Bricht die EZB das letzte Tabu?

Von | 23. Februar 2017

“Normalerweise sind die EZB-Protokolle eher langweilig. Doch das jüngste Papier hat es in sich. Die Währungshüter scheinen am nächsten Masterplan zu arbeiten. Die Idee wäre für Deutschland verheerend….” (hier)

5 Gedanken zu „Bricht die EZB das letzte Tabu?

  1. Thomas Holzer

    “Dann würde die EZB mit ihren Käufen die Renditeunterschiede zwischen den einzelnen Nationen weiter nivellieren und politische Risiken zwischen den Ländern, die sich heute noch in Risikoaufschlägen niederschlagen, einebnen.”

    Sehr euphemistisch formuliert; schlicht und einfach: Schuldenvergemeinschaftung, Transferunion und die Risikoaufschläge werden sich in Bälde auf hohem Niveau nicht einebnen, sondern einpendeln

  2. sokrates9

    Draghi und Konsorten beziehen angeblich einen asrtronomischen -nicht veroeffentlichten Gehalt -international steuerfrei – und koennen strafrechtlich fuer ihre Aktionen nicht belangt werden.Damit ist es moeglich den Euroo an die Wand zu knallen und zu experimentieren ohne Konsequenzen zu tragen!Unglaublich was fuer Bedingungen unsere Buerokraten aushandeln!

  3. CE___

    Mich wunderts dass sich viele bei den Handlungen der EZB und Euro-Zone noch überhaupt über irgendetwas wundern.

    Das Parole zum Endsieg wurde ja schon 2012 ausgegeben:

    Die Eurozone wird gehalten bis zum letzten Nettosteuerzahler, letzten Druckerpatrone und letztem EZB-Computer der noch Euro-Giralgeld ausspeit.

    Ich hoffe inständigst dass die Le Pen in Frankreich die Wahlen gewinnt und die Euro-Zone und EU in die Luft sprengt.

    Und nein, nicht weil ich denke dass ihre angedachte ordinäre Gelddruckorgie für F eine gute Geldpolitik ist, sondern ich sehe den Kollateralnutzen für Deutschland und den angehängten mitgehangenen Hartwährungsblock und auch Österreich, wenn wir so von dem sinkenden Schiff namens Euro losgemacht werden, wenn wir uns schon nicht selber losmachen wollen.

  4. Christian Peter

    @CE___

    ‘Ich hoffe inständigst, dass Le Pen in Frankreich die Wahlen gewinnt und die Euro-Zone und EU in die Luft sprengt’

    Das hoffen alle, nur durch Beseitigung der EU hat der Kontinent wieder eine Zukunft – halb Europa steht 24 Jahre nach Einführung des Binnenmarktes vor dem wirtschaftlichen Ruin. Wird die Handelspolitik wieder renationalisiert, was angesichts der verheerenden wirtschaftlichen Verwerfungen dringend erforderlich ist, dann gibt es keine Gründe mehr für die Existenz der EU.

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