Breaking News: Sonntag, Wien, City, Supermarkt offen!

Eine Revolution ungeahnten Ausmaßes ist losgebrochen, vergleichbar jener von 1848 oder 1989: seit heute früh hat in der Wiener Innenstadt ein Billa-Corso Supermarkt (am Neuen Markt)  geöffnet – den ganzen Sonntag lang, und künftig jeden Sonntag. Die Mauer ist gefallen …. 

13 comments

  1. Thomas Holzer

    Wo bleibt die Gewerkschaft, respektive deren Vertreter?
    Alle in der Sonntagsruhe?!
    Soviel zur Spontaneität dieser saturierten “Wohlstandsbewahrer” 😉

  2. Dihaus

    Auch im Paradies der Sozialisten sollten die Ladenschlusszeiten frei wählbar sein. Das würde der Wirtschaft gut tun!

  3. waldsee

    Das überbewerte ich nicht .Der Bürger DARF etwas machen,das Steuern bringt.Mit diesem Geld wird der Herr Bgm. noch viel gutes tun .

  4. Johannes

    Gratuliere jetzt ist der Sonntag zum Alltag geworden, welch ein Luxus die Milch nicht mehr am Samstag sondern am Sonntag zu kaufen. Ein Meilenstein selbst gewählten Einheitsbreies. Wie toll den halben Sonntag in den Regalen der Supermärkte anstatt in den Bücherregalen zu Hause zu schmökern.
    Die Menschen sind endlich befreit, befreit von der so wertvollen Sonntagsruhe, habe den Eindruck sie freuen sich wie ein Kind. Na dann viel Spaß!

  5. Kluftinger

    @ Johannes
    sie müssen das etwas gelassener sehen: viele (tausende) Touristen kommen von einem Kontinent der den Sonntag schon hinter sich hatte oder noch vor sich.
    In einer Welt in der der gregorianische Kalender gilt aber die Mobilität dominiert, ist halt eine “Sonntagsruhe” nicht mehr so relevant (ob man das will oder nicht).

  6. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Die protestierenden Gewerkschaftler werden sich zu den üblichen Bürozeiten, mit den üblichen Transparenten einfinden

  7. Tom Jericho

    Ich dachte immer, die Kunden wollen das nicht! So jedenfalls vor Jahren die Aussage eines Funktionärs…

  8. Weninger

    Bin auch kein Freud der Sonntagsöffnung, aber schließlich muss man ja auch nicht hingehen, Herr Johannes.
    Durch Tankstellen, Kaffeehäuser mit angeschlossenem Shop und Ethnoshops ist das Ganze sowieso schon lang aufgeweicht.

  9. stiller Mitleser

    kein sonntägliches Magenknurren/Futtern bei McDonalds/Schneuzen mit Klopapier bzw.umgekehrt/Wäschewaschen mit Shampoo mehr im Ersten, wo halt keine fast 24/7 geöffneten türkischen Bäckerein sind

  10. Lisa

    Auf der einen Seite über die gesundheitlichen Folgen von Übergewicht schimpfen, andererseits an jeder Ecke einen Automaten mit Fressalien erlauben, jede Menge rund um die Uhr geöffnete Läden – wo bleibt da die Logik? Es muss doch heut niemand verhungern, wenn er seine Bedürfnisse mal aufschieben muss. Zur Reife eines Erwachsenen gehört, dass er nämlich genau dazu imstande ist. Aber mit Beherrschung, Sublimierung, vernünftigen Überlegungen u.dgl. macht man keine Geschäfte! Der Marshmallow Test (auf Youtube irgendwo anzusehen) wurde zwar an Kleinkindern durchgeführt, aber offensichtlich sind genügend heutige Erwachsene noch nicht weiter als die Toddler…

  11. Kristian

    Es ist auch eine Frage der (noch) christlichen Werte, der Werte der Familie, die an diesem Tag normalerweise zusammen sein kann. Macht es wie ich- geht einfach nicht hin. Wenn es sich nicht rechnet, sperren sie wieder zu.
    Allerdings, fürchte ich, sind schon zu viele Mitbürger zur amerikanischen 24 Stunden shop und friß -Mentalität übergegangen….. Schaun wir mal…

  12. Wolfgang Schifter

    Immer käue ich es wieder, wenn es zu solchen Debatten kommt. Die Frage ist falsch gestellt!
    Was hat sich der Staat zu erfrechen, einem Kaufmann vorzuschreiben, wann er sein Geschäft zu öffnen hat resp. zu sperren?! Und kleine Fussnote für die üblichen Rächer der Enterbten: Eine Gewerkschaft ist dazu da, bei Mißständen zu vermitteln. Alles ganz einfach.
    Aber in Washington und Bukarest wundern sich die Leute weiter, genauso wie vor unseren Touristen die Tür zugeknallt wird.
    W. Schifter

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