Bitte keinen “Tag für Afrika”!

Von | 13. Juli 2017

(Von Volker Seitz) Alle Afrikaner, die ich kenne, nervt es, wenn alle sie retten wollen. Ein Beispiel ist „Dein Tag für Afrika“ des Vereins „Aktion Tagwerk“. Im gesamten Bundesgebiet werden Schülerinnen und Schüler für „Afrika“ mobilisiert. Mit diesem „Tag für Afrika“ wird das Image Afrikas verfestigt, dass die Afrikaner unfähig seien, sich selbst zu helfen. Mit dieser Kampagne werden „Afrika und Hilfsbedürftigkeit“ ohne jede Differenzierung gleichgesetzt und kommuniziert (weiter hier)

13 Gedanken zu „Bitte keinen “Tag für Afrika”!

  1. sokrates9

    Völlig richtig! Warum müssen ganze Kontinente alle dem europäischen Lebensmuster folgen?? Bösartig – eben hat Japan 2 Mörder hingerichtet! Geht gar nicht! Entspricht nicht europäischen Vorstellungen!. Europa ist nicht das Maß der Welt auch wenn man es gerne sein möchte!

  2. Christian Peter

    @sokrates9

    Sie sagen es. Eurozentrismus ist völlig fehl am Platz, die Kolonialzeit ist längst vorüber. Weit sinnvoller wäre es, Wertvorstellungen anderer Kulturen zu übernehmen, denn Europa ist sowohl politisch als auch wirtschaftlich im Niedergang begriffen.

  3. Falke

    @Christian Peter
    Sie wollen “Wertvorstellungen anderer Kulturen übernehmen”? Sie meinen hoffentlich nicht die “kulturellen Werte” unserer moslemischen Neubürger?

  4. mariuslupus

    Es werden so lange Tage für Afrika stattfinden, bis es in China Tage für Europa geben wird.

  5. GeBa

    Mir gehen alle “Tage für …. ” kalt am Allerwertesten vorbei!

  6. Lisa

    Die Schüler werden nciht nur nicht gefragt, ob sie mitmachen wollen, sondern auch darauf getrimmt, Afrika als “hilfsbedürftig” zu betrachten. Das sit vor allem für die zwei Afrikaner in der Klasse besonders resoektvoll… Dasselbe gilt auch für die arabischen und afrikanischen Migranten, die sich durch solche und ähmlich organisierte Veranstaltungen ausgestellt und herabgewürdigt sehen. Dass dies all die gutmeinenden NGOs nicht bemerken, erstaunt mich schon etwas. Es muss etwas mit Macht über andere zu tun haben…

  7. sokrates9

    Christian Peter@ Europa ist nicht nur politisch und wirtschaftlich sondern auch wissenschaftlich, freiheitsdenkend, individualistisch und moralisch am absteigenden Ast!

  8. astuga

    Nun, derartiges nervt durchaus nicht alle Afrikaner…
    Weil einige von der Beschwörung ihres Afrikanertums in der westlichen (!) Diaspora ein Geschäftsmodell gemacht haben.

    Was bekanntlich auch für einige in der Szene tätige Europäer gilt (in- und außerhalb von NGO`s, Initiativen und Vereinen).
    In Asien, im isl. Raum (Sklaverei von Afrikanern bis in die 1970er Jahre) oder in Südamerika lockt das hingegen niemanden vor dem Ofen hervor.

  9. Johannes

    So einfach ist die Sache nicht, in Afrika passieren Dinge deren Folge als Masseneinwanderung auf Europa überschwappt. Man kann wahrscheinlich gar nicht von dem “Afrika“ sprechen denn es ist ein Kontinent von ca 30 Mill. km2 dort ist wohl alles anzutreffen, gebildet, reich, mächtig und in einem überdurchschnittlichen Ausmaß auf Grund der Infrastruktur ungebildet.
    Das größte Problem in Afrika ist meiner Meinung nach die Ungebildetheit, damit meine ich nicht das die Menschen nicht fähig wären, im Gegenteil, es fehlt einfach die Infrastruktur dafür.

    China ist im Moment die einzige Großmacht die gezielt in Afrika agiert, es wird spannend sein die nächsten Jahrzehnte des Engagements Chinas und deren Erfolge, Mißerfolge und die daraus folgenden Auswirkungen zu beobachten.
    Die zweite Macht die in Afrika am Vormarsch ist ist der Islam, der hilft dem Land nicht weiter außer das er Tod und Zerstörung bringt.
    Der Westen ist für mich nicht erkennbar. Zusehr mit sich selbst beschäftigt ohne langfristiges Konzept, das einzige was der Westen betreibt sind Mitleidssammlungen und Selbstvorwürfe. Ja, Ja die Kolonisation war ja so fürchterlich das wir nur ehrfürchtig erstarren müssen vor dem Kontinent und mit sinnlosen Zahlungen das “nicht wieder gut zu machende Unrechte “ sisyphusartig betreiben.

    Schluß muß auch sein mit Zahlungen von Konzernen ,zb. Öl, an korrupte Machthaber um dort agieren zu dürfen dort liegt der ganze berechtigte Haß der Bevölkerung die vom Reichtum des Landes ausgespart bleibt.
    Die westlichen Konzerne müssen an die Kandare genommen werden, wer verdienen will muß beweisen das die Bevölkerung davon profitiert.

  10. Gerald Steinbach

    Johannes

    Die Politik bzw die Machthaber sind repräsentativ für das Volk, das gilt auch bzw vor allem für Afrika.
    Der Schmäh das nur die regierenden “böse” sind und das Volk die guten stimmt einfach nicht, deswegen wird Afrika seine Probleme auch in Zukunft nicht bereinigen können, dazu fehlen auch kognitive Eigenschaften

  11. Christian Peter

    @Falke

    Von muslimischen Ländern können wir viel lernen, z.b in Sachen Einwanderungspolitik. Die meisten muslimischen Länder nehmen keine Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge auf, auch nicht, wenn es sich um Muslime handelt. Haben Sie schon einmal etwas davon gehört, dass Syrer in Saudi Arabien oder anderen muslimischen Ländern in der Region Asyl erhalten, obwohl das für alle Beteiligten die einfachste und naheliegendste Lösung wäre ?

  12. Lisa

    @Chriatian Peter: das mit den Saudis wundert mich schon lange. Sind sie nicht Gelaubensbrüder??
    @Johannes: die Chinesen sind auch viel begabter darin, die Afrikaner zu disziplinieren: wo Europäer und Amerikaner die kindliche Art zu arbeiten (=bis man was in der Tasche hat – man meldet sich dann wieder, wenn das alle ist), einfach akzeptieren und sich entsprechend einrichten, ersetzen Chinesen undisziplinierte Afrikaner kurzerhand durch Landsleute. Freundlich, aber bestimmt werden die Regeln kommuniziert. Afrikaner, mal generell in Stammesstrukturen sozilaisierte solche, akzeptieren das eher als das “westliche” Kommunikationsmodell und nicht ganz klar demonstrierte Machtverhältnisse. Allerdfings kann m an Chinesen auch nicht mit der Kolonialismus- und Sklavenhandel-Keule erschlagen…

  13. Der Realist

    Die Afrikaner haben ja bewiesen, dass sie unfähig sind, sich selbst zu helfen, nur die unzähligen Milliarden an Entwicklungsgeldern haben sie gerne genommen.
    Vielleicht fragt einmal jemand die Bootsreisenden,im Mittelmeer ob es sie nervt, wenn versucht wird sie zu retten.

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