Braucht die Welt einen neuen Kolonialismus?

“……Was die Welt braucht, ist keine UN, deren Fehlkonstruktion sich vom Veto lediglich eines Quertreibers ständig auf Null stellen lässt. Was die Welt heute, im frühen 21. Jahrhundert braucht, ist eine international tätige Taskforce, die im Rahmen eines Kolonialismus 2.0 marode Staaten im Zweifel auch mit militärischer Gewalt übernimmt, die korrupten und gesellschaftunfähigen Marodeure kaltstellt und dann daran geht, diese failed states systematisch mit Know-how und viel Geld aufzubauen um ihnen eine gangbare Zukunft zu ermöglichen…..” (hier)

19 comments

  1. elfenzauberin

    Ähnliche Gedanken sind mir angesichts der fehlgeschlagenen Entwicklungshilfe auch schon gekommen. Der Gegenwert der Entwicklungshilfe, die an Afrika geleistet wurden entsprechen etwa dem Gesamtwert aller dort befindlichen Waffen.

    In einem Ö1-Interview beantwortete einmal ein afrikanischer Diplomat (woher er kam, daran erinnere ich mich nicht mehr, ist doch schon einige Zeit her) die Frage, wie man den afrikanischen Staaten am besten helfen könnte, mit dem Hinweis, dass der Westen am besten die gesamte Entwicklungshilfe streichen sollte. Der Fragesteller war über diese Antwort genauso verblüfft wie die folgende Argumentation des Diplomaten schlüssig war. Sinngemäß meinte er, dass die afrikanischen Staaten überwiegend arm seien, es gäbe kein Geld. Das einzige Geld, das man verteilen kann, ist das der Entwicklungshilfe und das fördert letztendlich die Korruption, denn verfügungsberechtigt über diese Gelder sind nur die korrupten Herrscher.

  2. Syria Forever

    Shalom Herr Ortner.

    So wie im Mittleren Osten??
    Entschuldigen Sie die Sprache, aber das ist der dümmste Beitrag den ich je bei Ihnen gelesen habe!
    Alles das Sie sehen und erleben müssen ist ein Produkt des Kolonialismus! Es ist genug! Europa stiehlt, betrügt, mordet und vergewaltigt seit Jahrhundert durch die gesamte Welt und dieser Beitrag verlangt mehr davon??!

    @Elfenzauberin.
    Ich denke Sie meinen keinen Diplomaten sondern Prinz Asfa-Wossen Asserate. Der Grossneffe von Haile Selassie. Er schreibt Bücher und gibt ua. Politische Analysen. Ein Mann von Ehre, Benehmen und unheimlichen Wissen über Afrika. Einen Vortrag von diesem Gentleman kann ich nur empfehlen.

    Guten Tag.

  3. Herr Superg'scheit

    Sehe ich anders. Nicht ständig in andere Länder und Kulturen einmischen und zwangsbeglücken wäre mal ein interessanter Versuch. Wir treiben Handel mit allen Ländern, die das wollen und aus. Ob die dort Dikataturen haben oder nicht, sollte uns wurscht sein.

  4. sokrates9

    Der Kommentar hat einen Denkfehler: Er geht vom europäischem Denken einer (Pseudo?) Demokratie aus und will das System allen aufzwingen! Der Bantuneger soll sich zwischen Rot Schwarz Blau entscheiden und dann demokratisch wählen??Man muss jedem Volk die Chance geben sich selbst zu entwickeln – das ist ein Naturgesetz – Und weil die Natur brutal ist, wird es auch hier brutal zugehen! Wir haben schließlich auch Jahrhunderte mit fürchterlichen Rückschlägen und millionenfachen Morden gebraucht um eine ” Demokratie” zu entwickeln wo heute die Mehrheit von Sozialempfängern über die Minderheit der Leistungsträger 🙁 bestimmt!

  5. Thomas Holzer

    Sicherlich nicht!
    Die Geschichte, sowohl die länger zurückliegende als die jünger Geschichte, hat unzählige Beispiele parat, welche aufzeigen, daß dies in nur äußerst seltenen Fällen von Erfolg gekrönt ist.
    Außerdem: mit welchen Recht erdreisten sich die sogenannten westlichen Staaten zu behaupten, daß deren Politik- und Lebensmodell das allein seligmachende ist und daher auch allen anderen Erdenbewohnern aufgezwungen werden darf?! Dieser Ansatz ist von allen Ismen nicht mal Millimeter entfernt
    Diese Hybris ist einer von vielen Gründen, warum die Verwerfungen auf diesem Globus derzeit so sehr sichtbar werden

  6. Christian Peter

    Man sollte nicht vergessen : Durch Migration wird sich das Problem der Armut niemals lösen lassen. Ganz im Gegenteil bewirkt ein Exodus in den Entwicklungsländern sogar eine Verschlechterung der Situation, da falsche Anreize gesetzt werden und gerade Gebildete in der Regel die allerersten sind, welche die Flucht ergreifen (z.B. : in London praktizieren mehr sudanesiche Ärzte als im Sudan).

    Experten empfehlen : Mehr Studienplätze für junge Talente aus Entwicklungsländern, unter der Voraussetzung, dass diese danach wieder in ihre Heimat zurückkehren, um die politische und wirtschaftliche Entwicklung ihres Heimatlandes voranzutreiben. Erst wenn Entwicklungsländer wirtschaftlich aufgeholt haben, werden die Flüchtlingsströme versiegen und sich Menschen nicht mehr veranlasst sehen, ihr Heimatland zu verlassen.

  7. Syria Forever

    Shalom Christian Peter.

    “Wenn Du helfen willst gib keine Fische sondern lehre Fischen.”

    Guten Nachmittag.

  8. Reini

    Syria Forever

    es hat aber nur einen Sinn wenn der Fischer in seine Heimat zurückkehrt um zu Fischen!!!

  9. FDominicus

    Oh wei, warum nicht gleich Lebensraum 2.0? Was genau treibt diese “guten Menschen” an. Gibt es für die Narrenfreiheit und Sklaverei für alle anderen. Warum sollen ausgerechnet die die den ganzen Mist veranstalten die noch mehr Schaden anrichten dürfen? Krank ist dafür kein passender Ausruck mehr.

    Wie wäre es mit. Raus mit allen unseren Soldaten, wo auch immer die sind. Wie besinnen uns darauf nur uns selbst zu verteidigen…

  10. Thomas Holzer

    @FDominicus
    “Wir besinnen uns darauf nur uns selbst zu verteidigen… ”
    So sollte es sein, nicht mehr, aber auch nicht weniger! Die Betonung liegt auf “verteidigen”, niemals aber auf “Demokratisierung”

  11. Syria Forever

    Shalom FDominicus.

    Die Heerlager der Kreuzritter hatten auch nichts mit Glaube oder Verteidigung Jerusalems zu tun sondern ausschliesslich mit Gier nach Gold und Reichtum der Beteiligten.
    Diese Gier nach Gold weiss das Hl. Römische Reich seit vielen Jahrhunderten zu nutzen um sich, ua., selbst zu bereichern. Doch im Falle der Kreuzzüge gab es doch ein “höheres Ziel”. Die Suche nach dem Tempel des Salomon.
    Die Erklärungen und Begründungen haben sich über die Jahrhunderte geändert doch nicht die Motive. Gier nach Gold und die Suche nach dem Tempel des Salomon.

    Guten Abend.

  12. astuga

    @Syria Forever
    Das ist auch Unsinn.
    Immerhin waren bereits vor den Kreuzzügen Teile Europas von Muslimen gewaltsam besetzt und kolonisiert worden.
    An vielen Orten gab es Massaker und Massenmorde im Namen Allahs, etwa in Malta oder auf Chios.
    Das war also nichts anderes als legitime Selbstverteidigung, natürlich mit den Methoden der damaligen Zeit.

  13. Syria Forever

    astuga,

    wir hatten das Thema schon. Sie bleiben beim Unfug des Hl. Römische Reiches und ich halte mich an Fakten.

    Guten Abend.

  14. astuga

    Man kann historische Ereignisse sicherlich unterschiedlich interpretieren.
    Aber dass es reale Ereignisse waren, daran besteht kein Zweifel.
    Und der mehrfache Versuch von Muslimen in der Vergangenheit Europa zu erobern ist ein solches Faktum.

    Aber wahrscheinlich bleiben mir einfach die Jahrtausende alten verborgenen Fäden der Weltgeschichte und ihre Strippenzieher verborgen…

  15. Syria Forever

    astuga,
    Sie beginnen am falschen Ende. Fakten bleiben Fakten und können nicht interpretiert werden.
    Selbstverständlich sind es reale Ereignisse das Heerscharen der Muslime mehrfach versuchten Europa zu erobern, oder Teile Europas. Wenn Sie die Ergebnisse im Detail betrachten werden Sie feststellen, die Eroberungen haben immer den Orthodoxen Teil Europas betroffen. Mit Ausnahme Spaniens doch das ist eine andere Geschichte. Die Eroberer Spaniens waren zum Grossteil Berber und Berber hatten dem Islam nur bedingt Treue geschworen.
    Der Sunni-Islam ist eine Kreation des Hl. Römischen Reiches und wurde ausschliesslich benutzt um das Oströmische Reich und den Orthodoxen Teil Europas zu verwüsten. Und natürlich, wie erwähnt, den Nahen Osten. Das Hl. Römische Reich in Rom brauchte Vorwände um die Heerscharen der Kreuzritter zu entsenden auf der Suche nach dem Tempel des Salomon. Das Ziel des Hl. Römischen Reiches ist es diesen Tempel in Besitz zu nehmen deshalb wurde Israel gegründet. Als Beschützer des Tempel-Berges und Garant dieses Schutzes ist eine Moschee des Sunni-Islam. Das Jüdische Volk wird seit vielen, vielen Jahrhunderten benutzt, benutzt als Vorwand, als Schutzschilde, als der böse Jude und Zionist.
    – Kommen wir zum Osmanischen Reich. Das Osmanische Reich war von Beginn seines bestehen eine Puppe des Hl. Römischen Reiches. Türkische Historiker werden das bestätigen.

    Ja, die Strippenzieher lassen die Puppen aus dem Verborgenen tanzen. Das haben Sie richtig erkannt.

    Guten Nacht astuga.

    PS.
    Wenn Sie wirklich Interesse an der Wahrheit haben kann ich Ihnen gerne unter die Arme greifen. Es ist ohnehin an der Zeit das Europa erwacht und die Menschen die wahre Geschichte Roms erfahren. Rom kann nur von Innen zerstört werden.

  16. Reini

    Hat sich Rom aus Verzweiflung nicht selbst angezündet und zerstört?,… und meistens im Reichtum – weil da das Hirn ausschaltet,….

  17. astuga

    @Syria Forever
    Diese Versuche gab es nicht nur in Spanien, sondern ebenso in Italien, Frankreich, Mitteleuropa oder am Balkan.
    Selbst die Stadt Rom wurde ja mehrmals angegriffen (ist leider kein Allgemeinwissen heutzutage), ebenso das intellektuelle Zentrum der Benediktiner am Monte Casino.
    Alles lateinische bzw katholische Gebiete.
    Außerdem hatten diese Eroberungsversuche und Angriffe bereits begonnen, als es noch gar keine tiefe Spaltung zwischen West und Ostrom gab.

  18. Syria Forever

    Shalom astuga.

    Nicht ganz. Zur Zeit des 4. Konzils gab es noch keinen Islam.
    Die Spaltung Roms wurde, mehr oder weniger, durch das 4. Konzil von Konstantinopel, 451 AD., eingeleitet. Der Patriarch Konstantinopels erklärte sich zum Oberhaupt aller Christen und Konstantinopel als Mittelpunkt der Christenheit. Der Zeitpunkt war gut gewählt war doch Rom zu dieser Zeit mit den Barbaren aus dem Norden beschäftigt doch solch Dinge wurden von Rom selbstverständlich nicht vergessen.
    Die endgültige Spaltung der beiden Reiche wurde ausgelöst durch Carolus Magnus und das angebliche Vermächtnis Flavius Valerius Constantinus.

    Sie schreiben richtig in Ihrem Nachtrag. Täuschung und Lüge sind ein fester Bestandteil Roms.

    Guten Nachmittag.

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