Blöd dank Schulbuch

Ob Lehrer im Unterricht auf ihre Schüler ideologisch einwirken, ist zwar schwer nachprüfbar. Gut untersucht werden kann jedoch, ob die Jugendlichen schon in Schulbüchern mit falschen Fakten, Emotionalisierungen und tendenziösen Behauptungen beeinflusst werden. Schulbuchstudien zeigen leider, dass genau dies der Fall ist. Wirtschaftswachstum und Wohlstand bringen beispielsweise Arbeitslosigkeit – jedenfalls wenn man dem Schulbuch Terra Erdkunde 9/10 Niedersachsen glaubt. Hier heißt es: „Ständiges Wirtschaftswachstum und damit wachsender Wohlstand haben aber (…) in zunehmendem Maße auch Arbeitslosigkeit zur Folge“ (2007, Seite 58).

7 comments

  1. Fragolin

    Schulbücher müssen kultursensibel sein, geschlechtergerecht, antidiskriminierend, antiislamophob, antihomophob, antikapitalistisch, antiheteronormativ, hasssprachenvermeidend und empörungsverhindernd. Ihre Aufgabe ist es nicht, die Realität abzubilden, sondern das Abbild einer neuen, guteren, besseren Realität in die Köpfe der künftigen Generationen zu installieren.
    Da bleibt kein Platz mehr für Lehre. Deshalb kann man nach der Neusprechrechtschreibreformation auch von “Leerbüchern” sprechen.

  2. rubens

    Das stimmt eh. Mit zunehmenden Wohlstand kann man sich in die soziale Hängematte legen. Wer wird denn da arbeiten? 😉

  3. Lisa

    Ich habe zuhause noch Schulbücher vom Urgrossvater und eins vom Ururgrossvater (D,CH,F,I,USA) Je nach politischer Lage wurden eben die Schüler “indoktriniert”. Das war schon in der Antike, in den Klosterschulen oder ist sogar im “schullosen” Busch der Fall: Bei der Jugend beginnt die Zukunft. Darum müsste man sich die Lehrer bzw. dern Ausbildner genau ansehen. Wer eine andere Meinung als Ausbildner hat, hält damit wohlweislich hinterm Berg, da er sonst kein Diplom bekommt. Wer will die innere Überzeugung prüfen?! Glaubt etwa ein Pfarrer/Priester tatsächlich, dass die Wel tin 7 Tagen erschaffen wurde u.a. zweifelhafte Baehauptungen – da hätte er nicht mal die Matura bestanden. Und gerade Grundscullehrer beeinflussen das Denken und Handeln der Kinder besonders stark, da sie emotional beeinflusst werden, auf dem beginnenden Weg zur Ablösung vom Elternhaus Ersatz suchen.

  4. Reini

    … “Blöd dank Fernsehen” (ORF und sonstigen Meinungsverdrehern) würd ichs eher bezeichnen,… und dies wirkt auch noch bei den Erwachsenen! … man muss auch (manchmal) einen Blödsinn lesen,… es könnte ein wenig Wahrheit darin stecken!

  5. Falke

    @Fragolin
    Erwischt! Sie haben abgeschrieben! Und zwar (fast) die Eigenschaften (bzw. Vorgaben) des berüchtigten ÖH-(oder VSStÖ)-Cafés, das bekanntlich mit einer halben Mille Miese (öffentliche Gelder) pleite gegangen ist. Vielleicht droht dieses Schicksal ja auch den Schulbüchern?

  6. Christian Weiss

    Deutsche Schulbücher scheinen tatsächlich nicht mehr der Wissensvermittlung zu dienen. Hatte letzthin auch eines in den Fingern. Da wird nur noch der übliche grün-rot-ideologische Mumpitz verzapft: “Bio” ist gut, Gentechnik ist böse, “Energiewende” ist super, Kernkraft des Teufels. Dazu wird das ganze Naturkunde-“Lehrmittel” noch mit Schwachsinn wie Ernährungstipps angereichert. Da wird dann den Schülern noch gesagt, was sie zu futtern haben.

  7. Thomas Holzer

    Es fängt leider schon viel früher an, aber dies sollte ja hinlänglich bekannt sein.
    Es sollte wohl (auch) heißen, auch wenn es hart und “diskriminierend” ist: “Blöd dank der Eltern”

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