Berlin-Terror: „Wir müssen über die Risiken durch Flüchtlinge reden“

Von | 20. Dezember 2016

“…Nach dem mutmaßlichen Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt fordert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), offen über die Risiken durch die Aufnahme von Flüchtlingen zu sprechen. „Wir müssen uns jetzt mit der Frage beschäftigen, welche Risiken wir mit dieser großen Zahl von Flüchtlingen ins Land bekommen“, sagte Herrmann am Dienstag im Bayerischen Rundfunk….” (weiter hier)

63 Gedanken zu „Berlin-Terror: „Wir müssen über die Risiken durch Flüchtlinge reden“

  1. GeBa

    Gelten sie ja nicht, aber Marokko nimmt sie trotzdem nicht zurück wenn sie einmal in Europa sind.
    Es ist zum Kotzen!

  2. mariuslupus

    @GeBa
    Das ist der Unterschied. Die Regierung von Marokko hat offensichtlich ein funktionierenden Verstand, die Regierungen der EU, insbesondere von Deutschland, nicht.

  3. Christian J.

    Der aktuell Terrorverdächtige war seit 2011 in Italien aufhältig. Ist also nicht erst letztes Jahr in Europa angekommen.
    Nur zur Unterscheidung. Manch einer glaubt ja tatsächlich, daß es keinen Terror gäbe, wenn es keine Flüchtlinge gäbe. Terroristen finden immer einen Weg, und wenn man einen schnappt, dann wirds eben der nächste schaffen. Die Aufstockung der Polizei von Merkel ist ein Placebo, um das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung zu beruhigen. Tatsächlich hat sich die Welt – vor allem dank des wirtschaftlichen wie politischen Verhaltens des Westens – verändert, leider nicht zum Guten.

    Differenzierung ist wichtig. Die passiert immer weniger – natürlich auch in den Massenmedien, keine Frage. Da wurde auch viel verharmlost und nicht berichtet. Aber ich kenne einen Syrer, der macht den dritten Deutschkurs und sucht sich eine Arbeit. Was der wohl davon hält, als Krimineller und Vergewaltiger tituliert zu werden ? Wenig.
    Was die Überbevölkerung und die Entwicklungshilfe angeht. Dazwischen gibts genau NULL Zusammenhang. Wieviel des Geldes ist unten bei den Leuten angekommen ? 5% wenns hochkommt.Und da reden wir nicht von hohen Geldbeträgen, da gehts um den Militäretat Deutschlands gestreckt über 40 Jahre oder länger.

    Nicht alles ist so einfach, wie es sich viele wünschen. Terror ist Bestandteil der heutigen Welt – war er übrigens auch in den 70ern (damals gab es nicht weniger Terror-Tote als heute). Kriminelle – ob Ausländer oder nicht – soll man verurteilen und abschieben (bei einem bestimmten Strafausmaß natürlich – nicht für Ladendiebstahl). Schutzsuchenden muß man Unterschluf gewähren. Sonst kann man die westlichen Werte, die wir ja so erfolgreich mit Blut und Schwert über die Welt verteilt haben, gleich ganz abschaffen.

  4. Christian Peter

    @Christian J.

    ‘Schutzsuchenden muß man Unterschlupf gewähren’

    Von welchem ‘Schutz’ sprechen Sie ? Glauben Sie wirklich, Menschen, die tausende Kilometer lange Reisen über viele sichere Länder tätigen und es sich leisten können, dafür bis zu € 20.000 bezahlen, seien tatsächlich schutzbedürftig ?

  5. Christian J.

    @ Christian Peter:
    Absolut. Was denken Sie mußten die Juden im 2. Weltkrieg bezahlen, um über die Grenze zu kommen bzw nach USA oder sonstwo hin ? Syrien war – bevor es durch innere und äußere Einflüsse aktiv zerstört wurde – eines der fortschrittlichsten Länder der islamischen Welt mit einer ausgebildeten Mittelschicht, die entsprechend auch über Gelder verfügte. In Afghanistan herrscht weiterhin Krieg – wie man so ein Land als sicheres Drittland einstufen kann, ist mir komplett schleierhaft.

    Afrikaner werden mit den Trick geködert, daß sie (ob ihrer tristen Lage im eigenen Land) nach Europa gebracht werden und dafür dann diverse Dienste erledigen müssen. Oder sie sind 2 ode 3 Jahre unterwegs bis sie hier ankommen. Dazu gibt es gute Dokumentationen.
    Jedenfalls läuft niemand von daheim einfach so weg, läßt Freunde und Umgebung zurück, damit er für 800€ Mindestsicherung in Europa leben kann. Es gibt handfeste Gründe, warum ganze Dörfer ihre stärksten Leute nach Europa schicken (was va in Afrika passiert). Überbevölkerung ist nur ein kleiner Teil davon, ein anderer, viel wichtigerer ist, daß die EU ihren landwirtschaftlichen Überschuß zu Millionen Tonnen nach Afrika liefert und so die lokale Produktion zerstört, wie ebenfalls klar belegt ist. Dazu noch die exzellenten Waffengeschäft des Westens mit den korrupten Eliten vor Ort, und schon ists gar nicht mehr gemütlich im eigenen Land.

    Die Lösung für all das ? Hilfe vor Ort – und zwar nicht die lächerliche Entwicklungshilfe, hinter der sich der Westen versteckt, und die bestenfalls im Almosenbereich bei den Betroffenen ankommt (dazwischen profitieren die lokalen Eliten und ausländische Konzerne an diesem Geld). Sondern erstens keine Waffenlieferungen mehr, zweitens eine Entmachtung der lokalen Eliten, drittens ein Marshallplan a la Europa (ohne die Angst vor der Sowjetunion und die Kontrolle der USA wäre Europa wohl auch nach dem 2. Weltkrieg wieder im Chaos versunken) und damit eine sinnvolle Stimulierung der Wirtschaft vor Ort. Wenn wir weiterhin nur auf unseren eigenen Vorteil bedacht sind, wie in den letzten 400 Jahren, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn die Menschen sich auf den Weg machen.

  6. Historiker

    Zu glauben Europa (oder irgendwer sonst) könnte Afrika retten, außer Afrika sich selbst, leidet an Größenwahn und Selbstüberschätzung. Wenn wir hier 20 Millionen Afrikaner aufnehmen und damit Europa zerstören nutzt das Afrika genau NullKommaNichts, bei jetzt 1,2 Milliarden Einwohnern und demnächst 2 Milliarden und mehr. Genauso könnte ich 1 Million € in Österreich von meinem Vermögen verschenken mit dem Erfolg von NULL. Jeder Österreicher bekäme 12,5 Cent (also völlig irrelevant), nur ich wäre pleite (theoretisch). – Woher kommt nur dieser “Die-ganze-Welt-Rettungs-Plan”, der völlig irreal ist, und nur dazu führt unseren relativen Wohlstand, unsere Kultur, unser Sozialsystem, unsere Währung und unsere Demokratie zu zerstören ?

  7. Christian Peter

    @Christian J.

    ‘Jedenfalls läuft niemand von daheim einfach so weg, um mit € 800 Grundsicherung zu leben’

    Bei kinderreichen Familien geht es um weit mehr als € 800, eine fünfköpfige Familie erhält in Deutschland etwa € 3000 – 4000 Sozialhilfe pro Monat, wohnen im Sozialbau in der Regel inklusive. Das können deutsche Bürger mit ehrlicher Arbeit kaum verdienen, für Flüchtlinge aus Syrien sind das schier unvorstellbare Summen.

  8. Christian J.

    @ Historiker:
    Der Rettungsplan kommt davon, daß man ja irgendwie verhindern will, daß die hunderten Millionen sich nach Europa aufmachen. Soweit glaub ich sind die auf einer Linie oder ?
    Zu meinen, der Westen hätte die Lage dort nicht massivst mitverantwortet, ist eines “Historikers” nicht würdig. Selbst heute noch, man schaue in den Kongo, wie dort die westlichen Konzerne wüten. Mittlerweile haben sich auch die Chinesen daran beteiligt (Mozambique etc).
    Wenn man also vor Ort etwas lösen will, was mit vereinter Kraft möglich wäre – zumindest mal einen Anstoß zu geben, natürlich müsse die Menschen vor Ort auch ihren Beitrag leisten – dann wird sich die Situation dort auch zum Positiven verändern. Wir in Europa hatten noch bis vor wenigen Generationen (meine Urgroßeltern zb) zehn und mehr Kinder. Heute haben wir 2,5. Was hat das verursacht ? Der Wohlstand. Dies wird sich auch in anderen Weltregionen so verändern, wenn die Menschen dort nicht hoffen müssen, daß von 1ß Kindern 5 überleben und sie im Alter versorgen.
    Geld wäre genug da. Alleine die 10 größten Vermögensverwalter verwalten 20 Billionen Dollar, siehe das neue Buch von Hans-Jürgen Jakobs. Man müßte das Geld nur besser verteilen, damit mehr Leute was vom Kuchen abkriegen. Solange wir im Westen weiterhin auf Kosten der Menschen im Rest der Welt leben, haben wir natürlich eine Mitverantwortung an der dortigen Situation.

  9. Christian J.

    @ Christian Peter:
    Ja gut, wieviel Familien davon gibt es ? Tausende, Millionen ? Oder eine Handvoll. Wenn es Fehler ins UNSEREM Sozialsystem gibt – und das ist offensichtlich der Fall – dann müssen wir diese eben lösen. Es ist allerdings nicht wirklich zu glauben, daß ein Afghane sich in seinem Land hinsetzt und sich durchrechnet, wieviel er und seine Familie in Deutschland an Sozialhilfe kriegen würden. Da bräuchte er eine Bildung, die er in der Masse sicher nicht haben kann. Weiters ist die Reise arg beschwerlich, keiner weiß, ob er dableiben darf, und dauert das mit dem Familiennachzug dauert lange und in Zukunft wird es verunmöglicht werden (die Gesetze wurde ja schon massiv verschärft in Deutschland).

  10. Christian Peter

    @Christian J.

    ‘Wie viele Familien gibt es davon ?’

    Zuwanderer aus muslimischen Ländern gelten als äußerst gebärfreudig, Großfamilien sind dabei eher die Regel denn die Ausnahme.

    ‘Keiner weiß, ob er da bleiben darf’

    Der ist gut. Selbst Asylbewerber mit negativem Asylbescheid werden nur in allerseltensten Fällen abgeschoben.

    ‘Es ist nicht anzunehmen, dass sich ein Afghane durchrechnet, wieviel er und seine Familie Sozialhilfe erhält’

    Dafür braucht man nicht lesen, schreiben und gar nicht erst rechnen zu können, wer mit einem Durchschnittseinkommen von 34,17 Dollar pro Monat (Afghanistan) eine Großfamilie zu erhalten hat, der wird seine wirtschaftliche Situation als Asylwerber in Ländern wie Deutschland oder Österreich um Welten verbessern.

  11. Historiker

    @Christian J.
    Sie sind ein romantischer Träumer, das sei Ihnen gegönnt. Aber solange die Korruption in Afrika absolut ALLES auffrißt und kein € dort ankommt, wo er ankommen sollte, ist jeder Cent verschenkt. – Die Europäer, die Vieles in Afrika organisierten, mit afrikanischen Arbeitern, haben sich großflächig zurückgezogen und den Chinesen Platz gemacht, die jetzt Afrika plündern, mit CHINESISCHEN Arbeitern. Afrika kam vom Regen in die Traufe. – Leider sind die Afrikaner nicht fähig ihr Land erfolgreich zu organisieren. Zuerst schickte man Geld. Das versickerte komplett in schwarzafrikanischen Kanälen. Dann entschied man sich den Afrikanern in Europa eine Ausbildung zu finanzieren, damit sie befähigt werden ihr Land wieder aufzubauen. Fazit : Die gut ausgebildeten Afrikaner kehren nicht nach Afrika zurück, sondern bleiben hier in Europa und genießen hier das “gute Leben”, weil es ihnen an Patriotismus fehlt zurückzugehen und den mühseligen Weg des Wirtschaftsaufbaus zu betreiben. – Natürlich kann man sich weiterhin mit “historischer Schuld” aufladen, sich permanent selbst geißeln und den Kotau vor allem und jedem machen, aber das wird nur zum Zusammenbruch unseres eigenen Sozialsystems führen (durch unbeschränkte Invasion) und uns der Möglichkeit berauben, weiterhin effektiv zu helfen. – Außerdem gibt es genug arme Leute in Österreich, die dringend Hilfe bräuchten und NICHTS bekommen, – und wir sponsern robusten Einwanderern ihren Lebensunterhalt, wohl wissend, dass diese NIEMALS die Absicht haben sich hier zu integrieren oder etwas zurückzuzahlen. – Interessant an all den Gutmenschen, (und mir unverständlich) ist auch, dass die Invasoren zu 99 % “Rechte” sind : Sie hassen Homosexuelle, sie hassen Juden, sie finden Frauen zweitklassig, sie sind religiös völlig intolerant (bis zum Mord) etc. – Frage : Können Sie mir erklären, weshalb die linken Gutmenschen ausgerechnet diese Extrem-Rechten importieren wollen, die sich garantiert NIEMALS ändern werden ? – Frohe Weihnachten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.