkohol und Tabak sind erlaubt, weil die Konsumenten im Unterschied zu Drogenkonsumenten keine Beschaffungskriminalität begehen. Die Alternative wäre, Kokain, Heroin & Crack auf Rezept auf Kosten der Steuerzahler abzugeben – das kann niemand ernsthaft in Erwägung ziehen.

  17. astuga

    @Christian Peter
    Also eigentlich – Jein

    Bekanntlich gibt es gerade bei Zigaretten ein erhebliches kriminelles Potential.
    Sowohl bei Produzenten wie Konsumenten.
    Aber das zeigt auch sehr schön, dass die Legalisierung eines Suchtmittels nicht zwangsläufig das Ende von Kriminalität bedeutet.
    http://noe.orf.at/news/stories/2799810/

  18. astuga

    @Falke
    Aber dass der Staat die Qualität von Medikamenten und Lebensmitteln halbwegs sicher stellt ist hoffentlich schon in Ordnung? 😉

  19. Johannes

    Also das verstehe ich jetzt nicht, wieso handeln die mit Rauschgift?
    Die haben wohl einen schlechten Sozialarbeiter zu Hause der sie nicht ausreichend über die Sozialzahlungen informiert hat.
    Ich vermute die Sozialzahlungen kassieren sie eh und wollten sich eben noch was dazu verdienen, man ist schließlich nicht tausende Kilometer vor den Bomben Afghanistans weg bis nach Wien gelaufen um sich dann mit einem Bettel abspeisen zu lassen, oder?

  20. Fragolin

    @Christian Peter
    Sorry, aber jetzt haben’S Ihnen gehörig in Ihren Plattitüden verheddert.
    “Alkohol und Tabak sind erlaubt, weil die Konsumenten im Unterschied zu Drogenkonsumenten keine Beschaffungskriminalität begehen.”
    Haben wir da mal ein bisschen Ursache und Wirkung vertauscht? Während der Prohibition gab es mehr als genug Kriminalität, auch Beschaffungskriminalität, der Schwarzgebrannte war nämlich (Angebot, Nachfrage und Risiko) sauteuer. Es gibt jetzt keine solche weil man diese Drogen an jeder Ecke kaufen kann. Also nicht “legal, weil keiner kriminell wird” sondern “keiner wird kriminell, weil legal”.
    “Die Alternative wäre, Kokain, Heroin & Crack auf Rezept auf Kosten der Steuerzahler abzugeben…”
    Erstens: Jetzt werden halt Ersatzdrogen ausgeschenkt. Und werden danach selbst zum Schwarzmarktartikel. Also nicht “die Alternative” sondern bereits eine für die beitragslöhnende Allgemeinheit sauteure Realität, an der sich Kriminelle eine gildene Nase verdienen.
    Und zweitens: Nein, die Alternative wäre, Massenproduktion zuzulassen und keiner müsste mehr die extremen Risikoaufschläge für illegalen Drogenkauf zahlen oder sich der Gefährdung durch verunreinigten Dreck aussetzen. Das kann sich jeder einfach kaufen. Dort, wo man das praktiziert, geht die Beschaffungskriminalität gegen Null.
    Aber es gibt für mich ganz andere Gründe, die gegen Drogen sprechen: einmal die Gefahr für Kinder und Jugendliche (die es bei den “legalen” Drogen aber ebenso gibt, man denke an die juvenilen “Komasäufer”) – Aber liegt das in der Verantwortung des Staates? -, dann die Kosten für die Krankenkassen durch physische Schädigungen (solange hier keiner selbst zur Kassa gebeten wird sondern unter dem Deckmantel der “Solidarität” alle anderen für das eigene ungesunde Leben blechen müssen) – Aber liegt das in der Verantwortung des Staates? – und zu guter Letzt meine allgemeine Ablehnung dagegen, kriminellen A*löchern “die Geschäftsgrundlage zu entziehen”, indem der Staat die kriminellen Geschäfte einfach selbst übernimmt und aus Drogengeschäften eine lukrative Beschäftigungsgrundlage für brave Beamte und Parteisoldaten bastelt. Denn auch da gilt: Liegt das in der Verantwortung des Staates?
    Ist MEHR STAAT wirklich das Heilmittel gegen Verantwortungslosigkeit, Dummheit, Gier und Vergnügungssucht? Oder ist es nicht so, dass überall dort, wo sich der Staat einmischt, frei nach dem jüngst zitierten Ringo Starr, einfach nur Sch*ße rauskommt?

  21. Fragolin

    @Johannes
    Ganz im Gegenteil, die haben einen vorbildlichen Sozialarbeiter. Irgendwer muss ja Anbieter und Kunden zusammenbringen…

  22. Falke

    @Christian Peter
    Sie verwechseln da Ursache und Wirkung. Fragolin hat schon ausreichend darauf geantwortet. Wenn Rauschgift nicht verboten wäre, gäbe es auch keinerlei Beschaffungskriminalität, weiters auch keine Tausenden (auch unschuldige) Tote bei den Kriegen der Rauschgiftmafia, ja diese Mafia würde auch sehr bald verschwinden, dazu hätte der Staat (wie bei Alkohl und Tabak) eine weitgehende Kontrolle über die Süchtigen und könnte das (derzeit hinausgeworfene) Geld für den Kampf gegen die Drogenkriminalität für die Heilung der Kranken verwenden. Als Nebeneffekt würde auch die Ansteckungsgefahr mit Aids (durch unsaubere Spritzen) zurückgehen.

  23. Christian Peter

    @Falke

    ‘Wenn Rauchgift nicht verboten wäre, gäbe es keine Beschaffungskriminalität’

    Das ist Unsinn, durch Drogenliberalisierung würde sich das Problem der Beschaffungskriminalität sogar verschärften, weil Drogen teurer werden, wenn man den Vertrieb legalisiert (in Kalifornien bezahlt man mit etwa 10 – 15 Dollar pro Gramm legal für Marihuana mehr als am illegalen Markt, weil sich der Vertrieb dadurch verteuert, Geschäftsräumlichkeiten, Angestellte, Steuern, etc.). Die einzige Alternative wäre, dass der Staat Drogen gratis auf Kosten der Steuerzahler abgäbe, das wird aber niemand ernsthaft in Erwägung ziehen.

  24. Christian Peter

    Das Beispiel Tschechien, wo weiche Drogen seit 2010 legal konsumiert werden dürfen, ist der beste Beleg, dass man mit Drogenliberalisierung bzw. Entkriminalisierung keine Probleme löst. Der Schwarzmarkt für Cannabis, Crystal Meth und anderen Drogen hatte sich durch die Liberalisierung massiv ausgeweitet, weil die Dealer den Wettbewerbsvorteil nutzten, um Ware illegal im Ausland zu vertreiben. Die Nachbarländer und andere Länder Europas werden seitdem mit lebensgefährlichen, in tschechischen Kellern produzierten Drogen überschwemmt.

    http://www.oedp-paf.de/aktuelles/pressemitteilungen-nachrichtendetails/news/oedp-wirft-staatsregierung-wegen-drogenflut-aus-ts/

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