Blitz-Zugriff des Staates auf Bankkonten geplant

“Um die Banken-Krise in Europa nicht im Crash münden zu lassen, werden Zwangs-Beteiligungen von Sparern und Einlegern künftig viel schneller exekutiert als in Zypern: Eine Banken-Rettung wird an einem einzigen Wochenende durchgezogen. Der Bank-Kunde sieht erst am Montagmorgen, dass sein Konto belastet wurde.” (hier)

5 comments

  1. Rennziege

    Dieser DWN-Artikel ist mehr als zwei Jahre alt. Muss man deswegen heute in Panik geraten? Wurden die darin beschriebenen Maßnahmen je beschlossen? Oder gar implementiert?
    A wengerl rätselhaft, das Ganze.

  2. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Derlei Maßnahmen werden doch nicht beschlossen, wenn “Gefahr” im Verzug ist 😉
    Außerdem erlauben anscheinend die EU-Verträge, nach § 78 Notfallregelungen einzuführen; und Notfälle gibt es zu Hauf in diesem Verein, respektive werden einfach erklärt

  3. Rennziege

    14. Mai 2015 – 16:08 Thomas Holzer
    Sie haben ja recht, Herr Holzer. Hinter den Kulissen Brüssels, Strassburgs und Luxemburgs wird gemauschelt, was das Zeug hält. Aber meinen Sie nicht auch, dass etliche EU-Staaten, die wenigen Aufrechten, sich gegen diese flagrante Enteignung ihrer Bürger wehren werden? Die heilige Kuh €uro, für die sich alle das letzte Hemd ausziehen lassen müssen, liegt doch eh in den letzten Zügen, nicht nur Griechenlands wegen. Oder seh’ ich das zu optimistisch?

  4. Thomas Holzer

    Ich befürchte, Sie sehen dies zu optimistisch 😉
    Seit dem dümmliche, unsäglichen Spruch: “Scheitert der Euro, scheitert Europa” werden wir -leider- auf den Zusammenbruch warten müssen, zwar nicht schön, aber ziemlich realistisch.
    Erst dann wird, unter Umständen ein “rise like a phoenix” möglich sein 🙂

  5. Fragolin

    @Thomas Holzer
    “Scheitert der Euro, scheitert Europa” ist eine schulbuchreife self processing prophecy, denn erst dadurch, dass man statt die bereits nach Verwesung riechende Währung zu begraben und das Projekt auf neue Füße zu stellen die Gemeinschaft faktisch an die Währung kettet, wird es genau so kommen. Das Unvermeidliche wird länger hinausgezögert, dafür aber bei seinem Eintreten ein für alle schmerzhafter und sehr ungustiöser Zusammenbruch, bei dem so viel Porzellan zerschlagen wird, dass es lange dauern wird, all diese Risse wieder zu kitten. Eine EU 2.0 wird damit nachhaltig verhindert. Ob sich die Staaten Europas mittelfristig davon erholen werden, bleibt fraglich.

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