Börse: Die einfache Warren-Buffett-Methode

Wer sich von der Tagesaktualität mitreissen lässt, ist anfällig für Investmentfehler. Eine simple Orientierungshilfe kann dieses Risiko minimieren. NZZ, hier

6 comments

  1. dna1

    Ich vermisse in diesem Artikel die Berücksichtigung des Einflusses von Liquidität als auch des Zinsumfeldes auf die Preise. Damit würde die Schwächen eines Vergleiches der Situation heute mit jener von 1929 oder der dot.com Blase erkennbar.

  2. otto mosk

    @dna1
    völlig richtig! ein vergleich mit 29 oder dot.com blase hinkt deshalb gewaltig.

    ausserdem, wer sagt, dass die fundamentaldaten so schlecht sind?
    sämtliche titeln, die ich halte, wie z.b. varta, shopify oder sartorius haben ihre gewinne&umsätze explosionsartig und über den erwartungen steigern können. der anstieg erfolgte aufgrund positiver fundamentals plus positiver stimmung.

    und hohe arbeitslosigkeit ist wunderbar!
    das spart personalkosten.

    und nicht zu vergessen der niedrige ölpreis, das ist das beste was einer börse passieren kann.

    und last but not least ist die angst vor einer 2.welle immer noch hoch. also genügend CASH von zittrigen an den seitenlinien, welche bei besseren nachrichten die aktienkurse weiter nach oben kaufen werden.

  3. Rennziege

    Meine bescheidene Ansicht dazu: Warren Buffet und sein noch älterer Copilot haben alle Hochs und Tiefs der Börsen seit 1929 miterlebt und mit hohen Gewinnen überlebt. Dass sie jetzt von jungen, selbsternannten “Analysten”, “Experten” und sonstigen Kaffeesatzlesern als “debile Greise” abgetan werden, dient nur den Eigeninteressen (vested interests) dieser Rasselbande, die meist im Dienst der Banken, Fonds und Aktienhöker stehen, die in Sekundenschnelle “short” oder “long” gehen, sobald deren jeweilige Empfehlungen eine Resonanz der Anleger zeigen.
    Und die sind meist jung, unerfahren und naiv, haben ihre “sicheren” Anlagen, Staatsanleihen und Sparbücher dank Nullerträgen satt und gehen an die Börsen — ein gefundenes Fressen für die kaltblütigen Rosstäuscher und Ponzi Schemes. 👎
    Ich sag’ ja nicht, dass man Buffet und Munger sklavisch folgen sollte. Aber da ist viel Salz in der Suppe.

  4. Gerald Steinbach

    Otto Mosk
    Wenn man sich die Bewertung von Sartorius anschaut, kann einen schon schwindlig werden, das KGV hat’s in sich

    Abgesehen davon, natürlich eine tolle Firma, wenn nicht die derzeitige Überbewertung wäre, würde ich sie mir glatt ins Depot legen

  5. Gerald Steinbach

    Warren Buffet, Dirk Müller …. haben sich einfach verzockt, es wird keinen Bärenmarkt geben, zur Zeit wird in den USA überlegt , gar keine Anleihen mehr zu kaufen, sondern gleich Geld zu drucken
    Die Party wird weitergehen und solange die Musik spielt, wird getanzt, nur halt ohne Dirk und Warren, …

  6. ottomosk

    @Gerald steinbach
    ja da stimme ich ihnen zu. sartorius hat allerdings auch eine hohe Wachstumsrate, welches hohes kgv rechtfertigen kann…ich betone kann, weil natürlich bricht die Aktie rasch ein falls sie das Wachstum abschwächt.

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