Beschimpfung als Ritterschlag

Von | 9. Juni 2015

“…..Eigentlich ist es heute ein Zeichen dafür, dass du als Autor ein bisschen langweilig bist, wenn du noch nie in die rechtsradikale Ecke gestellt wurdest. Es ist wie in den 50er Jahren, nur andersherum….” (hier)

74 Gedanken zu „Beschimpfung als Ritterschlag

  1. A.Felsberger

    Was war das jetzt, Herr O.d.S.: Ein Lebensbekenntnis.-)

  2. Thomas Holzer

    @A.Felsberger
    Wenn auch zu viel verlangt, ich erwarte nicht (dümmliche) rethorische Fragen, sondern schlicht und einfach konkrete Antworten, anstatt Ihrer Phrasen

  3. O.d.S.

    @Selbstdenker

    Sie vermengen hier unzulässig Straftatbestände mit psychischem Druck. Rufmord? Solange nicht Verleumdung oder Kreditschädigung ist das doch egal, muss es Ihnen egal sein. Lieben Sie Ihre Freunde und Familie nach einem shitstorm nicht mehr? Sind Sie ein anderer danach? Nein.
    Und Nötigung? Mit Worten? Lachhaft!
    Eine gefährliche Drohung ist aber selbstverständlich zu verfolgen. Und Stalking, mein Gott genau davon rede ich! Hören Sie auf, zu jammern. Eine starke Gesellschaft löst solche Probleme ohne den Staat. Wenn Ihre Frau gestalkt wird, kann man ja mit demjenigen reden und wenn nicht einsichtig, dann sind Sie wohl manns genug, um selbst psychischen Druck aufzubauen!

  4. O.d.S.

    Eine starke Gesellschaft tauscht sich aus, regelt untereinander, lebt Moral und sorgt so für die Lösung von Konflikten. Dieses Ziel erreicht man nicht mit dem Ruf nach dem Staat, man erkämpft es sich mit Selbstbewusstsein und Zusammenhalt!

  5. Selbstdenker

    @O.d.S.
    Ich würde das Thema nicht kleinreden, da es einige sehr hässliche Auswüchse bei Shitstorms gibt. Mit dem Streuen falscher Behauptungen im Internet, der Androhung jemanden öffentlich blosszustellen, dem Auflauern von Familienangehörigen oder der massenweisen Forderung nach Entlassung einer bestimmten Person, kann man einige enorme – in manchen Fällen sogar irreversible – Schäden anrichten.

    Gehen Sie bitte nicht davon aus wie Sie oder ich mit solchen Situationen umgehen würden. Vielen Menschen geht das ziemlich an die Nieren und die bevorzugen dann lieber den Mund zu halten. Genau darauf zielen solche Kampagnen ab.

    Ich für meinen Teil habe mir nie den Mund verbieten lassen. Das bringt einem zwar kurzfristig manchmal Nachteile ein, langfristig fährt man meiner Meinung nach jedoch erheblich besser damit und man bekommt ein dickes Fell.

    Was die Grundaussage anlangt, muss ich Ihnen jedoch durchwegs recht geben: es ist erschreckend wie schnell sich die Menschen inzwischen einschüchtern lassen. Ich hätte als Jugendlicher nie geglaubt, dass es einmal so kommen wird, wie es heute ist.

  6. gms

    DNJ,

    “Frau Ronja provoziert hat keine Argimente, sondern provoziert mit ihren flapsigen “Befunden” gezielt linke Kampfhennen und lacht sich ins Fäustchen, wenn diese loshacken”

    Ach?! Und falls man Ihnen aus glaubhafter Quelle vermittelt, dem sei definitiv nicht so?

    Dessen ungeachtet ist das von Ihnen verwendete Instrument der Motivzuschreibung, dieser und jener beabsichtige eine spezielle Reaktion, paradeypisch für die hier zur Debatte stehenden Empörungsartisten. Dem anderen ein ganz bestimmes Wollen anzudichten, für das man aber selbst weder einen Beweis erbringen noch vom Gegenüber eine Falsifizierung erlangen könnte, ist der Gipfel der Infamie, — billig, vorhersagbar wie der Punkt am Ende des Satzes und nahezu identitätsstiftendes Merkmal rotzgrüner Spießer, die sogar noch stolz auf ihre kurze Lunte sind.
    Dies sogar noch in einem Satz, der zugleich das Wort “Argument” enthält, ist es oben drauf ein gehöriges Armutszeugnis, wenngleich im gegebenen Kontext 100%ig stimmig.

    Ob nun beabsichtigt oder nicht, zumindest eines wurde tatsächlich provoziert: Wer vergangene kollektive Erregungsorgien nicht zur öffentlichen Selbstdemontage nutzen konnte, durfte in einem neuen Fall seine Inferiorität beweisen. Wer weiß, wieviele Gelegenenheiten dazu noch kommen werden, denn man müßte schon arg an der Menschheit zweifeln, hielte man diese wiederholte Anhäufung von Irrsinn für mehr als eine zeitgeistige Erscheinung.

  7. DNJ

    @Rennziege
    Ach Sie Süße, ich wollte doch nie einen Plural, sondern habe nur ein unschuldiges Bindestrichlein vergessen.

    Es sollte also heißen: “Man kanns mit der Dramatisierung irgendwelcher Internetforum- oder Twitterkabbeleien auch übertreiben”

    Wenn schon würde ich “Foren” sagen, Fora ist mir zu antiquiert. Sie sagen ja wahrscheinlich auch: Professores, Kolleges, Absolventes, Expertes, gelt? Mir deswegen das große Latinum abzusprechen, das ich habe, wenn auch schon seit langer Zeit, finde ich nicht sehr fein. Wo bleibt Ihre bürgerliche Moral? Dergleichen ist schon sehr unter Ihrer eingebildeten Würde und — if I may say so — sehr, sehr schlechter Stil, genauso wie Ihre Lobhudeleien für die Antifeminismus-Tussi. Wer mag schon Radikalfeministinnen? Und was haben wir nicht alle gelacht? Aber damit werden leider auch vernünftige Dinge lächerlich gemacht, oder wollen Sie zurück an Herd und in die Kirche, ohne Stimmrecht und ohne freie Berufswahl?

    @gms
    “Empörungsartisten” sehe ich hier jede Menge, einer der begnadetsten sind hochderoselbst Hochwürden “gms”, nur haben Sie Tourette-Syndrom auf gehobenen Niveau, was noch nicht zwangsweise einen Intellektuellen aus Ihnen macht. Mir sind rotgrüne Spießer ebenso egal wie Feministinnen, oder blauschwarze Kappelträger oder heuchlerische monarchistische Kerzerllutscher. Ich habe meine eigene Position und Meinung, — man kann linke Aufregungskultur gern kritisieren, aber dann auch bitte das Geraunze Stockkonservativer, die sich gerne als Liberale gerieren, indem sie von “Kollektivismus” schwafeln.

  8. Selbstdenker

    @DNJ
    “Aber damit werden leider auch vernünftige Dinge lächerlich gemacht, oder wollen Sie zurück an Herd und in die Kirche, ohne Stimmrecht und ohne freie Berufswahl?”

    Es sind in erstere Linie die Radikalfeminist_Innen selbst, die sich und andere bis auf die Knochen blamieren. Geben Sie bitte nicht den Überbringern der schlechten Nachricht die Schuld. Ich war zum Höhepunkt der FEMEM-Proteste viel im Ausland und schildere Ihnen hier besser nicht öffentlich, wie diese Aktionen außerhalb Europas aufgenommen wurden.

    Nur eine verschwindend kleine (und sehr isolierte) Gruppe von Männern würde den Frauen die Gleichberechtigung absprechen. Und nein: nur weil jemand offenkundige Auswüchse kritisiert, wünscht er sich nicht die Frauen zurück am Herd.

    Man hat in den vergangenen Jahren den Bogen aber mehr als überspannt. Wenn sich lesbische Kampfemanzen und Karrierefeminist_Innen – also Frauen, die selbst keine Kinder haben und auch selbst nie welche bekommen werden – über die Benachteiligung von Alleinerzieherinnen echauffieren, ist dies in erster Linie eines: pure Heuchelei aus einem reinen Egoismus heraus.

    Die selben Leute, die über Benachteiligungen von Alleinerzieherinnen aufregen, sind die größten Gegner von Sozialleistungen für junge Familien, Alleinerzieherinnen und – auch das gibt es – Alleinerziehern.

    Die selben Leute, die sich über die Bevormundung von Frauen echauffieren, sind es, die den Frauen jegliche eigene Entscheidung bei der Berufswahl, bei der Wahl zwischen Beruf und / oder Familie sowie zahlreichen anderen – zum Teil höchstpersönlichen Themen – absprechen. Feministischer Grundtenor: diese kleinen Dummerchen wissen selbst ja gar nicht, was gut für sie ist.

    Man muss den Frauen insgesamt hoch anrechnen, dass sie – mehr als die Männer – durchschaut haben, dass sie als billige Rechtfertigungsobjekte für den Geld- oder Macht-Kick einzelner Personen bzw. einer verschwindend kleinen, aber politisch gut vernetzten, ideologisch radikalisierten Gruppe herhalten sollen.

    Dem überwiegenden Teil der Bevölkerung ist auch klar, dass die angestrebte Umkehrung früherer Machtverhältnisse und die längst intensiv praktizierte Diskriminierung der Männer sowohl der Allgemeinheit als auch den Frauen selbst erheblich schadet.

    Das Ideal der Gleichberechtigung wird ab jenem Zeitpunkt völlig entwertet, ab dem sich eine ehemals diskrimierte Gruppe selbst als Diskriminierer aufspielt. Künftige Generationen von Frauen, können sich dann bei den heutigen Netz-Feminist_Innen bedanken!

    Wer die Väter, Partner, Brüder, Söhne oder Freunde der Frauen angreift, trifft damit auch die Frauen: als Mutter, Parnerin, Schwester, Tochter oder Freundin.

    Glauben Sie wirklich, dass eine Frau, das Zurückweisen ihres Ehemannes bei einer Beförderung (nur weil er das falsche Geschlecht hat) als persönliche Genugtuung in Sachen “Gleichstellung” empfinden wird?

    Glauben Sie ernsthaft, dass es einer Frau, die selbst Kinder hat, nicht weh tut, wenn sie ansehen muss, wie heute zum Teil mit den Jungen – bis hin zur massenweisen Ritalin-Verabreichung – umgegangen wird?

    Sollten die Frauen eines Tages wieder zurück an den Herd und möglicherweise in die Burka bzw. die Moschee verfrachtet werden, hat der heutige, sich im Stadium des Durchdrehens befindliche, Feminismus einen erheblichen Beitrag dazu geleistet.

    Vielen “Dank” nochmal!

  9. Selbstdenker

    @DNJ:
    Lassen Sie es besser bleiben: es wirkt bei Ihnen nicht authentisch.

    Wie heisst es so schön: “Dir Federn in den Arsch zu stecken macht dich noch lang’ nicht zum Huhn”

  10. DNJ

    @Selbstdenker
    Bei Lektüre meines Beitrages hätten Sie sehen können, dass ich keine Extrempositionen vertrete.
    Nur weil es heute Radikalfeminstinnen gibt, kann man nicht sagen, dass die Entwicklungen der letzten 40 Jahre schlecht waren, wie es konservative Raunzer gerne tun. Gefällt mir alles, was heute passiert, nein! Aber ich will auch nicht zurück in Franzs Josephs zeiten deswegen.
    Mit dämlichen Pauschalaburteilungen, wie ich sei nicht “authentisch”, können Sie höchstens punkto Blasiertheit punkten.

  11. Selbstdenker

    @DNJ
    “Gefällt mir alles, was heute passiert, nein! Aber ich will auch nicht zurück in Franzs Josephs zeiten deswegen.”

    Sie haben gut aufgepasst beim NLP-Kurs, das muss man Ihnen lassen. Kann man den beim Nachweis einer entsprechenden politischen Gesinnung auch von der Steuer absetzen?

    Bitte tun Sie nicht so, als würden jene, die die Auswüchse vom heutigen Feminismus kritisieren, sich das Frauenbild aus Zeiten der Monarchie zurückwünschen. Das ist eine dumpfe Verallgemeinerung der Feminismus-Kritik.

    Ich habe für meine Kritik mehrere – zum Teil sehr konkrete – Themen aufgezählt, Sie versuchen mit der obigen Floskel gebetsmühlenartig zu relativieren und davon abzulenken.

    An dieser Stelle, wo eine Debatte nicht mehr gewonnen werden kann, fällt doch eigentlich traditionell der Nazi-Vorwuf. Ich halte den Godwin-Punkt schon bereit. Den können Sie dann ausdrucken, ausschneiden und über Ihr Bett hängen.

    Zum Thema: haben Sie inhaltlich noch etwas beizutragen, ansonsten wende ich mich wieder anderen (wichtigeren) Themen zu.

  12. DNJ

    Der Trick mit der umgekehrten Nazi-Keule? Auch nicht mehr sehr originell. Seht her, man nennet mich einen Nazi, flennflenn …
    Ich sehe den Radikalfeminismus auch kritisch und kann mich Teilen Ihrer Argumente ja anschließen. Trotzdem mündet alles wieder darin, dass für “die” Frauen durch den Feminismus alles nur schlechter geworden ist und sie das eigentlich ja gar nicht wollen, plapla. Also darin, dass der Feminismus grundsätzlich schlecht ist nicht nur der radikale F.
    Wenn man hier versucht eine gemäßigte Position zu vertreten, wird man jedoch sofort als Feindbild entttarnt und bummsti wird drauflos beleidigt und krakeelt. Genau das stört mich an (ultra)konservativen Psoitionen, die ich Ihnne mal unterstellen, weil Sie unterstellen mir ja gar nichts, gelt ja?

  13. Selbstdenker

    @DNJ
    Sie beanspruchen für sich gemässigte Positionen einzunehmen und unterstellen anderen im gleichen Absatz “ultrakonservative” Einstellungen ohne überhaupt auf Inhalte einzugehen. Ich unterstelle Ihnen, dass Sie ab einen Zeitpunkt, ab dem Sie auf ein bestimmtes Reizwort stossen, nicht mehr sinnerfassend lesen können.

    Wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten meine Kommentare zu lesen und zu verstehen, würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben. Ich habe sehr fein unterschieden zwischen ursprünglichen feministischen Forderungen (z.B. Gleichberechtigung) und jene mutierte Form vom Feminismus der aktuell so gut wie allen Männern und Frauen nur noch auf den Sack geht.

    Im Gegensatz zu Ihnen beurteile ich eine bestimmte Meinung nicht anhand dem wer sie sagt oder dazu applaudiert, sondern rein anhand vom Inhalt und den damit verbundenen Implikationen. Ich spreche keiner Feministin ab, dass sie etwas intelligentes sagen könnte, nur weil sie eine Feministin ist. Sie teilen aber die Welt zuerst in “Freund” und “Feind” ein und entscheiden anhand dieser Zuordnung, ob Ihnen eine Meinung passt oder nicht.

    Nachdem für Konservative die Vernunft eine große Rolle spielt, dürfte jemand der “ultrakonservativ” ist auch “ultravernünftig” sein. Vielen Dank für dieses Kompliment, das hätte ich mir von Ihnen jetzt wirklich nicht erwartet 😉

  14. gms

    DNJ,

    “Wenn man hier versucht eine gemäßigte Position zu vertreten, wird man jedoch sofort als Feindbild entttarnt”

    Entzückend. Soviel von wegen flennen. Hätten Sie tatsächlich Positionen vertreten, anstatt bloß sattsam bekannte Verhaltensweisen zu zelebrieren, könnte man Sie vielleicht noch ernst nehmen.

    “Frau Ronja provoziert hat keine Argimente, sondern provoziert mit ihren flapsigen “Befunden” gezielt linke Kampfhennen und lacht sich ins Fäustchen, wenn diese loshacken”

    Wie diese Ihre eigenen Worte zu beurteilen sind und zugleich in den Kontext passen, steht noch oben. Sie können nun einmal mehr auf Tintenfisch machen und sehr konkrete Vorwürfe mit Phrasendrescherei beantworten, oder erkennen, weshalb Sie die Ihnen zugewiesene Schublade aktuell perfekt ausfüllen.

  15. DNJ

    Weil ich weiß, wie man hier als nonkonformer Gats behandelt wird, nehem ich es auch keinem übel, wenn ein wenig Geifer fließt. 🙂 Nachdem mein voriger beitrag offensichtlich verschwunden ist, niochmals kurz:
    @Selbstdenker
    Wenn pauschale Aussagen wie “Sollten die Frauen eines Tages wieder zurück an den Herd und möglicherweise in die Burka bzw. die Moschee verfrachtet werden, hat der heutige, sich im Stadium des Durchdrehens befindliche, Feminismus einen erheblichen Beitrag dazu geleistet.” nicht ultrakonservativ sind, dan weiß ich nicht was. Das entlarvt sich wohl selbst als misogyn^2.

    @gms
    Der in der Schublade sitzende Tintenfisch sind wohl eher Sie, der mit den Tentakeln ab und zu rausgreift, um missliebige Gäste zu verscheuchen. Und wenn Sie sich noch so durchgeistigt, nobel und elegant dünken, was Sie dreschen sind nicht mal Phrasen, sondern muffiges Stroh. Wenn jemand Dinge kritisiert, die Sie nicht für gut befinden, dann kann er/sie noch so dünnes Gelaber wie Frau Ronja von sich geben, und ist doch ein lucider Superstar. Applaus, Applaus!

  16. Selbstdenker

    @DNJ:
    Als “nonkonformer Gast” werden Sie hier sicher besser behandelt als ein “nonkonformer Gast” im Online-Forum von Standard, taz & Co. Wobei – speziell für Sie – zu erwähnen ist, dass Inhaltslosigkeit, Unterstellungen, Unsachlichkeit nicht unter “Nonkonformismus” fallen.

    If you can’t stand the heat, get out of the kitchen.

    Es gibt recht umfassende Studien, die belegen, dass sich die Wahlerfolge der AKP in der Türkei erheblich auf die demographische Verschiebung zugunsten religiöser Milieus stützen. Der Unterschied in der Geburtenrate zwischen liberalen, häufig in den Städten des westlichen Landesteils und den religiös-konservativen in den ländlichen Gegenden des östlichen Landesteils befindlichen Bevölkerung ist enorm.

    Neben anderen Faktoren bläst dem säkularen Teil der Bevölkerung seit gut zwei Jahrzehnten auch ein demographischer Wind entgegen. Einen ähnlich stark ausgeprägten Effekt können Sie auch in den USA (Bible Belt vs. East / West Coast) beobachten.

    Wenn die Geburtenraten einer säkularen Bevölkerung in Europa im Durchschnitt allmählich in Richtung 1 geht und jene der Zuwanderer (die zugewanderten türkischen Staatsbürger kommen tendenziell eher aus dem östlichen Landesteil), dreimal so hoch ist, wird dies mittelfristig nicht ohne politische Folgen bleiben.

    Nicht dass mich das jetzt sonderlich stört (als angeblicher “Ultrakonservativer” bzw. “Misogyn” kann ich diese Entwicklungen mit einer großen Gelassenheit beobachten und aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass die meisten Türken im Gegensatz zu Ihnen freundlich und gut erzogen sind), jedoch wird das feministische Narrenschiff mit der sich bereits jetzt abzeichnenden demographischen Änderung in die völlige Bedeutungslosigkeit absaufen.

    Ob in zwei bzw. drei Jahrzehnten die Themen “Gender”, “Ehe für Homosexuelle” und “geschlechtergerechte Sprache” noch irgendwem interessieren werden, wird sich zeigen. Aber vielleicht hat die Gender Lobby bis dahin den “Neuen Menschen” erfunden: garantiert bi- oder asexuell, vegan, angepasst, mit eingebauter Fernsteuerung für Politiker …. und das beste: er furzt CO2-neutral.

  17. Selbstdenker

    @DNJ:
    “Nachdem mein voriger beitrag offensichtlich verschwunden ist […]”
    Da hatten sich die NSA, der Mossad oder die Bilderberger ihre Finger im Spiel…

  18. gms

    DNJ,

    “Der in der Schublade sitzende Tintenfisch sind wohl eher Sie, der mit den Tentakeln ab und zu rausgreift, um missliebige Gäste zu verscheuchen.”

    Sie gefallen mir. Zuerst reibe ich Ihnen unter die Nase, wonach es typisch linke Infamie ist, anstelle von Argumenten mit Motivzuschreibungen zu operieren, und Sie treiben dieses infantile Verhalten noch auf die Spitze, indem Sie nun mir einen ganz bestimmten Beweggrund andichten wollen.
    Bei Sketchen ist diese Punchline ausgelutscht wie der Kaugummi eines 15Jährigen, umso trolliger ist es bei einem Erwachsenen in freier Wildbahn.

    Zur Klarstellung: Ich möchte weder Sie noch andere von hier verscheuchen, im Gegenteil. Exemplarisch vorführen — das ist mein wahrhaft unedler hedonistischer Zeitvertreib — kann man nur jemanden, der auch dazu taugt. Das impliziert wiederholtes Ausleben der zur Debatte stehenden Untugenden, was wiederum mit Abwesenheit durch erfolgreiche Verscheuchung unvereinbar ist. Also schreiben Sie weiter hier, bitte.

    Spinner wollen andere mundtot machen, siehe Ausgangspunkt des Threads. Wenn eben diese Spinner sich selbst demontieren und den ihnen dargebotenen Nasenring artig anlegen, werden Leute wie ich daran ziehen.

    Warum? — Linke schließen wie Kinder von sich auf andere. Sie üben sich in Sprüchen mit Verben wie “flennen” und “heulen” und kultivieren zugleich meisterhaft die Opferpose (wie etwa jene des illegitimen Feindbildes oder des zu Vertreibenden, um noch in Reichweite druckfrischer Beispiele aus Ihrer Feder zu bleiben). Würden Linke nicht soviel Schaden anrichten, könnte man sie als nervige Angstkläffer abtun die bloß spielen wollen, anstatt Neurotiker, die ihre eigenen Unzulänglichkeiten ausgerechnet über die Bande des Kollektivs ausleben.

    “Provokation!” — Geschenkt.

  19. Fragolin

    Danken wir lieber @DNJ!
    Das muss man erst mal schaffen, mit ein paar inhaltslosen Kläfflauten die Diskussion auf 70 Kommentare aufblähen.
    Mal sehen, wie viele noch kommen. Bringen tut es sicher gar nichts.
    Außer einem neuen Mengenrekord…

  20. DNJ

    @gms
    Ihre Links-Rechts-Kiste ist ebenso “ausgelutscht wie der Kaugummi eines 15Jährigen”.
    Ihr einfaches Weltbild lässt michb manchmal liberalengelb werden. Aber dann bin ich doch wieder ganz zufrieden mit mir, denn alles was Sie mir wortreich umhängen, ist von der Realität viel weiter entfernt als Sie es jemals begreifen können werden. Das einzige “Linke” an mir ist, dass ich “die” Linken weniger verachtenswert finde als selbstgerechte Krähhähne wie Sie. Wahrscheinlich fällt es Ihnen aber eh nicht mehr selbst auf, dass Sie eigentlich die immer gleiche Leier ablassen. “Mundtot” machen will ich Sie sicher nicht, aber Sie sollten Ihre Empfindlichkeit etwas runterpegeln, sonst müsst man wirklich Sie als moralinsauren “Empörungsaktivisten” titulieren.

    @Selbstdenker
    Wer wie Sie zusammengefasst zum Ausdruck bringt, dass sich diese Weiber in Zukunft nicht so viel herausnehmen und ihre Forderungen mäßigen sollen, weil Sie sonst in die Steinzeit zurückgeworfen werden. Ach ja vom bösen Islam natürlich, nicht von wohlmeinenden Männern hierzulande, die ja nur das Beste für die Frau wollen. Ach —- ich glaube, dass große Teile der türkischen Gesellschaft schon etwas weiter sind als Sie mit Ihrem Weltbild.

  21. gms

    DNH,

    > Aber dann bin ich doch wieder ganz zufrieden mit mir, ..

    Tolles Statement, speziell als Auftakt zur kurz hernach versuchten Injurie “selbstgerechte Krähhähne”.

    > .. denn alles was Sie mir wortreich umhängen, ..

    Da sind einzig Ihre Wortfolgen, die man hier ausschneiden und Ihnen umhängen kann.

    > “Mundtot” machen will ich Sie sicher nicht, aber Sie sollten Ihre Empfindlichkeit etwas runterpegeln

    Geben Sie’s zu, Sie sind ein Fake, nicht wahr? Ihr Glaubensbekenntnis auf Raten rund um das Wort “verachten” ist ja noch schablonenhafter, als man das für möglich halten könnte.

    Widersprüchlichkeit und Ignoranz die eigenen Worte betreffend rinnt Ihnen wasserfallartig aus jedem Halbsatz, und Sie wollen bei anderen eine gesteigerte Empfindlichkeit erkennen, wenn man trocken Ihre Ergüsse in Gläser füllt und beschriftet? Nein, teurer DNH, Leute wie Sie können keine Empörung evozieren, sondern allenfalls billiges Amusement, das früher als später in Langeweile kippt.

    Baba und fall nicht.

  22. DNJ

    “Widersprüchlichkeit und Ignoranz” bei sich selber wollen Sie halt nicht sehen. ich habe nie vorgegeben, perfekt zu sein und über eine in sich geschlossene Weltanschauung wie Sie zu verfügen, ist sicher ganz schön bequem, Sie Glücklicher, wenn man sich mal dran gewöhnt hat. Und sich beim Gegenüber immer nur fein jene Punkte herausgreift, die man dann bewusst falsch verstehen will, um dessen Beschränktheit zu beweisen. Nur schade, dass es keinen interessiert 🙂

  23. Selbstdenker

    Der Pawlowsche Poster kläfft wieder mal. Man sollte dieses arme Viecherl, dass gefühlt schon seit 219 Kommentaren argumentativ klinisch tot ist von seinen Leiden erlösen, ausstopfen und im Haus der Natur ausstellen.

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