Berlin: 530 PS für den roten Bürgermeister

“Vor zwei Jahren verkündete der Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller großspurig: „Es geht uns darum, Vorreiter in der Klimapolitik zu sein.“ Deshalb läutete der rot-rot-grüne Senat auch mit einem bundesweit einzigartigen Mobilitätsgesetz „das Ende der autoprivilegierten Stadt ein“. Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel sollen in der Verkehrsplanung künftig Vorrang vor dem Autoverkehr haben.Unglücklicherweise kam jetzt heraus, dass sich ausgerechnet Bürgermeister Müller ganz besonders autoprivilegiert fortbewegt. Sein gepanzerter 530-PS-Dienst-Mercedes ist die größte Dreckschleuder aller Länder-Regierungschefs. weiter hier

4 comments

  1. Selbstdenker

    Vier Beine gut, zwei Beine schlääächt. Mähhhhh!
    (Oder für Femi-Nazissen: Zwei Beine gut, drei Beine schlääächt. Mähhhhh!)

    Auch im rot-rot-grünen Berlin sind eben alle gleich und manche gleicher.

  2. Pock Julian

    So ein Pech. Er weiß nicht welche Macht er hat. Ob er es bei anderen Dingen auch nicht weiß?

  3. Ländler

    Na, heute haben wir’s aber mit #Doppelmoral 😉 (siehe “überrumpelt”-Artikel). Ich mag solche Meldungen, wenn diese linksgrünen Gut- und Bessermenschen ihrer #Doppelmoral überführt werden … Wasserpredigen und Wein trinken … oder in diesem Falle: Fahrrad predigen und Benz fahren 🙂

  4. Leitwolf

    Super! Dabei, und das vergisst man aus irgendwelchen mir unerfindlichen Gründen stets, ist der CO2 Ausstoß von Autos ziemlich schnurz. Es ist nämlich so, dass das gesamte geförderte Erdöl auf diesem Planeten nur für 22% des CO2 Ausstoßes verantwortlich ist. Das hat unter anderem auch damit zu tun, dass die CO2 Intensität bei der Verbrennung von fest zu gasförmig stark abnimmt. Die Rangliste ist also Braunkohle, Steinkohle, Öl, Gas, wobei Gas am saubersten, Braunkohle am dreckigsten ist, wenn man so will. Von daher wäre es eine ziemliche dumme Idee die Verbrennung von Öl durch Braunkohle zu substituieren, wie das Deutschland indirekt aber durchaus tut. Egal..

    Der Punkt ist der. Nur etwa 40% des geförderten Öls landet am Ende in den Tanks der klassischen Autos. Das sind 40% von 22%, also rund 9%. Der gesamte motorisierte Individualverkehr macht also gerade mal 9% der weltweiten CO2 Emissionen aus, oder ca. 4 Gt.

    Zum Vergleich: natürliche CO2 Senken filtern aufgrund des nun um etwa 125ppm angestiegenen CO2 Gehalts der Atmosphäre pro Jahr mindestens 22Gt aus eben dieser. Das ist 5,5mal so viel wie der motorisierte Individualverkehr emittiert. Auch wenn CO2 Emissionen als Summe verschiedener Quellen zu verstehen sind, sollte doch klar sein, dass wir uns den Autoverkehr ökologisch bis in alle Ewigkeit werden leisten können.

    Das gilt um so mehr, als durch den Umstieg auf Elektroautos überhaupt gar keine CO2 Einsparungen darstellbar sind. Die Rechnung geht sich allein schon wegen der Energieintensität bei der Herstellung von Batterien und deren häufig notwendige Erneuerung nicht aus. Erschwerend kommt hinzu, dass der zusätzlich notwendige Strom bis auf Weiteres (sprich in aller absehbaren Zukunft) aus ökologisch nachrangigen Quellen, sprich Kohle, kommen muss.

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