3 Gedanken zu „Bizarr: Sparvereine im Visier der Fahnder

  1. Reinhard

    Wer sparsam ist, macht sich verdächtig. Ein systemtreuer EU-Bürger ist überschuldet und lebt auf Pump, von der Hand in den Mund.
    Im Gasthaus Sparen, ts, wo kommen wir denn da hin? Anschreiben heißt die Vorgabe! Und wenn ihr nicht mitzieht, dann muss es eben Sanktionen geben!
    Wäre ja noch schöner, wenn sich einzelne renitente Kegelvereinsmitglieder den Anforderungen der Neuen Finanzordnung bockig widersetzen. Finanzterroristen wie “Sparer” müssen aktiv bekämpft werden!

    Anderer Vorschlag: Jeder der öfter als 2x im Monat in ein Gasthaus geht, muss sich dort als Stammgast registrieren lassen und ist verpflichtet, mindestens 30 Euro unbezahlt zu verkonsumieren und anschreiben zu lassen. Rückzahlung endfällig mit dem Tode, das müssen dann die Erben übernehmen – auf Pump der nächsten Generation zu leben ist ja inzwischen die einzig akzeptierte politisch korrekte Lebensfinanzierungsform. Vierteljährlich muss “nur” der Zins für die Schulden beim Wirt abgeliefert werden, der 90 Prozent davon den Finanzbehörden zu übermitteln hat. Einmal registrierte Stammkunden bleiben dies bis zu ihrem Tode, ein vorzeitiges Ablösen aus dem System gibt es nicht. Wie der Wirt das Bier bezahlt, dass seine Stammkunden gratis saufen, ist sein Problem. Als Unterneher ist er eh ein Ausbeuter und gehört geschröpft. Soll er die Kneipe verpfänden und auf Pump weitermachen bis er krachen geht. Dann übernimmt die Finanzbehörde die Zinseinkünfte seiner Stamkunden in voller Höhe.
    Na, liebe Herren Schäuble und Spindelegger, das wäre doch mal ein Modell nach Ihrem Geschmack, oder? Da bekommt die Frau Lagarde ein feuchtes Höschen und der Herr Draghi lässt sich gleich in der EZB-Kantine als Stammgast registrieren.
    Prost!

  2. Sybille Stoa

    Sparvereine einfach offshore verlegen;
    http://www.steuerkanzlei.co.uk/jersey-offshore-gesellschaft

    das machen die großen Banken hier auch:
    http://www.finanzen.net/anleihen/OeVAG-Finance-Jersey-Anleihen

    Warum sollen die kleinen nicht auch von den KapitalFluchtmöglichkeiten profitieren?

    Wenm sich einige Sparer zusammentun, dann kann man schon eine eigene Treuhand im Ausland gründen.
    Vielleicht interessiert Herrn Ortner auch das:
    http://www.finance-magazin.de/uploads/media/DAK2011_Bock_Rattunde.pdf

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