Berlin-Hamburg in 20 Minuten

Von | 10. Juni 2017

“Tesla-Erfinder Elon Musk will Passagierkapseln mit 1000 Stundenkilometern durch Röhren schießen. Das Transportmittel der Zukunft könnte auch in Deutschland fahren. Ein erster Streckenplan liegt vor…..” (hier)

12 Gedanken zu „Berlin-Hamburg in 20 Minuten

  1. sokrates9

    Werden da eigentlich auch ökonomische Überlegungen mit einbezogen? Ob sich eine Strecke Spanien – Marokko “rechnet” wage ich zu bezweifeln; außer die EU subventioniert den totalen Exodus von Afrika nach Europa!

  2. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Spanien – Marokko: sicherlich nur one-way 😀

  3. Wanderer

    Die Trassierung für diese komplett neuen Anlagen dürfte in Europa schwierig werden.

  4. Gerald

    Erste Strecke One Way Richtung Mond, Politiker reißen sich um die Eröffnungsfahrt😀

  5. stiller Mitleser

    der maschinenstürmerischen Biedermeier-Krinoline in mir schaudert

  6. astuga

    Das wird aus dem selben Grund scheitern wie etwa der Transrapid oder ähnliche Systeme.
    Der relative Vorteil höherer Geschwindigkeit wiegt angesichts der bereits etablierten Reisemöglichkeiten die Kosten für die notwendige Infrastruktur nicht auf.
    Mehr als eine Vorzeigestrecke wird man wohl nie errichten.
    Was ich schade finde als Technikfan.

    Aber selbst die Chinesen haben etwa den deutschen Transrapid nur für den Technologietransfer und als lokales Prestigeprojekt genützt.
    Und das obwohl dort die Konkurrenzsituation von Hochgeschwindigkeitszügen und Flugzeugen nicht so ins Gewicht gefallen ist.

  7. Rennziege

    Elon Musk ist ein, ähm, genialer Unternehmer. Mit seinem “Hyperloop” hat er die gute alte Rohrpost neu erfunden, halt ein wenig vergrößert. Hut ab! 🙂
    Allerdings erhebt sich die Frage, wie lange er noch kreditwürdig ist. Auch sein Tesla-Hype schreibt trotz gewaltiger Subventionen (danke, lieber Obama!) stets knallrote Zahlen. Aber seine Sprechblasen begeistern Millionen navier Anleger, die das kleine Einmaleins nicht beherrschen. Erinnert an die “New Economy” der Jahrtausendwende, kurz bevor sie platzte.

  8. Thomas Holzer

    @mariuslupus 11:27h
    Who cares?

    Die Romane eines Jules Verne passieren lassend, denke ich, daß -so überhaupt realisierbar- die Zeit zwischen Ankündigung und Umsetzung so um die 60, 70 Jahre betragen wird

    Außerdem: diese Hyperloop-Ankündigung inklusive Strecke gab es schon vor über 4 Jahren in Kalifornien und vor ca. 1,5 Jahren für eine Strecke zwischen Bratislava und Wien

  9. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Zwischen Wien und Pressburg ist vor 100 Jahren eine Elektrischn gefahren. Am Abend in die Oper, nach der Vorstellung zurück. Das nenne ich Fortschritt.

  10. Fragolin

    Obama und Tusk haben eigentlich ideal zusammengepasst. Ein dampfplaudernder Ankündigungspolitiker und ein dampfplaudernder Ankündigungsunternehmer, die sich gegeseitig beim Schuldenmachen helfen. Süß.

  11. Leitwolf22

    Sorry, ich halte das für völligen Schwachsinn ((c) Niki Lauda). Der Transrapid ist vergleichsweise sehr viel realistischer, und wir kennen sein Schicksal.
    Nicht, dass ich was gegen Elon Musk hätte. Ich bewundere ihn! Er hat ansehnlichen Reichtum erreicht, dann wieder alles aufs Spiel gesetzt, und gleich in zwei Bereichen wirtschaftlich/technologisch das bisher anscheinend Unmögliche möglich gemacht. Cooler gehts kaum!
    Aber da ich kein Anhäniger sozioligischer Denkmuster bin, frage ich nicht wer, sondern was. Und deshalb muss mich auch eine Idee die von Elon Musk kommt erst mal überzeugen, was diese nicht tut. Genau so wenig übrigens wie das Stratolaunch Projekt von Paul Allen.

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