“Binnen zweier Generationen leben wir hier in einem Schwellenland”

Von | 8. Juli 2017

“……Merkel wird nach ihrer Wiederwahl durch 35 bis 40 Prozent jener deutschen Kälber, die man aus Brechts gleichnamigem Marsch kennt, den Familiennachzug für die noch nicht so lange hier Lebenden durchwinken und das Land mit weiteren Millionen Analphabeten bereichern. Danach werden sie ans Staatsbürgerschaftsrecht gehen und die ausufernde Kriminalität germanisieren. Den deutschen Sozialstaat, geneigter Leser, können Sie mitsamt Ihren Ersparnissen, Ihren Immobilienwerten, Ihrer privaten Sicherheit und Ihren Renten vergessen. Die staatsalimentierte Linke erfindet inzwischen zur angeblich menschengemachten Erderwärmung, an der natürlich Sie schuld sind, den “Klimaflüchtling”. Damit hat der Internationalsozialismus nach dem Proletarier, der Frau, dem Homosexuellen und dem Migranten das ultimative und größtmögliche Emanzipationskollektiv aufgetrieben, als dessen Anwälte sich diese gerissenen Figuren aufspielen und von Ihnen bezahlen lassen werden. Merkel hat die neue Klimareligion, geronnen im Pariser Abkommen, als “unumkehrbar und nicht verhandelbar” geheiligt. Als Klima-Schamanin zuerst den Leichtgläubigen Angst einjagen und danach den eigenen Regenzauber zur Weltrettung anbieten; wer könnte als Politiker dieser Versuchung widerstehen? Während bei den neuen Staatsfeinden Kohlendioxid, Feinstaub und Rechtspopulismus auch die minimalste Dosis kreuzgefährlich ist, hält Frau Merkel bei Einwanderern, mögen sie herkunftskulturell noch so kontaminiert sein, Obergrenzen nach wie vor für nicht angezeigt. Diese fatale Person wird, wenn ihr niemand ernsthaften Widerstand entgegensetzt, Deutschland noch mehr und weit “nachhaltiger” verändern als das Alien aus Braunau. Der enorme moralische Druck, unter den sich diejenigen gesetzt sehen, die schon länger hier leben, hat zur Folge, dass die meisten die Erosion ihrer “Lebenswelt” (J. Habermas) schweigend hinnehmen. Die Ersetzung von Facharbeitern durch “Fachkräfte” braucht, bis sie durchschlägt, etwas Zeit, aber auch nicht wirklich viel. Binnen zweier Generationen leben wir hier in einem Schwellenland. Niemand kann sagen, er habe es nicht gewusst….” (hier)

24 Gedanken zu „“Binnen zweier Generationen leben wir hier in einem Schwellenland”

  1. nattl

    @Stiller Mitleser: sie sollten ihrem Spitznamen Ehre machen und sich auch so verhalten. Oder wollen Sie ernsthaft jeden heute publizierten Artikel mit diesem Link zuspammen?

  2. stiller Mitleser

    also warum?
    zuwenig Geld? zuwenig Ideen? zuwenig Verständnis für soziale Gruppen und wie man sie “zu einem Stück gemeinsamen Weges” einlädt? zuviele Animositäten untereinander und gegenüber newbies sowieso?
    zuviel Gier und Parteienfocussierung? keine Kultur der Reflexion und Selbstkritik?

  3. namor

    @stiller mitleser
    Weil es ein Marionettenverein der Politik ist. Ähnlich wie die Wien-Party, finanziert von staatsnahen oder doch staatseigenen (sic!) NGOs kurz vor der Wahl. Offiziell unpolitisch aber jeder Redner, Künstler und sogar der unabhängige BP wußten vor wem zu warnen war.

    Die Demokratie ist schwer angeschlagen, will man zurückschlagen, wen soll ich wählen? Da kann es es keine Wahl geben. Bei den nächsten Wahlenjahren wird auch darüber abgestimmt, ob die permanente Lüge, die Symbiose von Politik und Medien und ein unter Parteien aufgeteilter Staat weiter zementiert bleibt.

    Und wenn die einzige Opposition genau so agiert, hat man wenigstens zwei Blöcke, was ausgleichend wirkt.

  4. stiller Mitleser

    @ namor
    ok, aber was dann? als Durchblicker im eigenen Saft schmoren?
    Politik wird halt von Leuten bestimmt die Mehrheiten generieren können und dazu gehört ein wenig Grips und Gefühl für mögliche Übereinstimmungen und Einverständnisse und – wichtig – keine Berührungsangst.
    Think Kreisky.

  5. raindancer

    @stiller Mitleser 8. JULI 2017 – 08:00

    darum–>
    Ohne seine Zuschüsse hätte die Partei der Neos kaum aus dem Stand den Sprung in den Nationalrat geschafft. Dem Motor der Partei, dem Vorarlberger Unternehmensberater Matthias Strolz, macht er aber Auftritte in der Öffentlichkeit nicht streitig.
    Der Tiroler, der nach seinem Wirtschaftsstudium in Wien zunächst als Steuerberater anfing, ehelichte die Tochter eines Bauunternehmers und übernahm dann den Betrieb des Schwiegervaters Isola&Lerchbaumer, den er durch Zukäufe und Fusionen zum Strabag-Konzern ausbaute.
    Für eine höhere Besteuerung der Reichen
    Der profitierte durch die Ostöffnung, aber auch durch Pflege politischer Kontakte. So gab die Strabag 2005 bei einer Agentur, die der damaligen Regierungspartei BZÖ nahestand, für 240.000 Euro ein Gutachten über die Einführung einer Lkw-Maut in Tschechien und in der Slowakei in Auftrag. Kurz darauf bekam sie einen fetten Auftrag im Autobahnbau. Die Untersuchung von Vorwürfen, Haselsteiner hätte auch ungarische Politiker geschmiert, um Aufträge zu bekommen, wurde eingestellt.

  6. Der Bockerer

    Das Establishment schlägt zurück. Man konnte das sehr schön in Frankreich beobachten. Da wurde ein Kandidat als “Anti-Establishment” aus dem Hut gezaubert, der in Wirklichkeit nichts anderes ist als ein Vertreter der herrschenden Verhältnisse. Macron ist voll auf Linie, politisch korrekt, klima- und elitengläubig. Man täusche sich nicht: auch seine ganzen Quereinsteiger sind nichts als Newcomer, die über keinerlei Hausmacht verfügen und deshalb umso leichter von den Kräften im Hintergrund beeinflusst werden können. Nicht zu vergessen: Macron genießt die volle Unterstützung der Medien.

  7. stiller Mitleser

    @ raindancer
    ok, einmal noch, weil ich Sie es sind und weil ich Sie echt mag:
    jaja, alles bekannt, tüchtiger Bursch, der aus einer Einheirat was gemacht hat und offenbar auch leichter zu handlen ist als Herr Stronach es war. Übrigens sponsert er auch (ziemlich diskret) die Projekte von Pater Sporschill und die von Cecily Corti.
    Wollen Sie einem Kapitaleigner Klugheit (Diversifikation von Investments und Kontakten) vorwerfen?
    Suchen Sie wen Ähnlichen und machen Sie ihm den Nutzen eines Investissements in Ihre Pläne interessant!
    Mateschitz (und ich mag diese Brühe samt Dosen, die in F – wo die Menschen noch ihre Sinne zu gebrauchen lernen – lange Zeit nicht eingeführt werden durfte, ganz&gar nicht) ist schon mal ein guter Anfang.

  8. stiller Mitleser

    @Bockerer
    ok, aber niemand hat Marine, die eine Bevölkerungsmehrheit mit wachsenden Problemen als Wählerreservoir hat, befohlen sich in innerparteilichen Streitigkeiten aufzureiben, bzw. es ist eh nicht ihr Fehler, sondern jener der uneinsichtigen, autokratischen (alten) Männer im FN…

  9. raindancer

    @stiller Mitleser
    da gehts doch nicht um Produkte, sondern letztendlich nur darum, wofür man sich einsetzt.
    Wie man zu Geld gekommen ist und ob die Geschäftsbaren lauter waren, wird jemand wie wir sowieso nie vollständig durchleuchten können.
    Das ist für mich der springende Punkt.
    Die beiden Mateschitz und Haselsteiner unterscheidet nur eins, der Wille in die Politik einzusteigen und hier auch noch zu sichtbar zu dirigieren.

  10. raindancer

    @Hamburg
    Merkel spielt die Leier.
    Ihre Wickelkinder laufen mit Fackeln durch die Stadt.
    Die “friedlichen” Schaulustigen laufen seltsamerweise nicht weg.
    Die Polizei ist wieder mal an allem schuld.
    Die Römer können in den USA, Russland und Ungarn um Asyl ansuchen.
    Die Meldung danach ist: die Überwachung und er Polizeistaat muss gestärkt werden und vor allem der Kampf gegen rechts.
    Saluto romano.
    Der Saluto romano (Römischer Gruß) ist ein Gruß, der mit einem ausgestreckten Arm bezeugt wird.

  11. astuga

    Vor ein paar Jahren hätte ich das noch unterschrieben.
    Aber im Rückblick betrachtet war ich immer zu optimistisch – es wird keine zwei Generationen mehr dauern.

    Und wenn wir und andere Europäer dabei bloß als Schwellenland und nicht als fragmentiertes Bürgerkriegsland enden, haben wir noch relatives Glück gehabt.

  12. sokrates9

    2 – Generationen? Könnte schneller gehen! Wenn einmal die geflüchteten Atomwissenschaftler Raketentechniker und Fachärzte im Arbeitsprozess eingebunden werden und dort zusammen mit den NMS Absolventen wirken sind Zustände wie in Afghanistan oder Afrika schnell erreicht!
    Warum muss dieses absackende Europa mit Menschenrechten die ganze Welt zu ihrem Glück zwingen?
    Menschenrechte interessieren in China, Afrika, Russland, Südamerika niemanden!!Was soll diese Präpotenz?? Daraus folgt dass alle hier in Europa Schutz und Gratis – leben suchen!

  13. Falke

    Und was ist die Alternative? Ja natürlich, die “Alternative für Deutschland”, die sich aber – neben der gesetzwidrigen Behinderung ihrer Arbeit durch Staat, Systemparteien und der p.c. gewalttätigen Linken – durch die internen Machtkämpfe und die derzeit letztlich unattraktive Parteispitze selbt schwer beschädig hat. Und sonst? Vor einer SPD unter Schulz muss man sich wohl noch mehr fürchten als vor Merkel. Über Grüne und sonstige Linke braucht man wohl gar nicht mehr zu reden.

  14. Johannes

    Daher auch die aggressive Gereiztheit gegenüber den Visegradern, wenn es Merkel nicht gelingt den Widerstand dort zu brechen wird es immer einen Beweis geben das es auch anders möglich ist.
    Wenn in Deutschland “Hamburg“ zum täglichen Ereignis wird können die Autochthonen verfolgen wie friktionsfrei die klugen Visegrader ein relativ gewaltfreies Leben führen.
    Keine Gettos von Afrikanern mit der dort herrschenden Gewalt auch gegen Autochthone.
    Keine Probleme mit einem rapide wachsenden und immer problematischeren politischen Islam.
    Allein diese beiden Beispiele zeigen warum Merkel und Co. so nervös werden, solange es diese Inseln der Oststaaten gibt kann man uns die Politik Merkels nicht als alternativlos verkaufen.

  15. waldsee

    eher früher,aber ob sich das mit der Schwelle ausgeht,weiß ich nicht.
    Ich hoffe immer,daß ich mich irre und selbst das bezweifle ich schon.

  16. Mona Rieboldt

    Falke
    So ist es. Es gibt einfach keine Opposition in D, daher auch kein wirklicher Wahlkampf. Die AfD ist zur Zeit viel zu schwach, sie ist öffentlich auch nicht sichtbar. Es wird also CDU gewählt, auch wenn man Merkel nicht mag. Das Zusammengehen von SPD, Linken und Grünen wäre eine Katastrophe, was die Wirtschaft angeht.
    Letztlich wollen alle Parteien auch FDP (Ausnahme AfD) alle das Gleiche, noch mehr Asylanten, diesmal sollen monatlich!! 750 aus Italien übernommen werden. Sobald es mal wirtschaftlich schlechter geht, das kann auch schnell kommen, ist hier ein Bürgerkrieg programmiert.

  17. Gerald Steinbach

    ad Hamburg)

    Eines haben die Krawallnächte gezeigt, das Deeskalierende System war fürn Hugo hat , erst wie das SEK zum Einsatz kam(viel zu spät), teils mit Sturmgewehren bewaffnet und auch nicht zimperlich in ihren Vorgehen, erst dann hatte man die Situation unter Kontrolle und die linken bekamen Spundus und ergaben sich teilweise mit den Armen in den Himmel gestreckt

  18. Mona Rieboldt

    Gerhard Steinbach
    In Hamburg wurden linke Gewalttäter immer gehätschelt von SPD und Grünen. Die waren auch früher schon gewalttätig mit brennenden Barrikaden und Angriffen auf die Polizei. Aber die Linken waren nie schuld, es war immer die Polizei, von der sie angeblich provoziert wurden. Das Gleiche ist in Berlin. Die Stadt Leipzig haben die Linken auch schon verwüstet. Es wird aber nie gegen diese Linken vorgegangen. Das wird jetzt auch nicht wirklich passieren.
    Früher verfuhr man mit Plünderern sehr viel anders als heute.
    Und beim nächsten Mal wird wieder ganz überrascht getan über die Gewalt der Linken.

  19. Gerald Steinbach

    Mona Rieboldt

    Wenn man sich die Youtube Videos über die Ereignisse in Hamburg anschaut(empfehle die Englischsprachigen) kommt man schnell zum Schluss das es sich hier um Ähnlichkeiten handelt, die speziell mit Krieg zu tun hatten, das sind Ereignisse, wie sie richtig formuliert haben, die man selbst gesät hat
    In Berlin war die Demo(Oranienstrasse) für den ersten Mai angekündigt, aber nicht gestattet, trotzdem fand sie statt und wurde dann toleriert seitens der Polizei bzw Politik, …

  20. Wanderer

    @stiller Mitleser 08:00
    Man bräuchte dazu Leute außerhalb der FPÖ, die bekannt sind und sich freiwillig einem medialen Spießrutenlauf aussetzen. Die gibt es (noch) nicht in ausreichender Zahl.

  21. mariuslupus

    Man vergleiche die Bilder aus Warschau und aus Hamburg. In Polen anständige Leute, die Trump zugehört haben, höfflich und freundlich waren, in Hamburg ein gewalttätiger linker Mob der versucht hat Polizisten umzubringen.(Details werden verschwiegen). Offensichtlich wollen die linken Machthaber diese Bild von Deutschland, gewalttätig, brutal, aggressiv wieder auffrischen, um die Widerständler in den Visegrad Staaten einzuschüchtern.
    Wieso gibt diese Gewalt im Land des Diktators, von Juncker zum Diktator befördert, Viktor Orban, wieso nicht im Land des Rechtspopulistischen Antidemokraten Kaczynski ? Aber, im Land der Obersten Moralischen Autorität in Berlin ist die Gewalt omnipräsent. Der Linke Mob, abwechselnd mit islamischen Terroristen.

  22. mariuslupus

    @Mona Rieboldt
    Die Illusion dass man CDU wählen kann, aber nicht Merkel, wird katastrophale Folgen haben.
    Es gibt schon lange keine CDU, sondern nur Merkel, als SED Vollstreckerin.
    Es könnte Alternativen zu alternativlosen FDJ Propagandistin geben. Die erste, nicht wählen gehen.
    Aber die Steuerzahler sind so begeistert von der Tatsache, dass sie von der MerkelSchäuble Gang ausgeplündert werden, dass sie als Wähler, Merkel ihre Zuneigung beweisen werden.

  23. stiller Mitleser

    @Wanderer
    es geht um eine one-issue-Bewegung, gegen die causa prima, nämlich die unkontrollierte Massenzuwanderung und ihre bereits stärker spürbaren Folgen, vor denen sich zunehmend weniger Leute in Sicherheit bringen können. Die FPÖ ist unwichtig (genau: unwichtig).

    Einen ersten Probelauf für eine solche one-issue-Bewegung der neuen Art (es gab nämlich viele, und sehr erfogreiche: für die Fristenlösung, für die Abschaffung des Homosexuellenparagraphen) stellt die Initiative gegen das Hochhaus am Heumarkt dar. Da trafen Leute aus FPÖ, Grüne, Wiener Bürgertum aufeinander und konnten kooperieren: ohne Berührungsangst, ohne verächtlich Differenzen auszuspielen – ein Bündnis auf Zeit, one-issue. Das geht nämlich.

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