Brexit: Für den Euro könnte es gefährlich werden!

Von | 23. Juni 2016

Heute  entscheiden die Briten, ob sie in der Europäischen Union (EU) verbleiben oder austreten.Fällt die Entscheidung „Pro-EU“ aus, dürften die Effekte auf den Finanzmärkten relativ unspektakulär sein. Der Außenwert des Britischen Pfundes – der aufgrund der Brexit-Möglichkeit nachgegeben hat – würde vermutlich seine Verluste wettmachen.

Auf den Aktienmärkten sollte sich Entspannung breit machen. Die jüngst gestiegenen Risikoprämien bilden sich zurück, und das verleiht den Aktienmärkten insbesondere im Euroraum neuen Auftrieb. Ganz anders dürften die Dinge sich entwickeln, sollte die Entscheidung der Briten „Gegen-EU“ ausfallen, wenn es also zum Brexit kommt. Auf den Finanzmärkten könnte es dann turbulent zugehen. Vor allem aber für den Euro könnte es gefährlich werden…. “(Weiter hier)

9 Gedanken zu „Brexit: Für den Euro könnte es gefährlich werden!

  1. Rado

    Wäre ich Brite, würde ich dem Herrn Juncker und dem ganzen Völkerkerker heute einen Tritt in den Hintern verpassen. Bin ich aber nicht und die Briten werden sich vermutlich für den Verbleib entscheiden. Darum werden wir heute abend dutzende glücklich-süffisant lächelnde “große Europäer” aus nah und fern im ORF vom Friedensprojekt schwadronieren hören. Brechreiz statt Brexit.

  2. Thomas Holzer

    Brexit, und danach, binnen Jahresfrist, treten noch 3,4 Staaten aus; da möchte ich sehen, welche “Drohkulisse” Juncker, Merkel, Hollande noch aufbauen und wie die hart verhandeln können 🙂

  3. Reini

    … ums Geld geht’s schon lange nicht mehr in der EU! 😉

  4. Christian Peter

    Nach den zahllosen Drohungen aus dem In- und Ausland in dieser Frage wäre es ein Wunder, würden sich die Briten heute für die Freiheit entscheiden. Es wird aber nicht das letzte Referendum in dieser Frage gewesen sein, denn die EU in der heutigen Form ist nicht überlebensfähig und wird auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt sein.

  5. Falke

    @Christian Peter
    Ich sehe das genauso. Eine kleine Chance gäbe es, nämlich wenn die britischen Änderungsvorschläge rasch und EU-weit (also nicht nur für Großbritannien) durchgeführt werden. Das wäre aber nur ein erster Schritt, es müssten tiefgreifende Reformen durchgführt werden, was aber mit Juncker, Schulz, Merkel & Co. wohl illusorisch ist.

  6. Mona Rieboldt

    Auch wenn die Briten in der EU bleiben, wird es in den kommenden Jahren ein anderes Land sein, dass aus der EU raus will.

  7. Thomas Holzer

    Der Herr Asselborn hat bei Frau Meischberger einen föderalen EU-Staat gefordert, mit einem Präsidentin und einem Parlament.
    Das nenne ich eine gefährliche Drohung!
    Bei derlei Forderungen muss man hoffen, daß die Briten drinbleiben, weil ansonsten wird dieser Superstaat schneller umgesetzt als uns allen lieb sein wird.

  8. mariuslupus

    Was soll, bittschön, für den Euro gefährlich werden ? Is bereits Dank EZB und Mario Draghi eine gescheiterte Währung.
    Die ständigen, primitiven, Drohungen die Folgen des Ausstiegs von GB aus der EU sind doch nur ein Zeichen der Panik der EU-Kraten. Peinlich ist nur dass sich Cameron vor diesen Karren hat spannen lassen.
    Die Folgen des Austritts von Grossbritanien sollten nicht überschätzt werden. Sollte die Bevölkerung sich für die Wiedererlangung der Suverenität von UK entscheiden, wird sich in der EU nichts ändern. Schulz, Juncker, Tusk, Merkel, usw. werden sich einigeln und weiter machen so wie bisher. Ganz in Merkels Sinne – es gibt keine Alternative.
    Sollte Grossbritanien sich in der Abstimmung für einen Verbleib bei der EU Obrigkeit entscheiden, wird sich nichts ändern Die o.G. werden sich in ihren Vorgehen bestätigt fühlen, weiter zentraliesieren, entdemokratisieren und Gesetzbrechung zum legalen Mittel der Beherrschung der Bevölkerung, durchsetzen.
    Es wird, auf jeden Fall, ein sichtbares Ergebniss der Abstimmung geben. Die undemokrtisch eingesetzten EU Machthaber sind nicht lernfähig. Aber um diese Tatsache zu exemplifizieren, braucht es kein Referendum.

  9. Falke

    @Thomas Holzer
    Asselborn gehört auch zu jenen linken Politikern, die am liebsten ganz Asien und Afrika nach Europa holen würden.

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