Bitte nur die Bevölkerung nicht beunruhigen

Von | 3. August 2016

“Das Drama im Regionalzug nach Würzburg löste nach FOCUS-Informationen im Kanzleramt Anfang vergangener Woche heftigen Streit aus. Fürchtet man doch, dass erneut die Diskussion um die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung hochkocht. Teilnehmer der Sicherheitsrunde am Montagabend drängten auf eine „Versachlichung der Debatte“. Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) mahnte die Chefs der Sicherheitsbehörden, die Bevölkerung nicht zu beunruhigen. Man solle in Interviews darauf hinweisen, dass nahezu alle Attacken in Europa nicht von Flüchtlingen, sondern von einheimischen Muslimen begangen worden seien.
Manche Behördenleiter widersprachen dem Minister. Die Herkunft Tausender junger Flüchtlinge sei unklar. Etliche seien womöglich im Terrorkampf ausgebildet – und so versiert mit Waffen wie hiesige Polizisten. Altmaier winkte ab….” (hier)

10 Gedanken zu „Bitte nur die Bevölkerung nicht beunruhigen

  1. Christian Peter

    Man spricht in diesem Zusammenhang von ‘Gemeingefährdung’. Jeder Private landet hinter Gittern, sollte er fahrlässig oder vorsätzlich eine Gefahr für Leib und Leben einer größeren Anzahl von Menschen herbeiführen. Für die Politik scheint dieser Tatbestand nicht zu gelten.

  2. Christian Peter

    Das Gerede von wegen ‘schneller Radikalisierung’ und ‘Einzeltätertheorie’ ist nur die offizielle Version der Dinge und natürlich Unsinn. In Wahrheit stecken selbstverständlich organisierte Strukturen hinter praktisch allen von Muslimen begangenen Terroranschlägen in Europa, das möchte man der Bevölkerung aber natürlich verschweigen. Immerhin kündigte der IS vor nicht allzu langer Zeit an, ‘Europa mit IS – Terroristen als Flüchtlinge getarnt zu überfluten.’

  3. sokrates

    Die Regierungen geraten immer mehr in Panik und versuchen ihre Hilflosigkeit mit Zensur zuverbergen!

  4. Braquarius

    “Man solle in Interviews darauf hinweisen, dass nahezu alle Attacken in Europa nicht von Flüchtlingen, sondern von einheimischen Muslimen begangen worden seien.”
    Ein schlagendes Argument, wer aller in unserem Kulturkreis willkommen sein sollte – und welchen Schluss sollte man dann wohl daraus ziehen!? Und übrigens: wer hat die Attentäter zu “Einheimischen” gemacht?

  5. Gerald Steinbach

    Jetzt braucht es aber dringendst einen rechten Übergriff auf ein asylheim um etwas Ablenkung in die heile Welt zu bringen
    Da kommt aber nix, abgesehen von hate speech und knallkörper vor asylheime

  6. Lisa

    … als ob die Bevölkerung nciht bereits genügend beunruhigt wäre!! Die Zunahme von v.a. auchpsychischen Erkrankung in den .letzten Monaten in D ist bestimmt auch dieser allgemeinen Verunsicherung geschuldet. Selbst, wenn erklärt wird, Politik interesseire einen nicht oder man sogar halbherzig findet, den armen Flüchtlingen (das hören die bei ihrem anerzogenen Stolz ja besonders gern!) müsse man doch helfen – man spürt den Verlust des “Selbstverständlichen” bei so vielen Europäern (kenne zwar nur 7 intensiver,aber das genügt für eine Feststellung der Stimmungslage)

  7. Falke

    Es ist ganz einfach: alle sind bzw. waren Moslems. Da braucht man überhaupt nicht für jeden einzelnen irgendwelche psychischen Schäden, Ausgrenzungen, Kindheitstraumata, “plötzliche” Radikalisierungen usw. gewaltsam zu suchen. Schlussfolgerung: keine Moslems mehr ins Land lassen, wer nur irgendwie abgeschoben werden kann, soll schnellstens abgeschoben werden, alle anderen unter ständiger Beobachtung halten. Wer das alles verlangt, ist allerdings Rassist, fremdenfeindlich, rechtspopulistisch und insgesamt ein Nazi. Also weiterhin (entsprechend dem Ratschlag der Politiker und Psychologen: entspannt, angstfrei und gelassen) auf den nächsten Anschlag warten.

  8. Christian Peter

    Die politisch Verantwortlichen in Deutschland halten sich nur mehr durch Lügen und Ammenmärchen am Leben – würde die Bevölkerung die wahren Hintergründe der Münchner Anschläge kennen, hätte Angela Merkel mittlerweile längst zurücktreten müssen.

  9. Hanna

    Liebe Leute, ich habe kürzlich durch Aussagen einer sehr gebildeten, perfekt Deutsch sprechenden Syrerin erlebt, wie sehr innerhalb der arabischen Gemeinschaften Ablehnung und Diskriminierung herrscht. Zitat Anfang: Ägypter? Pah, nicht einmal gescheites Arabisch sprechen die. Zitat Ende. Ein Beispiel, das einem die Grausbirnen aufsteigen lässt. Wenn jetzt noch die Grünen die Erdogan-Gegner als Refugees bei uns haben wollen, dann gibt es wirklich Krieg. Unter den Türken. Allerdings: Ist es nicht so, dass es ganz egal ist, aus welchem Land jemand kommt, wenn er/sie an der Grenze behauptet, politisch verfolgt zu sein und “Asyl” sagt, muss diese Person nicht in die Grundversorgung und der Antrag behandelt werden? Das würde auf die “Putschisten” jetzt zutreffen. Also können die ohnehin rein, wenn sie wollen. Ich würde gerne einige retten. Und gegen die Erdowahnsinnigen im Land austauschen.

  10. mariuslupus

    Wie sieht ein “einheimischer Muslim” aus ? Aber, dem Opfer kommt es nicht darauf an, ob es sich um einen einheimischen, oder ausländischen Muslim handelt, oder ob der Muslim psychisch labil, oder sogar rechtextremistische Ideenn hatte. Das Problem ist, dass er die Möglichkeit hat, sich unter seinen unfreiwilligen “Gastgebern” , ein Opfer auszusuchen.

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