Bis zu 25.000 Flüchtlinge leben als „U-Boote“ in Österreich

“Die Flüchtlingskrise hat ein Problem mit sich gebracht, für dessen Lösung sich die Politik rasch etwas einfallen lassen muss: Menschen die mittlerweile illegal in Europa leben. Die Flüchtlingsströme nach Österreich sind Dauerthema. Ein Problem wird, wie Werner Kerschbaum, Generalsekretär des Roten Kreuzes betont, dabei ausgeklammert: Die „Dunkelziffer“ der so genannten Illegalen, die hier gewissermaßen als U-Boote leben. Darunter versteht man jene Flüchtlinge, deren Asylverfahren mit einem negativen Bescheid endeten, die nicht abgeschoben werden konnten und untergetaucht sind.  ….” (hier)

22 comments

  1. Rado

    Die untergetauchten kriegen aber hoffentliich noch irgendwohin ihr Geld nachgeschickt, oder?

  2. KTMTreiber

    @Rado:

    Um dieselben denke ich, sollte man sich nicht allzu große Sorgen machen. Ein erheblicher Teil der Angesprochenen versorgt die Bevölkerung mit dringend benötigten, stark wirksamen psychotropen Substanzen und Zubereitungen daraus, welche eine gewünschte bewusstseins- und wahrnehmungsveränderte Wirkung erzeugen, ohne welche die tägliche Nachrichtenlage nur schwerlich auszuhalten ist …

  3. Kluftinger

    @ Rado
    Wegen unbekannt verzogen keine Zustellung, daher steigt die Beschaffungskriminalität – aber das war vorauszusehen, leider! 🙁

  4. Thomas Holzer

    Und der Herr Kern möchte, ganz bescheiden, die nächsten 10, 20 Dekaden gestalten 😀

  5. Hausfrau

    Diese Leute werden weiterhin von Caritass, Diakonie & Co unterstützt, welche sich deren Aufwwendungen am Jahresende vom Staat rufundieren lasssen.

    P.S. an den Blogbetreiber:
    Leider kommt es immer wieder vor, dass in der Eile beim Hinweis “(hier)” der erforderliche Hyperlink vergessen wird, einzusetzen. Somit kann der Artikel nicht ganz gelesen werden.

  6. wbeier

    Warum erklären diese opinion leader stets das es von unten nach oben regnet? Ein Blick aus dem Fenster genügt zur Wahrnehmung der Realität…..
    Allein in meiner Umgebung wurden einige Wohnungen für “People of Colour” amtlich angemietet. Mittlerweile gehen hier dutzende und wechselnde Personen ganz ungeniert ein und aus bzw bewohnen diese Immobilien. Meldegesetz? 25000? Who cares?

  7. Hausfrau

    @wbeier:
    Ja, leider schert sich niemand darum, ob die Leute polizeilich gemeldet sind oder nicht. Hauptsache, die NGOs dürfen solche U-Boote weiter alimentieren.
    Noch eine Frage: Warum ragen diese jungen Flüchtlinge nur teure Markenbekleidung und verfügen über die neuesten Smartphones mit scheinbar laufend gültiger Wertkartenfunktion? Wo kommt das Geld dazu her?

    Wenn im Rahmen des humanitären befristeten Aufenthaltrechtes diese Leute weiterhin vom Staat eine finanzielle Unterstützung bekommen, dann müssen Sie doch einen festen Wohnsitz sowie Bankverbindung haben – also kann man sie nicht als “U-Boote” bezeichnen.

  8. raindancer

    Es ist doch sowieso hinlänglich bekannt ,das wenn einer hier Wohnung und Geld bekommt, die Wohnung zumeist dann mit 10 anderen *Unbekannten* belegt ist.

  9. Reini

    Für was untertauchen?,… z.B. die asylantragabgelehnten, sich strafbar gemachten Zogajs leben seit 10 Jahren offiziell unter einem Deckmantel der Scheinasylanten vereint in Österreich,…

  10. Lisa

    Da bin ich wohl zu wenig grossreichgewohnt: in klienere Orttschaften oder in Vierteln von grösseren fällt ein “Fremder” sofort auf. Da bekommt auch die Polizei Hinweise, dass der Sozialbezüger XY mit einem BMW vorfährt oder dass in der Zweizimmerwohnung in Nr. 23 mindestens acht Leute leben. Man kann es Spitzelmentalität nennen oder auch ein allgemeines Interesse am Mitmenschen. Wer einen “Illegalen” verpfeift, aber legalen Immigrantenkindern in seiner Freizeit ohne Entgelt Mathe- und Deutschstunden erteilt, ist meiner Ansicht nach nicht zu verurteilen. @Rado: genau: Bancomaten funktionieren überall.

  11. raindancer

    Lisa ..ich glaub niemand verpfeift hier wen..was soll man auch sagen..HALLO POLIZEI ICH WILL DIE JUNGEN DUNKLEN MÄNNER NICHT IN MEINER STADT?
    Und wie man sieht reagiert die Polizei ja auch in Imankultur: Joggen bis auf weiteres nur in Begleitung.
    Ebenso läuft die Zensur und Spitzelmaschinerie wohl eher anders rum. (siehe ZARA)
    Bezüglich Dorf oder Stadt ..ich wohn in einer kleinen Stadt ..aber wenn bei gewissen Parks plötzlich nur noch dunkle Typen mit Rucksack rumhängen ..denkt man sich seinen Teil.
    Wenn sich Bürger beim Bürgermeister beschweren dass die Wohnungen nur noch an Ausländer vergewben werden, kommt als Antwort ‘die können wenigstens zahlen’.

  12. stiller Mitleser

    @ Beier
    wo liegt das Problem? für einen Teil des Mietmarktes (desolate Substandardbuden, dennoch gern und ungeprüft als Kategorie A deklariert) sind diese Leute wertvolle Kunden, teilweise sind solche Häuser bereits in ausländischem Besitz, aber nur teilweise
    Renditen von Bruchbuden sind höher, weil dort Mieter ohne die Fähigkeit der juristischen Gegenwehr
    diffundieren; bei hohen Mieten für solvente, gutversicherte Mieter muß der Hausinhaber auch korrekter Dienstleister sein

  13. stiller Mitleser

    @ Beier continued
    ein Beispiel, ca. 2008, aus meinem Wohnhaus in der Wiener Vorstadt, im Besitz einer Politikerfamilie:
    aus einer Einzimmerwohung (die mir vom Hausinhaber nahegelegt und gezeigt wurde, damit ich meine größere verlasse), die nach dem Umzug der armen alten Frau ins Altersheim, mit Schränken, einem Ungetüm von Ehebett unendlich trist vollgestopft, aber eben “möbliert” war, hörte man im ganzen Haus die starken, kraftvollen Stimmen eines schwarzen Paares mit Kind. Ein paar Wochen lang. Dann war Razzia und weg waren sie, da illegal. Kein Vermieter dieses durchaus sehr lukrativen Marktsegmentes kontrolliert das.

  14. Johannes

    Das was der Staat aber auch die Stadt Wien vorgegeben haben kann weder politisch noch real erfüllt werden.
    Damals hat man aus einer hauruck Aktion Merkels den kleinen Mitläufer gespielt der nicht minder menschlich sein wollt. Ich kann mich noch gut erinnern im Jahr 2015 als man von Aufnahme ohne Obergrenze gesprochen hat, gerade so als wäre das alles ein riesen Jahrmarkt Rummel bei dem alle mitfeiern sollen, dürfen, können.

    Ich habe damals keine einzige reale Einschätzung der Problem vom Großteil von Rot-Schwarz-Grün und den Medien gehört.
    Heute sehen wir wie es nach dem Nachlassen der Helferendorphine plötzlich sehr mühsam um nicht zu sagen zach wird mit den Folgen fertig zu werden.
    Jetzt, vor den Wahlen, ist der Moment wo die politischen Verantwortlichen zu zittern beginnen und auf einmal wird die Bevölkerung am Stammtisch sogar vom Bundeskanzler besucht nach dem die Jahre zuvor der Stammtisch immer für das Synonym des Dummen herhalten mußte. Die viel zitierten Stammtischmeinungen die oft gar nicht so dumm sind wie die Bobolase in ihrer Überheblichkeit nicht müde wird zu propagieren.

    Nach der Wahl wird es wohl wieder sehr still um die Meinung der Menschen “da draußen“ dem sogenannten kleinen Mann (Frau?) werden.

  15. wbeier

    @stiller Mitleser
    >wo liegt das Problem?<
    Ich habe lediglich meine subjektiven Impressionen verdeutlicht und warum ich nicht an diese lediglich 25T U-Boote glaube. Es besteht ja auch keinerlei politischer Bedarf das Meldegesetz zu exekutieren – zumindest so lange die Mieten aus irgendwelchen Taschen bezahlt werden (das war in ihrem Beispiel aus 2008 wohl noch nicht der Fall).
    IIn meinem Beispiel handelt es sich auch nicht um Substandartwohnungen mit denen sich schlüpfrige Vermieter eine goldene Nase verdienen, sondern um gut ausgestattete Neubauten die z.B. durch das Wiener Wohn-Ticket vergeben und wahrscheinlich von der MA50 bezahlt werden. Die andere Seite der Medaille sind die gerade in Wien inflationär entstehenden Wohnungen unterhalb des Luxussegments die Schwärme von in- und ausländischen Goldgräbern, pardon Investoren, anlocken. Gibt es eine risikoärmere Vermietung als den monatlichen Scheck vom Amt?
    Also schön den Ball flach halten und es ist ja wirklich egal, wer da ein und aus geht wenn der Rubel rollt. Korrektheit ist nur was für Blöde. Das habe ich in langen Jahren endgültig gelernt.

  16. mariuslupus

    Ein Versuch die Illegalen zu legalisieren ? Oder sind sie in der Zwischenzeit de facto, durch die Zuwendungen der Caritas und der anderen NGO`s legalisiert worden. Legaler, zu sein, als ohne Arbeit auf Kosten anderer Menschen zu leben, geht nicht mehr. Von Abschiebungen redet niemand mehr. Dieses Märchen wurde noch vor einigen Monaten erzählt. Vorbei, die Politiker bemühen sich nicht einmal zu lügen. Auch nicht vor den Wahlen.
    Die Wiederwahl, und die Fortsetzung des Lebens im Wohlstand, ist ihnen sicher.

  17. stiller Mitleser

    @wbeier
    “wo liegt das Problem”
    war nur ein teaser, nicht provokativ gegen Sie gerichtet (smile), ich stimme Ihren Beobachtungen vollinhaltlich zu (und fand Ihre Beiträge immer gescheit&interessant).
    Wenn Hausbesitzer eine Förderung der Stadt Wien in Anspruch nehmen, müssen sie über das Wiener Wohnticket vermittelte Mieter mit (fast, es gibt eine Frist für Mieterhöhungen) unbefristeten Verträgen akzeptieren, die nicht immer unproblematisch sind. Besserverdienende Freiberufler (Ärzte etc..) die stolze Miethausbesitzer wurden, Förderungen beanspruchten und denen das Gen zum reschen slumlord fehlt, mußten da schon unangenehme Erfahrungen machen.
    Der gefinkelte slumlord pfeift auf die Förderung, kennt seine Klientele, die eh nirgends anders unterkommt und führt ein scharfes Regiment im Haus, entweder selbst oder durch einschlägig aktives Personal.

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