Brauchen wir einen Austro-Islam?

Von | 16. Mai 2016

(ANTONIA FERETTI) Oder vielleicht gar einen österreichischen? Mit entsprechenden Kindergärten und Schulen, die die muslimischen Kinder den wahren Glauben lehren. Viele moralisch einwandfreie Österreicher (und womöglich noch mehr Innen) befürworten dies glühend, wir sind ja tolerant und Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht. Die Frage, welche Inhalte denn dort vermittelt werden, ist verpönt und bringt den, der sie stellt, in ein schiefes Licht. Seitens des ORF ist man seit geraumer Zeit bemüht, positive Stimmung für den Islam zu machen, unterscheidet zwischen Islam, lslamismus oder gar Steinzeitislam, spricht sich für einen modernen Islam aus, kompatibel mit Demokratie und Frauenrechten, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, was man eigentlich meint.Wichtige Werbeträgerin dieser Botschaft ist eine Muslima deutscher Abstammung, stets muslimisch-korrekt gekleidet, Schauspielausbildung, vor ihrer Ehe mit einem Muslim zum Islam übergetreten, nunmehr islamische Religionspädagogin. Als eine Art Galionsfigur des Vereins der österreichischen Muslime wird sie nicht müde, den Islam in all seiner Güte und Barmherzigkeit in schönen, wohlgesetzten Worten zu preisen, scheinbar immer sehr überzeugend, kein Wunder, kennt doch keiner ihrer Zuhörer die islamischen Lehren, ja nicht einmal den Inhalt des Koran.

Nimmt man sich diesen vor, zeigen sich in einer zusammenhanglosen Sammlung von Sprüchen und Geschichten, pardon Visionen, aus muslimischer Sicht das zeitlose Wort Allahs, doch einige rote Linien:

●Priorität hat die Unterscheidung der Menschen in wahre Muslime (befolgen in Denken und Tun Allahs Gebote, die er durch Mohammed offenbart hat) und Ungläubige (d.s. alle anderen, ausdrücklich auch Juden und Christen). Erstere haben die Chance, ins Paradies zu kommen, umso eher, je eifriger sie in Allahs Namen kämpfen. Ungläubige kommen jedenfalls in die Hölle. Wir finden zahlreiche Verwünschungen Ungläubiger bis zu Aufforderungen, sie zu verjagen, zu versklaven und zu töten. Ungläubige dürfen nicht als Freunde oder als Bürgen genommen werden.

●Männer sind den Frauen jedenfalls überlegen, schon deswegen “ was Allah den einen vor den anderen gegeben“ hat. Zahlreiche Verse betreffend die Stellung der Frau in der Familie, der Gesellschaft, beim Erben etc. konkretisieren dies bereits im Koran. Unter bestimmten Umständen ist es ausdrücklich geboten, die Ehefrau zu schlagen.

●Das Lob auf Allahs Herrlichkeit findet sich gleich einem Mantra immer und immer wieder am Beginn der Suren und auch zwischendurch, ebenso werden immer und immer wieder die Ungläubigen verflucht, das Paradies, welches die Gläubigen erwartet wird mit blumigen Worten beschrieben, die Hölle, der die Ungläubigen nicht entrinnen werden, in grausigen Details geschildert.

Man braucht wohl nicht extra zu erwähnen, daß diese Inhalte mit den Werten der westlichen Demokratie absolut unvereinbar, intolerant und frauenfeindlich sind, aber es ist tabu, das zu sagen. Seltsamerweise verteidigen ausgerechnet jene Gruppen unserer Gesellschaft, die sich dem expliziten Kampf gegen Faschismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit verschrieben haben, die Frauenrechte bis zum Gendern übertreiben, den Islam mit Zähnen und Klauen. Wieso das? Weil sie nicht wissen, was für eine Ideologie das ist? Aber sie können doch alle lesen und der Koran ist dank salafistischer Verteilaktionen in Wien schon recht verbreitet. Oder weil sie ihre eigenen Traditionen, ihre Familien und ihre Religion hassen? Dann wären sie wohl ein Fall für den Psychiater. Undenkbar! Wieder einmal bleibt der vernünftige Mensch in ratloser Sorge allein zurück.

Konfrontiert man die Vertreter des schönen, toleranten Islam mit einer dieser Stellen aus dem Koran, weichen sie der Antwort mit dem Hinweis aus, der Koran als Gottes geschaffenes Wort sei nicht übersetzbar, also habe man nicht Allahs Wort gehört, man möge sich doch bitte im Buch von blablabla informieren.

Als vor wenigen Tagen oben genannte muslimische Galionsfigur bei einer Podiumsdiskussion auf dem Podium auftrat, mußte sie sich vor einem wenig geneigten Publikum kritischen Fragen stellen, offensichtlich zur eigenen Überraschung. Sie antwortete mit den üblichen schönen, wohlgesetzten, den Islam preisenden Worten. Ein Herr aus dem Publikum entgegnete ihr mit den Worten:“Ich glaube Ihnen nicht“ und begründete dies mit eigenen Erfahrungen. Applaus und Lachen des Publikums! Und hier sind wir beim Punkt: Was wissen wir denn schon? Was wissen denn die Verteidiger eines europäischen Islam? Sie glauben einfach den Beteuerungen der Muslime und fühlen sich dabei großartig, weltoffen und tolerant!

Was aber bitte bringt eine westlich sozialisierte Frau dazu, diese Rolle zu spielen? Glaubt sie das wirklich? Oder geht es ihr nur um den Auftritt vor der Kamera und vor Publikum, Drehbuch egal, Hauptsache man hat die Rolle? Oder ist sie gar die Marionette böser Islamisten, welche die muslimische Unterwanderung Europas zum Ziel haben?

Also brauchen wir einen europäischen Islam? Ich bin der festen Überzeugung, wir brauchen in Europa gar keinen Islam. Natürlich ist es jedem persönlich freigestellt, 5mal am Tag zu beten, wenn ihm das gefällt und zu glauben woran er will. Solange er niemand anderen in seiner Freiheit beeinträchtigt, ist das ok. Das versteht man unter Religionsfreiheit. Es handelt sich um eine persönliche Freiheit, die den einzelnen Menschen betrifft. Nicht um die Freiheit von Institutionen oder gar ausländischer Regierungen, Moscheen zu bauen und intoleranten, rückständigen religiösen Ideologien den Weg zu bereiten!

30 Gedanken zu „Brauchen wir einen Austro-Islam?

  1. mariuslupus

    Vollkommen richtig, ” ..persönlich freigestellt, 5x am Tag zu beten”, einverstanden.
    Einverstanden, sollte es sich beim Islam um eine Religion handeln. Aber Islam ist eine Ideologie. Eine totalitäre Ideologie. Ein Ideologie des Machtanspruchs und der Beherrschung.
    Ideologien verüben ihre Verbrechen im Namen ihres Propheten, die Bolschewiki im Namen Stalins, Nazis im Namen Hitlers, chinesische Kommunisten im Namen von Mao, die Muslime auch Islamisten genannt im Namen Allahs, oder seines Propheten.

  2. Fragolin

    Ich lasse mir den Islam nicht von Leuten erklären, die zum Islam konvertiert sind, oder noch besser, die ihn vom Hörensagen von Missionaren kennen, sondern von jenen, die von hasszerfressenen Muslimen (selbst aus der eigenen Familie!) mit dem Tode bedroht werden, weil sie es gewagt haben, den Islam zu verlassen, also Apostasie zu betreiben. Das gestelzte Gesülze irgendwelcher Konvertitinnen ist uninteressant; wer das Wesen des Islam verstehen möchte, sollte sich an Sabatina James halten. Oder Ayaan Hirsi Ali. Oder Hamed Abdel-Samad.

  3. Thomas Holzer

    @Feretti
    Mit Verlaub, geht es noch peinlicher?!
    So der “Westen”, der Großteil der Bürger dieser “Staatenregion” von seinen Ideen überzeugt ist, ergo zu diesen ohne Wenn und Aber steht, diese ohne Wenn und Aber verteidigt, ist er mehr als nur in der Lage, einem (allfällig) invasiven Islam die Stirn zu bieten.
    Da aber anscheinend die Mehrheit der Bürger des “Westens” für sich entschieden hat, sich selbst aufzugeben, ist es müßig, über irgendeine Form des Islam zu fantasieren.
    Feretti ist überzeugt, daß Europa keinen Islam braucht; now well, was wollen Sie, verbieten, verbrennen, indoktrinieren?!?!
    Sie sollten definitiv nicht nach Verboten rufen, geschweige denn diese einfordern, sondern dazu aufrufen, die eigene Überzeugung zu leben.
    Anscheinend fehlt es Ihnen aber eben an dieser.
    Kleingeister “regieren” nicht nur EU-Europa, sondern auch und vor allem einen Großteil der teilnehmenden Nationalstaaten.

  4. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Ihr Hass scheint auch grenzenlos zu sein.
    Weil ein paar (viele) Idioten via lächerlicher Fatwa (ja, es gibt genug Dummköpfe, welche diese “Sprüche” ernst nehmen) daran “glauben”, muß jetzt der Islam verboten werden und dann wird alles gut.

  5. Selbstdenker

    “Ungläubige dürfen nicht […] als Bürgen genommen werden.”
    Das ist ausnahmsweise eine Chance für Europa.

  6. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Geht es Ihnen noch gut? Weil ich den Propagandalügen offizieller “Vertreter” einer Religion weniger glaube als jenen Menschen, die es geschafft haben, sich (oft unter Lebensgefahr) aus dem Umfelt religionsfanatischer Vollidioten zu befreien, unterstellen Sie mir Hass? Und wo fordere ich das Verbot des Islam? Ich fordere höchstens konsequent die Einschränkung der Religionsfreiheit auf den privaten Bereich des Einzelnen. Jede Forderung im Namen einer Religion an “den Staat” oder “die Gesellschaft” oder auch nur einen anderen Menschen ist günstigstenfalls zu ignorieren, jede Handlung zur Veränderung der Gesellschaft im Namen einer Religion sofort zu unterbinden, und zwar mit allen verhältnismäßigen Mitteln..
    Bitte lesen Sie nur das, was geschrieben steht und nicht das, was Sie hineininterpretieren. Danke.

  7. Selbstdenker

    @Fragolin:
    “Das gestelzte Gesülze irgendwelcher Konvertitinnen ist uninteressant; wer das Wesen des Islam verstehen möchte, sollte sich an Sabatina James halten. Oder Ayaan Hirsi Ali. Oder Hamed Abdel-Samad.”

    Das sehe ich auch so. Eine ideologische Strömung kann man am besten anhand ihrer Dissidenten bzw. Apostaten einschätzen. Und der Islam ist mehr Herrschaftsideologie als Religion.

    Die Scientology-Offiziellen reden nach außen hin in geschliffenen Worten. Wer was über Scientology erfahren möchte, wendet sich nicht an den Pressesprecher sondern an die Aussteiger.

  8. Wanderer

    Die Vorzeigemuslimas und deren Propagierung im Fernsehen werden im Text sehr gut charakterisiert. Die restlichen Islam-Inhalte sind dem Forum nicht neu. Jene, für die das aufschlussreich sein könnte, erreicht man hier eher nicht. Da man die auch sonst nirgends erreicht, eine Einschaltung bei Dancing Stars oder dem Songcontest ist wohl unmöglich, dürfte Herr Holzer mit der europäischen Selbstaufgabe recht haben. Die Titelfrage stellt sich nicht mehr, der (Austro)islam ist ein Faktum.

  9. Johannes

    @Feretti: Sie haben die Bedenken vieler Österreicher formuliert, auch ihre Schilderungen wie auf konkrete Anfragen ausweichend geantwortet wird entspricht meinen Beobachtungen. Nach Terror und schweren Gewaltverbrechen im Namen des- Eh scho wissen – habe ich persönlich keine Formulierungen der jeweiligen Kultusgemeindeführer gehört die klar und deutlich gewesen wären.
    Noch nie habe ich davon gehört das in irgendeiner Moschee in Österreich der österreichische Geist beschworen worden wäre. Daher, sie haben Recht da wächst etwas heran das uns noch viele Probleme machen wird.
    Statt dessen präsentiert uns der Islamische Vertreter gemeinsam mit dem ORF penibel aufgelistete rassistische Übergriffe an, wie es hieß, meist muslimischen Frauen. Da diesbezüglich keine Verbrechen an Leib und Leben vorzuweisen waren musste halt die verbalen Ausrutscher mancher Landsleute, denen man als Österreicher genauso hin und wieder “zum Opfer fällt“ herhalten.

  10. Thomas Holzer

    Acht Ihr vereinigte Kleingeister!
    Ihr scheint doch tatsächlich zu glauben, daß Ihr Euren Kleingeist durch Verbote bewahren könnt.
    Hinweg mit Euch Mimosen! So Ihr nicht Willens seit, mit allem!, welches Euch zur Verfügung steh, für Euren Glauben einzustehen, habt Ihr nicht mal ein peripheres Recht, einen “Austro-Islam” zu fordern.
    Lebt doch endlich! Eure Freiheiten, Euer Europa, und leistet durch diese Leben Widerstand gegen einen Islam, welchen Ihr als beängstigend erachtet.
    Dieser kann nur beängstigend sein, wenn man die “eigenen” Werte sine ira et studio aufgibt, abgibt, vergibt.

  11. Thomas Holzer

    “Ich fordere höchstens konsequent die Einschränkung der Religionsfreiheit auf den privaten Bereich des Einzelnen”

    Vorsicht, Vorsicht!
    Dies impliziert, stringent zu Ende gedacht, das Verbot aller! religiösen Symbole in der Öffentlichkeit
    Ihre Intention?!

  12. Thomas Holzer

    Mit der gleichen Dummheit könnte man auch einen
    Austro-Sozialismus
    Austro-Marxismus
    Austro-Nationalismus
    Austro-Klerikalismus
    ad infinitum
    fordern

  13. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Viele “Großgeistige” sind auch nichts anderes als Spießbürger, die es sich im intellektuellen Schrebergartl gemütlich machen und über “die da drüben” jammern.

    Genießen Sie Ihr Bier und Kotelett, Herr Holzer!

    In einem Punkt gebe ich Ihnen allerdings recht: die Stärke der “anderen” hat mit der Schwäche der “unseren” zu tun. Diese Schwäche wird durch das pervertierte Solidarprinzip sogar noch verstärkt, da es sowohl in finanzieller als auch kultureller Hinsicht einer Einladung zum Moral Hazard gleichkommt.

    Das Problem mit dem radikalen Islam und anderen Spinner-Ideologien wäre tatsächlich nicht so extrem ausgeprägt, wenn man diese Ideologien nicht nur ablehnen sondern mit eigener Stärke im eigenen Einflussgebiet entschieden entgegentreten würde. Und damit meine ich keine Bomben und auch keine Massenverhaftungen.

  14. Johannes

    @Thomas Holzer: Was ist denn heute los mit ihnen Herr Holzer? Jeder lebt sein Leben so gut er halt kann, das hat doch nichts damit zu tun wie wir über vermeintliche Zukunftsfragen diskutieren.
    Ein bissl aufpassen was sie da sagen die 130 getöteten und 352 verletzten Menschen in Paris haben genau das getan was sie fordern, den Terror hat es nicht beeindruckt.

  15. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Nein, impliziert es nicht. Niemandem wird verboten, religiöse Symbole in der Öffentlichkeit zu tragen, egal ob Kreuzkettchen oder Kopftuch, aber es ist strikt verboten, von irgend jemandem zu verlangen, dies tun zu müssen. Meine Intention? Lieber eine Gesellschaft mit klaren Regeln als dass diese Regeln von religionsfanatischen Idioten vorgegeben werden. Klares Verbot jeglichen Versuches durch religionsfanatische Idioten, die Regeln der Gesellschaft in ihrem Sinne auszuhebeln.
    Schön für Sie, wenn Sie sich eine Welt ohne Verbote wünschen, aber bestimmte Handlungen müssen verboten werden, um Schaden von anderen Menschen abzuwenden.

  16. sokrates9

    Möchte mal einen auftritt der so lieben Muslimas in den Zentren der Islams – Kairo – Al-Aksua Moschee- Mekka- Teheran sehen! So schnell können die gar nicht schaun werden sie rausgeschmissen und kommen sicher nicht zum Reden! Leben in einer ideologischen Scheinwelt. Gibt es neben dem ISLAM auf der Welt noch eine andere Religion die es für richtig hält Menschen so just for fun in die Luft zu sprengen, und den Märtyrern
    die berühmten 70 Jungfrauen verspricht! Übrigens 70 Jungfrauen googeln:m hier wird seitenweise detailliert beschrieben wie diese “Huris” aussehen sollen, usw- da sind einige detaillierte sexuelle Phantasien mit den Autoren durchgegangen!

  17. Christian Peter

    @Fragolin

    Scientologen in diesem Zusammenhang zu verunglimpfen, haben sich diese völlig friedlichen Menschen aber nicht verdient. Durch Scientology hat noch niemals ein Mensch körperlichen Schaden erlitten, während der Islam im Verlaufe seiner 1400 Jahre währenden (Eroberungs-) Geschichte bereits etwa 250 Millionen Menschen das Leben kostete.

  18. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Sie meinen offenbar mich. Bitte genau lesen: Scientology habe ich im Kontext einer abgeschlossenen Community mit geschliffener PR-Fassade erwähnt. Eine realistische Einschätzung bekommt man von Aussteigern.

    Vergleichen Sie die Aussteiger vom westlichen Zivilisationsmodell mit den Aussteigern vom Islam, vom Kommunismus, der New Left, von Scientology, etc. – klingelts?

    Mag sein, dass die Scientologen keine bekannten direkten Morde zu verantworten haben. In Sachen Einschüchterung und Unterwerfung des Individuums sind die aber auch nicht ganz ohne.

  19. Mourawetz

    Absolut überzeugender Text, herrlich geschrieben, genau so denke auch ich.

    Was das Ganze soll, verstehe ich genauso wenig. “Wieder einmal bleibt der vernünftige Mensch in ratloser Sorge allein zurück.”

  20. Fragolin

    @Christian Peter
    Herrje, ist heute internationaler Tag der Mimose oder was?
    Niemand, weder ich noch @Selbstdenker, hat Scientologen “verunglimpft”.
    Aber Aussteiger werden immer bessere Informanten sein als Außenstehende oder Propagandisten.
    Das gilt für jede Sekte und auch jeden Staat. Und natürlich muss man unterscheiden lernen zwischen Geiferern und Kritikern, aber das sollte so schwer nicht sein.

  21. Seerose

    Ich bin ein eher schlichtes Gemuet und nicht so bewandert mit der Diskussionskultur wie andere hier in diesem Forum.
    Aber: Ich brauche keinen Islam. Ich finde, dass wenn Maenner 5 x am Tag oder noch oefter, den Hintern in die Hoehe recken wollen, so sei Ihnen das unbenommen. Da westliche Fabriken und Fliessbaender und auch Jobs in gehobereren Positionen, das irgenwie unmoeglich machen, sollten diese Menschen nicht durch Mindestsicherung in ihrer fuenfmaligen Hinternhochreckerei bestaerkt werden. So, seh ich das halt. Entweder um eigenes Geld zu Boden werfen oder zu arbeiten und Geld verdienen um die kinderreiche Familie zu ernaehren. Das gleich gilt fuer das Kopftuch. Es ist seeehr praktisch. Wenn ich zum AMS gehe, bekomm ich Jobs, wo ich mich vorstellen kann, so setz ich das Kopftuch auf und so sagt der Boss dort sobald er das Kopftuch sieht, die Stelle ist bereits vergeben (weil er traut sich nicht zu sagen, nehmen Sie das Kopftuch runter und sie haben den Job, weil dann muss er ja Strafe zahlen. Uebrigens sehr emanzipatorisch das Ganze). Also geh ich mit Kopftuch wieder zurueck zum AMS, sag dort mit dem Job wird es nichts und krieg weiter die Mindestsicherung.
    Ja, Oesterreich ist ein Paradies fuer Minderleister und die Politiker tun alles, aber wirklich alles, damit sich das niemals aendert.
    Auswandern, wann, wenn nicht jetzt!!!

  22. Enpi

    Einige hysterische Dummschwätzer hier. Letztendlich wird der Islam in Österreich verboten werden. Wenn nötig auch mit Gewalt. Konflikte sind hier unausweichlich.

  23. Falke

    @Enpi
    Das wird sicher nicht geschehen, es traut sich ja keine Partei (in ganz Europa), das zu verlangen, auch nicht die FPÖ oder die AfD. Es wird ja nicht einmal der Koran verboten, obwohl seine Texte ja ganz eindeutig und mehrfach den Verhetzungs-Paragraphen erfüllen.

  24. Austrian

    Man muss das Wort “Religion” in den Begriff “Religions-Erkrankung” umändern, wie beim Wort “Alkoholiker” in “Alkoholkranke”. “Gläubige” sind als “Religions-Infizierte” zu betiteln, denn es darf doch nicht wahr sein, dass all diese abstrusen Ammenmärchen von vor über 1000 Jahren noch als irgendwie “relevant” angesehen werden. Wie sagte Karl Lagerfeld ganz richtig über die sogenannten “heiligen Bücher” : “Schlechte Literatur”.
    Es sollten viel mehr Psychiater in die Talk-Shows eingeladen werden, die endlich mit diesem unerträglichen, religiösen Gedöns aufräumen.
    Alle Religionen sind falsch und völliger Schwachsinn ! Die Wahrheit ist : Wir wissen gar nichts. All diese “religiösen Wahrheiten” sind Spekulation und Gehirnfurzerei. Amen.

  25. Fragolin

    @Falke
    Eigentlich gehört der Verhetzungs-Paragraph abgeschafft. Soll jeder schreiben oder lesen was er will. Aufruf zu Straftaten oder Beleidigung sind eh klagbar, der Rest ist Meinungsfreiheit.
    Das impliziert nämlich auch die Freiheit, der Meinung zu sein, dass der Islam eine auf Hass aufgebaute Unterdrückungsideologie und damit einem freiheitsliebenden Menschen zutiefst zuwider ist, ohna dass die Papis (“permanent Angepissten”) sich empören und beleidigt nach dem Richter plärren. Da es mir laut Menschenrechtskonvention erlaubt ist, mich für eine Religion zu entscheiden, gehört dazu auch das Recht, eine (oder mehrere) Religion(en) abzulehnen, ohne dass dauerbeleidigte Idioten daraus eine “Verhetzung” stricken.
    Ein demokratischer Rechtsstaat verträgt jeden geistigen Dünnfluss, auch frühmittelalterliche Kampf-Pamphlete oder das wirre Gestammel eines gescheiterten Postkartenmalers – aber eine Diktatur muss sich immer gegen andere Meinungen wehren, weil jeder auf Lug und Betrug aufgebaute Despotenpalast ein Problem mit seiner strukturellen Integrität bekommt, wenn jemand mit einem noch so kleinen Argumentenhämmerchen an seine bröckelige Basis klopft. Nur der nackerte Kaiser, der genau weiß, dass er nackt ist, muss alle Kindermünder zukleben.

  26. Enpi

    @Falke
    deswegen schrieb ich ja auch “letztlich”. Mit meiner Aussage meine nicht, daß der Islam innerhalb der nächsten 2 Jahre verboten wird. Aber letztlich wird es so kommen, da es hier um die bloße Existenz der westlichen Hochzivilisation geht. Wieviel Gewalt nötig sein wird um das Verbot umzusetzen wird sich weisen, aber glauben Sie nicht, daß Sie Ihr (hoffentlich) derzeit bequemes Leben auch noch in dieser Form in sagen wir 10 Jahren führen können.

  27. Falke

    @Enpi
    Ich hoffe es zwar (nämlich dass ich mein derzeit recht angenehmes Leben noch lange weiterführen kann), angesichts der aktuellen Ereignisse und Lage glaube ich es aber tatsächlich nicht.

  28. Falke

    @Fragolin
    Ich habe es auch hier schon mehrmals gepostet: der “Verhetzungsparagraph” ist nichts anderes als eine ganz einschneidende Einschränkung der Meinungsfreiheit und gehört ersatzlos gestrichen. Ich lehne mich noch weiter aus dem Fenster: auch der Wiederbetätigungs-Paragraph hat 71 Jahre nach Ende des Krieges seinen Sinn großteils verloren. Natürlich muss etwa die Vorbereitung oder Gründung einer Nazi-Partei weiterhin strafbar und verboten bleiben, ebenso öffentliche Hitler-Verehrung. Aber 10 Jahre Gefängnis für irgendeine blöde Bemerkung oder “Leugnung” eines historischen Ereignisses ist völlig absurd. Gefängnisstrafen werden ja verhängt, wenn jemand einem Dritten Schaden jedwelcher Art zufügt, zusätzlich um die Gesellschaft (zeitweise) vor diesem Schädiger zu schützen. Das ist hier absout nicht der Fall.

  29. Seerose

    @Enpi
    Nur eine Frage: Wer in Oesterreich sollte den Islam verbieten?
    Die Parteien, oh nein: die sind nur dann fix wenn es gilt die Parteienfoerdung zu erhoehen, ansonsten, dauert es Jahre bis diese irgendein unwichtiges Gesetz aendern. Siehe Dealen!
    Und nun kommt eine Partei mit einer (oder einem muslimischen Regierungsmitglied) und dann die andere. Wie wollen Sie den Islam verbieten, schauen sie mal auf die Meidlinger Hauptstrasse, dann ist Ihnen alles klar.
    Sollten Sie Toechter haben, die sie lieben, suchen Sie sich ein Land in das Sie in absehbarer Zeit noch einwandern koennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.