Bitcoin: Wie funktioniert eine Blockchain?

Der Hype um Kryptowährungen wie Bitcoin ist im Moment riesig. Doch wie funktioniert die Technologie, die hinter den Bitcoin-Transaktionen steckt? (hier)

9 comments

  1. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Der Typ läuft Amok. Es gibt meines Wissens keine Börse, wo man anonym Bitcoin oder andere Kryptowährungen erwerben kann, außerdem gibt es kein transparenteres System als Bitcoin, da alle Transaktionen öffentlich einsehbar sind und sich daher für kriminelle Aktivitäten überhaupt nicht eignet.

  2. Selbstdenker

    Die Blockchain-Technologie ist weitaus revolutionärer als die Crypto-Währungen, die darauf aufbauen. Sie erlaubt den eindeutigen, gesicherten und dezentralen Austausch von elektronischen Informationen, Dienstleistungen und Eigentumsrechten.

    Für Bitcoin spricht, dass sowohl die Produktion als auch der Handel ohne eine zentrale Instanz abgewickelt werden können. Interessant werden meiner Meinung nach goldgedeckte Kryptowährungen werden.

    Nowotny läuft deshalb Amok, weil ihm allmählich dämmert, dass Bitcoin & Co. das desaströse Zentralbank-Monopol untergräbt.

    Christian Peter liegt falsch, wenn er meint, dass Bitcoin völlig transparent ist. Man sieht zwar die Bewegungen, nicht jedoch wem welches Wallet gehört. Eine Person kann beliebig viele Wallets anlegen, auf z.B. einen USB-Stick speichern und in ein Schließfach versperren.

    Je nach Aufwand kann man durchaus ein gewisses Nivau an Anonymität (VPN, TOR, Virtualisierung, etc.) herstellen. Wer nicht gerade im Bereich der Schwerkrimialität tätig ist, kann sich damit ein passables Ausmaß an Privatautonomie wieder zurückholen.

    An dieser Stelle zeige ich Kenneth Rogoff, Joseph Stiglitz, Paul Krugman und anderen pseudowissenschaftlichen Auftrags-“Ökonomen” den ausgestreckten Mittelfinger. Steckt Euch Euer Schwundgeld dorthin, wo üblicherweise Eure Fans hineinkriechen.

    Was Venezuela anlangt: die Bevölkerung hat dort mit Sicherheit andere Sorgen, als dass “ihr” Dikator eine elektronische Version vom Schwundgeld einführt. Der “Petro” ist im Gegensatz zu Bitcoin & Co nämlich beliebig inflationierbar. Er ist nichts anderes als ein zentral ausgegebener elektronischer Geldschein und somit mit Bitcoin nicht zu vergleichen.

  3. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Bitcoin ist völlig transparent, da alle Transaktionen öffentlich einsehbar und überprüfbar sind. Ein einziges Leck reicht aus und mit der Anonymität ist es vorbei. Kriminelle Machenschaften mit Kryptowährungen durchzuführen ist dumm, denn Finanzämter bzw. Strafverfolgungsbehörden haben damit ein leichtes Spiel.

  4. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Was aber stimmt : Die Blockchain – Technologie wird das Finanzwesen und andere Bereiche der Wirtschaft revolutionieren, einige Berufe wie etwa Steuerberater, Rechtsanwälte und einige andere werden überflüssig werden. Ob und welche Kryptowährungen bzw. andere heue existierende Unternehmen sich letztendlich durchsetzen werden, das steht in den Sternen geschrieben.

  5. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Sie irren sich; siehe:
    https://99bitcoins.com/know-more-using-bitcoin-anonymously/

    Letztenendes ist alles eine Frage vom Aufwand. Wer keine schweren kriminellen Machenschaften vor hat und auch das Finanzamt nicht um Unsummen prellen möchte, kann sich mit ein paar Maßnahmen passabel absichern.

    Ich würde es am ehesten mit dem (ehemals) anonymen Sparbuch vergleichen: ob sich der typische Häuslbauer einen gewissen Betrag vom Sparbuch abhebt um einen Pfuscher zu zahlen beisst in den meistrn Fällen wohl niemanden.

    Wer kriminelle Machenschaften vorhat, kann sich recht gut bei den Roten beraten lassen. Da gibt es auch so “innovative” Konzepte wie die Bezahlung von mehreren hundertausend Euro via Prepaid-Karten*). Oder man bunkert Gelder in einer Bank, bei der die Festplatten nach einen “Computerabsturz” nicht mehr lesbar ist…

    *) … ohne dass die Finanz sonderlich Notiz davon nimmt obwohl es durch die Medien geistert

  6. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Anonymisierung ist möglich, aber mit relativ großem Aufwand und auch Kosten verbunden. Also nichts für normale Bürger, allenfalls für Kleinkriminelle im Darknet, die dennoch reihenweise verhaftet werden. Bitcoin und andere Kryptowährungen eignen sich nicht für kriminelle Machenschaften, da es sich dabei um die transparenteste aller Zahlungsmethoden handelt.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .