Brief eines Lehrers, der Kinder unterrichten darf

Von | 9. Dezember 2013

Der Lehrer Josef Schlöglhofer vom Stift der Benediktiner Seitenstetten  schreibt einen Leserbrief an des Wiener Magazin “Profil” : „Sie gehören ja aus dem Verkehr gezogen und sterilisiert, damit sich so etwas nicht auch noch weitervermehrt. Ihre Redaktion gehört angezündet und eingeäschert und das Hetzblatt ‚profil‘ verboten!“.

25 Gedanken zu „Brief eines Lehrers, der Kinder unterrichten darf

  1. Thomas Holzer

    Wenn dies der Wahrheit entspricht, muß man diesem Herren zumindest zugestehen, daß er diesen Schwachsinn mit seinem wirklichen Namen “unterschrieb”.
    Dummheit kann durch Gesetze nicht verboten werden!
    Freiheit ist Freiheit, und sonst gar nichts.
    Da sind die “Schreiberlinge”, welche unter dem Schutz eines Pseudonyms auf den verschiedensten websites ihre Hasstiraden posten, eher zu kritisieren.

  2. Der Realist

    interessant wäre schon, wer oder was der Auslöser dieser eher ungewöhnlichen Reaktion war.

  3. Rudolf H.

    Herr Holzer! Ihr Kommentar trifft genau ins Schwarze!

  4. Graf Berge von Grips

    Wenn der zugrunde liegende Profilartikel wie immer profillos war, so träfe dieser Kommentar ins Schwarze.

  5. Mona Rieboldt

    Immer diese herrlich sadistischen Gedanken und dann noch geschrieben 😉

    Nein, der Brief ist bescheuert und dumm, so was auch noch abzuschicken. Das ließe sich viel eleganter ausdrücken.

  6. herbert manninger

    Ganz einfach für unsere Rechts/Linkssprechung:
    Nachsehbare Radikalverbalität, falls es von einem Linken stammt,
    Worte sind Taten, also ab in den Häfen, wenn´s von Nichtlinken ausgesprochen wird.

  7. Reinhard

    Die Gedanken sind frei.
    Aber ein Lehrer sollte jungen Menschen beibringen, wie man sie formuliert.

  8. Der Realist

    @herbert manninger

    oder es wird gar als “Kunst” definiert

  9. Thomas Holzer

    @Reinhard
    Auch die nicht genehmen Gedanken sind frei, auch wenn diese nicht nur gedacht, sondern (sogar) schriftlich artikuliert werden.
    Diesem ganzen Gedanken/Gesinnungseinschränkungsschwachsinn sollte eher früher als später die gesetzliche Basis entzogen werden!

  10. Mona Rieboldt

    Reinhard,
    genau, das kann man viel besser und auch böser sagen, nur halt nicht so platt.

  11. elisabeth sagmeister

    verständlich, dass einem die nerven durchgehen,bei sovie unsinn, den auch profil verzapft aber noch nie ein kritisches wort verloren hat, dass österreich einen bundeskanzler ohne abgeschlossene schul- bezw. berufsausbildung hat. doch er redet andauernd, wie viele ,die von schule nichts verstehen von “bildungspolitik”. “TU felix Austria….” Hoffe, dass die ÖVP herrn faymann nicht mehr zum BK. kürt?

  12. Herr Karl jun.

    So sehen also Wortspenden von Lehrer/innen aus, wenn sie sich outen! Man erkennt am hastigen Sprachduktus und an der emotionalen Beteiligung, dass sie wieder einmal einen langen Arbeitstag hinter sich bringen mussten…..Im Ernst: Der Brief des Herrn Schlögelhofer ist eine nicht entschuldbare Entgleisung und (lehrer-)dienstrechtlich eindeutig eine Pflichtverletzung. Pädagogisches Fazit: Nicht jede Verhaltensauffälligkeiten verdient verständnisvolle Zuwendung.

  13. mannimmond

    Auf welchen Artikel im Profil bezieht sich dieser Leserbrief?
    Kennt jemand den Link?

  14. Herr Karl jun.

    Ein “normaler” Arbeitgeber würde sich nach so einer Rufschädigung vom verantwortlichen Arbeitnehmer trennen. Aber das österreichische Schulwesen ist kein normaler Arbeitgeber, sondern ein Tummelplatz der einst großen Parteien und folglich (aber nicht nur deswegen) ziemlich verkommen und verludert. Da passt Herr Schöglhofer ganz gut ins Bild, und es stört ganz und gar nicht, dass er auch noch ÖVP-Gemeinderat ist. Zum Kotzen.

  15. gms

    Jennerwein

    > @herbert manninger Ihr Gejammer ist peinlich.

    Wollen Sie wissen, wie sich echtes Jammern anhört? – Anno dazumal wurden Debatten wie diese über’s Usenet geführt. Mit der entsprechenden Software und passenden Einstellungen wurden Beiträge von verhaltensauffälligen Sacknähten, die alle heiligen Zeiten unter wechselnden Pseudonymen wie “Behaimb”, “Mercutio”, “Maybach” oder eben “Jennerwein” andere Poster unqualifiziert von der Seite her anpissen, automatisch gefiltert.

    Heute muß man über solche Beiträge d’rüberscrollen und damit mechanisch seine Maus strapazieren. Schlimm, nicht wahr? In den meisten Übeln dieser Welt, über die sich endlos lamentieren ließe, findet sich auch etwas Positives, bloß würde die Erörterung dessen Ihr monatliches Freispiel, mit dem Preis der Anerkennungen Ihrer bloßen physischen Existenz, über Gebühr ausreizen.

  16. gms

    Rubens,

    “Eine Lehrer an einer katholischen Schule schreibt so einen niedrigen Wutbrief. Wir sollten die Wahrheit suchen.”

    Was vermuten Sie? Daß ihm das untergeschoben wird? Daß er selbst wissentlich mitspielt, um Dritten im Hintergrund zu dienen? Soll allen AHS-Lehrern geschadet werden, oder ihnen im Gegenteil Gelegenheit geboten werden, sich damit als Aufhänger von allen Bösewichten zu distanzieren? Soll der aufgewirbelte Staub von etwas anderem ablenken?

    Meiner bescheidenen Meinung nach sind dem Herren die Sicherungen durchgegangen, und die Medienindustrie setzt sich nun mit ihrem gesamten Gewicht drauf. Ob beabsichtigt oder nicht — das Begehren der üblichen Verdächtigen nach Indoktrinierung der Jüngsten per Unterrichtsgegenstand “Politische Bildung” wird Oberwasser bekommen, ist nun doch manifest, wonach die brauen Recken tatsächlich, so wie von den heldenhaften Antifaschisten beschrieben, hinter jeder Straßenecke lauern und sich sogar schon wieder hinters Lehrerpult wagten.

  17. rubens

    gms

    “Sicherungen durchgegangen” dürfte der Lage gut entsprechen

  18. Reinhard

    @Thomas Holzer
    Ich weiß nicht, wo Sie bei mir gesetzlichen Gesinnungseinschränkungsschwachsinn orten, vielleicht deute ich auch Ihre Zeilen falsch, aber was der Lehrer denkt ist mMn. seine Sache. Er kann auch seine Überzeugung deutlich formulieren.
    Aber er disqualifiziert sich in seinem Beruf, wenn er dabei wie ein angesoffener Prolet primitive Parolen auf unterstem Niveau absondert. Ein Mensch, der sich nicht einmal halbwegs gesittet artikulieren kann, sollte keinesfalls auf Kinder losgelassen werden. Es reicht, wenn Dieter Bohlen solchen Dreck absondert; die Schule sollte dem gegensteuern statt den gleichen Suder gesellschaftsfähig zu machen.
    Da halte ich es eher mit Mona Rieboldt – ein Lehrer, der wirklich was auf dem akademisch gebildeten Kasten hat, führt die Schreiberlinge in den Schmierstuben der Republik am Nasenring vor. Mit feiner Klinge lassen sich schmerzende Stiche verteilen.
    Wenn dieser Lehrer den ihm anvertrauten Kindern als leuchtendes Vorbild nichts weiter beibringen kann als Schmuddelsprache und niedere Parolen, muss man sich nicht wundern, wenn die Schule auch das Menschenmaterial für die Schmuddelredaktionen auswirft…

  19. elisabeth sagmeister

    die aussagen des herrn lehrer sind so unentschuldbar wie die fehlenden jahre im lebenslauf unseres unerträgl.BK.Faymann, der keinerlei ausbildung abgeschlossen hat???????????????

  20. Jennerwein

    @gms
    Ihr Problem, Sie überschätzen sich und Ihre Wichtigkeit/Gescheitheit, und glauben ein größeres Recht zu haben, sich in anderer Leute Dialoge einzumischen. “Linke”, das gestehe ich Ihnen gern zu, sind dumm und oft widerlich, aber das ist alles nichts gegen unangebrachte Herrenmenschenallüren wie Ihre.

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