Brexit: Lieber Deal ohne Austritt als Austritt ohne Deal

“…..Wie wäre es, wenn diejenigen, die die Briten in der EU halten wollen, sich dafür einsetzen, dass sich in Zukunft die Gast- und Herkunftsländer der EU die Kosten der Sozialleistungen an die Migranten  teilen? Die Gastländer könnten jene Sozialleistungen übernehmen, die an das Arbeitsverhältnis gekoppelt sind, wie z. B. Arbeitslosen-, Kranken- oder Rentenleistungen. Die Herkunftsländer könnten weiterhin für jene Leistungen zuständig bleiben, die nichts mit dem Arbeitsverhältnis zu tun haben, so z.B. Leistungen für Kinder, die zuhause bleiben, oder für Menschen, die schon bei der Ankunft zu krank oder zu alt waren, um arbeiten zu können….” (mehr hier)

7 comments

  1. sokrates9

    Traurig wie sehr die EU als Handelsunion von kleinkarierten Politikern zerstört wird! Brexit ist eine loose – loose Situation! Sagen alle, dagegen tut die arrogante EU nichts! Ist doch schön wenn immer weniger Europäer aus der EU aussteigen wollen da sie die negativen Konsequenzen der Briten sehen! Hoffe dass man den Austrittstermin verschiebt, dann wählen die Briten mit, vielleicht könnte man Junker und seine Bande dann verjagen!

  2. GeBa

    Junker ist ohnehin heuer noch Geschichte.
    Bin ich wirklich die einzige, die den Briten recht gibt, wenn sie aus der EU gehen wollen? OK, ich bin nicht mehr im Berufsleben, interessiert mich vieles nicht mehr, nur dass die EU sooo darunter leiden würde kann ich mir nicht vorstellen und die Briten selbst, na die wissen sicher selbst mehr.
    Für Reisende in die EU war der Unterschied zu vorher sowieso nie groß

  3. Falke

    Die Vorschläge von Hans-Werner Sinn sind sicherlich sinnvoll (sic!), aber für die linke EU-Führung völlig unannehmbar. Eine winzige Aktion in dieser Richtung hat ja die derzeitige österreichische Regierung eingeleitet: nämlich die Anpassung der Familienbeihilfe an das Preisniveau des Landes, wo die Kinder leben. Und schon das hat bekanntlich zu einem riesigen Shitstorm im In- und Ausland geführt. Dabei hat Juncker genau das (unter anderem) David Cameron angeboten, um die Briten in der EU zu halten. Darauf gründet sich übrigens auch die Hoffnung der österreichischen Rgierung, dass ihr Plan durchgeht; warum soll schließlich Österreich das verwehrt bleiben, was man den Briten angeboten hat?

  4. Welt.krank

    Spätestens seit Tusk allen Brexit-Befürwortern einen Platz in der Hölle wünscht kann ich für diese nunmehr offen faschistische demokratiebefreite Zwanggemeinschaft nur mehr Verachtung empfinden, beneide die Briten für ihre zukünftige zumindest politische Unabhängigkeit (und hoffe, daß die Remainerin May das alles nicht doch noch erfolgreich zu sabotieren in der Lage ist).

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