Besser Kopftuch als Kruzifix?

Seltsame Rechtslage in Deutschland: Gegen das Kruzifix an der Wand dürften Schüler vorgehen – aber gegen muslimische Kopfbedeckungen nicht. (hier)

12 comments

  1. Thomas Holzer

    Wären die Aussagen “unserer” Politikerdarsteller zum christlich-jüdischem Erbe, zur christlich-jüdischen Tradition hier, in einem Großteil Europas, nicht zu reinen Lippenbekenntnissen, zu Floskeln verkommen, getätigt nur in den Momenten, in denen es diesen Menschen gerade als opportun erschien, könnte ich dieser Debatte ja noch einen gewissen Gehalt und Sinn abringen.
    So aber, bedenkend die ungeheure Anzahl an erlassenen Gesetzen, welche gerade dieser Tradition diametral entgegenstehen, ist diese Diskussion einfach nur lächerlich

  2. Mourawetz

    die Karlsruher Richter haben mal wieder ins Volle gegriffen. Das Vorgehen erinnert an den ominösen Schülerkalender der EU, in dem christliche Feiertage ausgelassen waren, vor islamischen aber nur so strotzte.

  3. Reinhard

    Es kommt halt immer darauf an, mit wem man sich anlegt.
    Dem Christen sagt sein religionsstifter, er möge dem Angreifer die andere Wange hinhalten. Dem Muslim sagt seiner, wer ihn angreift sei zu schächten, seine Familie auszurotten und der Feind als Ganzes zu zermalmen.
    Also wenn ich einem eine picken will, suche ich mir auch lieber einen Christen aus… 😉

  4. H.Trickler

    @Reinhard:

    Leider ist Ihre diabolische Taktik erfolgreich.
    Und das auch nur, weil es in der BRD unterlassen wurde, im Grundgesetz geeignete Vorkehren zu treffen.

  5. aneagle

    Das sind doch ohnehin nur Übergangsregelungen, wie auch “mildernde begreifliche religiös motiviert Erregung bei Ehrenmord” . Nicht nur der Islam hat rein gar nichts mit dem Islam zu tun. Unsere Richter lernen, wie man an widersprüchlichen Urteilen unschwer erkennt, schnell. Auch das Recht hat gar nichts mehr mit dem Recht zu tun. Erst wenn in Deutschland, Schweden und Großbritannien die modernen Scharia-Gerichte Urteile verkünden, wird wieder Rechtsharmonie herrschen. Und einige mainstreamsensitive Richter empfehlen sich schon mal rechtzeitig für den juridischen Konvertitenbeirat. siehe Deutsche Rechtsprechung 1933-45

  6. Rennziege

    Wie aus dem Munde etlicher deutscher Spitzenpolitiker (darunter ein ehemaliger Pastor) ständig georgelt wird, gehört der Islam zu Deutschland. Also auch dessen Ehrenmorde, Schächtungen, Steinigungen von Schwulen und Ehebrecherinnen, Frauen als Haustiere gehalten, etc. Das Christentum muss zwangsläufig weichen.
    (Bei uns z’haus ist es nicht anders, schon längst; muss gar nicht mehr gesagt oder gar betont werden.)

  7. Der Realist

    Der Religion des Friedens muss man natürlich entgegenkommen, um sich flächendeckend in Europa ausbreiten zu können, müssen selbstverständlich alle Hemmnisse aus dem Weg geräumt werden, gehört der Islam doch unbestritten zu Europa. Auch katholische Würdenträger gehen gerne medienwirksam in eine Moschee, da kann man schon die in Scharen abtrünnigen eigenen Schäfchen vernachlässigen. Beweist man sich als “Brückenbauer”, ist Lob auch aus jener Ecke gewiss, die gemeinhin mit der Kirche nichts am Hut hat. Rückgrat ist doch nicht so wichtig, deshalb haben Bischöfe ja ihren Stab, und ein Kruzifix an der Wand ist auch nicht lebensnotwendig. Auch der Zensur der politisch Überkorrekten will niemand zum Opfer fallen.

  8. sokrates

    Ich verstehe nicht woher all diese lebensfremden und blinden Juristen herkommen! Anscheinend werden nur die biegsamsten Typen ohne Rückgrad Richter! Wenn man von den tausenden Todesurteilen des 3. Reiches
    liest, die alle “rechtskonform ” waren, wundert einem nichts mehr..

  9. Christian Peter

    Das Kasperltheater gibt es nur, weil in Bananenrepubliken wie Deutschland und Österreich immer noch keine strikte Trennung von Staat und Religion vollzogen ist. Gäbe es eine solche, ließen sich sowohl Kopftücher als auch christliche Symbole endlich aus Schulen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen verbannen.

  10. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennziege / Der Realist
    Könnt ihr mir erklären, warum bei all dieser Entwicklung im schönen Österreich incl. Deutschland, die Kardinäle schweigen?
    Die Caritas in Österreich prangert zwar die Armut an, aber der Herr Kardinal sagt nichts über die von ihnen richtig diagnostizierten Entwicklungen? Ist die katholische Kirche schon so “lendenlahm” dass sie nicht mehr klare und und missverständliche Stellungnahmen abgibt ?

  11. Der Realist

    @Ehrenmitglied der ÖBB
    ich habe das versucht zu erklären (fehlendes Rückgrat, gieren nach Lob aus einer bestimmten Ecke, der “Political Correctness” ergeben, der Wunsch medial verhätschelt zu werden)

  12. Christian Peter

    @Ehrenmitglied der ÖBB

    Ganz einfach : Die katholische Kirche ist die Hauptnutznießerin der mangelnden Trennung von Staat und Religion. Etwa 2/3 aller Subventionen an Kirchen fließen an die katholische Kirche. Insgesamt geht es um etwa 3,8 Milliarden Euro, die in Österreich jährlich aus Steuermittel an Religionsgemeinschaften fließen.

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