Bernankes Nachfolgerin ist keynesianischer als Keynes

Das US-Magazin “Forbes” portraitiert die neue Fed-Chefin Janet yellen. Äusserst aufschlußreiche, aber eher beunruhigende Lektüre: “Yellen is even more radical than Keynes, and believes intervention isn’t just for downturns.”. (Portrait hier, Leseempfehlung!)

10 comments

  1. Thomas Holzer

    “The whole basis of her theory is that people cannot be trusted to make their own decisions, that the market shouldn’t be free.”

    Daß der Sozialismus ausgrechnet über die FED und die USA den endgültigen Siegeszug antritt, könnte man auch als Treppenwitz der Geschichte ansehen.

  2. Christian Peter

    @thomas holzer

    Sie haben wirklich nichts verstanden. Das ungehemmte Gelddrucken der FED ist das Gegenteil von Sozialismus, da dieses Geld politisch Begünstigten (Banken, u.a.) zufließt, während die breite Masse ihr Erspartes verliert. Schon einmal etwas von Cantillon – Effekten gehört ?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Cantillon-Effekt

  3. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Neben Banken-Spezialist, Kirchenphobiker, Raucher-Sheriff auch noch “Welt-Aufklärer” und “Welt-Versteher”
    Ich hoffe, Sie übernehmen sich nicht 🙂

  4. Rennziege

    8. November 2013 – 12:11 🙂 Christian Peter
    In der Schule hab’ ich gelernt, dass Alexander von Humboldt (1756-1859) der letzte Universalgelehrte der Menschheit war. Welch Betrug! Seit ich Ihre unübertrefflich luziden Kommentare lese, ist mir klar: Humboldt hat in Ihnen endlich seinen Meister gefunden.
    Mir diese Tatsache vorenthalten zu haben — dafür verklage ich jenes Gymnasium eiskalt wegen Untreue und Betrugs.

  5. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Ich habe weder gebeten, noch verlangt, daß Sie versuchen sollten, sich bei mir nicht zu übernehmen!

  6. Mona Rieboldt

    @Thomas Holzer
    Christian Peter hat auch nicht einen Funken Humor. Das müssen wir akzeptieren. Es ist sinnlos auf seine Kommentare zu reagieren.

  7. gms

    Christian Peter,

    “Sie haben wirklich nichts verstanden. Das ungehemmte Gelddrucken der FED ist das Gegenteil von Sozialismus, ..”

    Nein. Sozialismus mag ja vieles sein, aber sozial ist er gewiß nicht. Soviel zum Thema Verständnis.

    “da dieses Geld politisch Begünstigten (Banken, u.a.) zufließt, ..”

    Politisch Begünstigte sind in erster Lesung die Staaten selbst, was den Täterverbund aus Banken und Staaten auch so effektiv macht.

    “während die breite Masse ihr Erspartes verliert. Schon einmal etwas von Cantillon – Effekten gehört?”

    Und nun raten Sie mal, wer von diesem Effekt am meisten profitiert? Glauben Sie tatsächlich, die These, man könne Staatsschulden weginflationieren, wäre erst heute aufgekommen?
    Na no na ned profitieren neben dem Staat auch andere davon, aber im Zentrum des Sturms sitzt immer noch der Leviathan, dessen Arsch Sie hier immer wieder so putzig verteidigen.

  8. Mario Gut

    @alle
    Lassen wir doch das allgemeine Geschwafel – “wie sich der kleine Maxi die Welt vorstellt – genauso ist sie” (© Anton Kuh).
    entscheidend ist dieser Schwachsinns Satz:”The whole basis of her theory is that people cannot be trusted to make their own decisions ”

    Na wer soll denn nun die Entscheidungen treffen? Roboter? Nein, sie werden immer von Menschen getroffen und die können, wollen(!auch das soll es geben) daneben liegen. Nur der Markt garantiert eine zumindest breitere Basis , wodurch Fehler bessere Chancen erhalten reduziert und korrigiert zu werden. Alles andere ist akademisches Elfenbeinturm Gequatsche. Wertlos und permanent von der Realität eingeholt.

  9. Reinhard

    Ob etwas sozialistisch ist oder nicht sei einmal dahingestellt. Auf jeden Fall gibt es eine Parallele zum Sozialismus in seinen verschiedensten Ausformungen: IMMER ist es eine sich selbst als revolutionär, visionär und beschützend empfindende Machtelite, die der festen Überzeugung ist, dass der mit Liebe und Güte sanftmütig von oben herab betrachtete primitive Pöbel am Patschhanderl genommen und in eine lichte Zukunft geführt gehört. Und als kleine Entschädigung für dieses selbstlose und edle Wirken steht ihnen ein kleiner finanzieller Dank zu. Nur die Definition von “klein” variiert. Der Rest ist immer gleich.
    Und der Pöbel? Er wählt am Liebsten jene, die ihm versprechen, ihn am Patschhanderl zu nehmen und sicher durch den gefährlichen Forst zu führen. Denn dort wohnen grausige Ungeheuer, die noch nie jemand gesehen hat. Und sie jammern und wehklagen über die geopferten Jungfrauen und den eingetriebenen Steuerzins, aber gleichzeitig klammern sie sich an die Hoffnung, “die da oben” würden es schon richten, dass die Ungeheuer nicht kommen.
    Dass sie damit genau jenen Ungeheuern Tribut entrichten, vor denen sie beschützt werden wollen, begreifen die wenigsten.

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