Boom. Crash. Jetzt Bust? Oder doch zurück zu Boom?

Corona-Virus und Börsenpanik zeigen: Die weltweite Kredit- und Geldarchitektur und mit ihr auch die Weltwirtschaft sind äußerst verwundbar, und es bedarf immer extremerer Eingriffe der Zentralbanken, um einen Kollaps zu verhindern. Warnende Rufer vor einem “Systemcrash” sind sehr ernst zu nehmen; doch es ist noch nicht zwangsläufig, dass sie schon jetzt Recht bekommen, so dramatisch sich die aktuelle Lage auch darstellt, so groß die Verunsicherung auch sein mag. mehr hier

One comment

  1. Johannes

    Es wird darauf ankommen das dieser Ausnahmezustand so kurz als notwendig gehalten wird.
    Alles was länger als ein, höchstens zwei Monate dauern würde wäre problematisch.

    Wie im Artikel richtig beschrieben ist der wunde Punkt die Verschuldung von Betrieben welche nun keinen Umsatz mehr machen.

    Wenn das zum Ruin mancher Betriebe und somit zum Ausfall von Kreditrückzahlungen führen würde so wären die Banken in einer bedrohten Situation und mit ihnen die Sparer.

    Die Wirtschaft wird in den künstlichen Tiefschlaf versetzt, nun ist genaues Monitoring von größter Bedeutung. Wenn der Patient “Wirtschaft“ wieder zum Erwachen gebracht wird muss eine sehr gute Rehabilitation gelingen.

    Es wird notwendig sein für mindestens ein Jahr keine überzogenen Forderungen seitens der Gewerkschaften zu stellen. Jetzt geht es um jeden Arbeitsplatz, diese zu erhalten ist die wichtigste Aufgabe der Sozialpartner. Die Menschen spüren das vieles nach dieser Krise nicht mehr so ist wie davor. Betriebe werden zu kämpfen haben ihre Angestellten zu halten und ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber ihren Mitarbeitern, den Banken und den Steuerbehörden zu erfüllen.

    Wenn man nach dieser Krise nicht mit Augenmaß agiert und Unmögliches fordert würgt man den Motor gleich wieder ab.
    Man muss den Unternehmern nach dieser Krise die Möglichkeit geben durchzustarten, es wird notwendig sein auch symbolische Gesten seitens des Staates zu setzen um Optimismus zu generieren. Wenn nach der Krise die Stimmung so ist das eine optimistische Zukunftsaussicht besteht werden die Unternehmer und ihre Mitarbeiter gemeinsam diese Hürde bestehen, so wie im Jahr 2008 als alle gemeinsam an einem Strick gezogen haben und mit befristeten Kurzzeitarbeitsmodellen diese Krise bewältigt haben.
    Eine gute Gelegenheit diesen Optimismus anzufachen wäre die Lohnnebenkosten nach dieser Krise vollkommen neu zu gestalten und im wesentlichen zu reduzieren.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .