Bewährungsstrafe für Missbrauch von Sechsjähriger

Von | 8. Oktober 2017

“…Wegen Missbrauchs eines sechsjährigen Mädchens ist ein 27-Jähriger am Dienstag zu einer Bewährungstrafe verurteilt worden. Die Tat war in einem Flüchtlingsheim in Berlin geschehen. Bei einem Handgemenge nach dem Übergriff hatten Polizisten den Vater des Mädchens erschossen…” (hier)

18 Gedanken zu „Bewährungsstrafe für Missbrauch von Sechsjähriger

  1. Selbstdenker

    Es hätte mich überrascht, wenn die Polizei den Täter und nicht den herbeistürmenden Vater des Mädchens erschossen hätte. Der Täter wird hingegen mit einer lächerlichen Bewährungsstrafe belohnt.

    Einfach nur mehr widerwärtig!!!

  2. Fragolin

    Dazu ein kleines Zitat:

    “So gibt es bei Gesetzesverstößen das Institut der Bewährungsstrafe, das von der Annahme ausgeht, die Regelverletzung sei ein reversibler Irrweg, und man dürfe dem Verletzer nicht den ‘Rückweg’ in die normale soziale Existenz verbauen. Wenn man diese Bewährungsstrafe auf einen Delinquenten aus einer Tribalgesellschaft anwendet, wird er dies als Freispruch und damit als Ausdruck von Schwäche interpretieren. Er muß sich nicht ‘bewähren’, denn seine ‚Integration’ in die eigene Gesellschaft hat er nie verloren. Die deutsche rechtsstaatlich geprägte Gesellschaft ist für ihn dagegen bloßes Beutegebiet, auf das er umso entschlossener zugreifen wird, je schwächer der Widerstand ist.”

    Jetzt versteht auch der Letzte, warum Sieferle posthum zum ultrarechten Hetzer umgedeutet und sein Buch von den Handelslisten radiert wurde wie das Konterfei von Renegaten aus den Führerfotos Stalins. Er hatte einfach Recht. Etwas, was in postfaktischen Zeiten der erwachenden Diktatur, die sich auf den Trümmern des jetzt zu zerschlagenden Rechtsstaates zu erheben gedenkt, von Tag zu Tag gefährlicher wird.

  3. astuga

    Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur… ach, egal!
    Die Zeit wird es weisen, wohin die Reise geht.
    Viele Richter gehören in der öffentlichen Wahrnehmung jedenfalls schon des längeren zum letzten Dreck.

  4. raindancer

    ich möchte das nicht mehr kommentieren, mein Kommentar wäre strafbar

  5. Falke

    Dazu passt ja auch das kürzlich bei uns ergangene Urteil gegen den Afghanen, der eine junge Frau butal sexuell angegriffen hat und im letzten Moment bei der geplanten Vergewaltigung gehindert wurde. 6 Monate (+ 12 Monate bedingt) Haft, aber aufgeschoben, weil er eine Lehrstelle hat (also wahrscheinlich auch nur theoretisch). Abschiebung? Aber wo! Ist doch ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft, so etwas brauchen wir ganz dringend. Er wird auch bestimmt nie wieder so etwas tun 😉 .

  6. Gerald Steinbach

    Falke
    Meistens habens eine Lehrstelle in Aussicht
    So liest man das sehr oft

  7. Falke

    @Gerald Steinbach
    Möglicherweise erst und nur dann, wenn sie ansonsten ins Gefängnis müssten.

  8. waehler2015

    ja und natürlich nicht vorbestraft. das wissen wir. was er in seiner heimat getan hat, wissen wir aber nicht. vielleicht ist er sehr wohl vorbestraft und vielleicht deswegen hier?

  9. mariuslupus

    Wäre der Täter nicht in D gewesen, hätte die Polizei niemanden erschiessen müssen, um sich nachher das Richterkollegium vollends entblödet.

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