Briten-Minister: EU zerfällt wegen Migranten

Von | 26. Februar 2016

“….Der britische Arbeitsminister Ian Duncan Smith sieht die EU wegen der unkontrollierten Einwanderung vor dem Zerfall. Daher ist der Parteifreund von David Cameron für den Austritt Großbritanniens aus der EU. Die offenen Grenzen stellten ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko dar…..” (hier)

17 Gedanken zu „Briten-Minister: EU zerfällt wegen Migranten

  1. sokrates9

    Was wären die notwendigen Schritte die Situation in den Griff zu bekommen?
    Klare Aussage die Party ist vorbei – nach wie vor glauben viele dass Merkel sie einlädt da potente Leute infolge des demographischen Wandels benötigt werden!
    Einreise nur mit gültigen Papieren. wer schummelt fliegt!
    Keine Migration, kein Familiennachzug, – sobald Krieg vorbei zurück zum Aufbauen des Staates!
    Steichung aller Integrationskurse
    Hinterfragung der Menschenrechtsklauseln.
    was wiegt schwerer: Familiennachzug der Flüchtlinge oder das Recht des Europäers in seinem Heimatland ohne gröbere Beeinträchtigung friedlich zu leben?

  2. gms

    Iain Duncain Smith’s Einwände sind weit massiver und grundlegender, als bloß Migration oder Beihilfen für Zuwanderer betreffend. Er schrieb selbst vor vier Tagen. in der Daily Mail:
    For me, there is a great sense of déjà vu about this debate. Some 24 years ago, I was part of a Conservative government which battled against many of its own MPs to implement the Maastricht Treaty.
    I had only just been elected to Parliament and, within days, I chose to oppose the treaty because it was clear to me that the huge extension of powers being granted to the institutions of the EU would take away our power to govern ourselves.
    Yet at the time, John Major and his Cabinet proclaimed it to be ‘game, set and match’ to the UK. For we were assured that his ‘incredible’ deal, with its opt-outs for Britain, had turned the tide and this country’s new influence in the EU would end the process of ever closer union. The EU, we were repeatedly told had reached the high water of European federalism.
    Does all this – with those words and sentiments – seem familiar?
    [..] Over the past 24 years, we have witnessed three more major treaties which have brought a vast slew of new powers for the unelected Brussels Commission and the European Court of Justice.
    [..] For example, take financial services, one of our biggest exporters. Just in the last few years, the UK has been outvoted on three new damaging sets of regulations which will impose a cost of billions of pounds and make the City less competitive with our global rivals.
    To compound matters, when the British government challenged the decision, it was defeated in the Court of Justice, Thus, we had the addition of a national humiliation.
    Take, also, the issue of national sovereignty. This isn’t some vague notion – it is the foundation of all accountable democracy. According to the dictionary definition: ‘Sovereignty is understood in jurisprudence as the full right and power of a governing body to govern itself without any interference from outside.’

    [1] dailymail.co.uk/news/article-3457661/Iain-Duncan-Smith-feels-sense-deja-vu-EU-debate.html

  3. Gerald Steinbach

    Der ganze Asyl Zauber wäre sofort vorbei, wenn man die Sozialausgaben an die “Schutzsuchenden” in Schweden, D, A stark reduziert und keine Geldgeschenke mehr aushändigt und die Waschlappenmentalität beendet

  4. Reini

    “Briten-Minister: EU zerfällt wegen Migranten”…. frage mich, wie sie erst JETZT zu dieser Erkenntnis gekommen sind!
    … der übermäßige Schuldenreichtum macht den Europäer Blind! … würde man einen Bettler Geld schenken das man gar nicht hat? … wir Steuerzahler können uns das aber Leisten!! … würde eine Firma einen Arbeitslosen ausbilden obwohl man gar keine Arbeit für ihn hat?!! … das Bildungssystem kann sich das aber Leisten! … usw…

  5. Johannes

    Wie im Artikel richtig erwähnt sind die Briten einer Wirtschaftsunion beigetreten, das hat auch Sinn gemacht. Die “Weiterentwicklung“ mit Kommissären, Parlamentariern, Präsidenten und Vizepräsidenten ist eine ganz andere Sache. Sie ist viel zu schnell geschehen und mit jedem neuen Mitglied komplizierter geworden. Die EU ist zu einem Sammelsurium der verschiedensten Politkuriositäten geworden wenn ich da nur an unseren unseligen Herrn Strasser denke kann ich mir gut vorstellen wie groß die Versuchung ist und wie weit weg die Bürger und ihre täglichen Sorgen.

  6. astuga

    @Sokrates9
    “Was wiegt schwerer: Familiennachzug der Flüchtlinge oder das Recht des Europäers in seinem Heimatland ohne gröbere Beeinträchtigung friedlich zu leben?”

    Nun, letzteres wäre sogar ein ausdrückliches Menschenrecht.
    Aber keines das die Beachtung der üblichen Menschenrechtsbewegten findet.
    Die sind damit beschäftigt “Menschenrechte” zu konstruieren und abzuleiten die es so gar nicht gibt.

  7. MM

    Eine Ironie. War doch ein Hauptbeweggrund für die Anlockung der Völkerwanderer, dass diese als Kittmasse zwischen den europäischen Ländern dienen sollten, um so die nationalen Identitäten und kulturellen Eigenheiten verschwimmen zu lassen und den europäischen Superstaat zu schaffen. Planwirtschaft funktioniert halt nicht mal hier.

  8. astuga

    @Gerald Steinbach
    Die Verknüpfung von Asyl und dem Anspruch auf Sozialleistungen ist ja in Wahrheit relativ jung und wurde schrittweise immer mehr ausgebaut.

    Jemandem Asyl zu gewähren bedeutet für mich in erster Linie, dass man jemandem Schutz vor Verfolgung gewährt – Punkt.
    Wie man auf die Idee kommen konnte das daraus die Verpflichtung erwächst ihn auch noch staatlich (!) durchzufüttern und zu versorgen bleibt ein Rätsel (diesen Anspruch haben vielerorts nicht mal reguläre Migranten oder Einheimische).
    Ist ja logisch, dass das zu Missbrauch führt.

    Die Dänen gehen aktuell vernünftigerweise wieder in die andere Richtung und verpflichten Asylwerber zu einer Kostenbeteiligung.
    Immerhin ein erster Schritt.

  9. astuga

    @MM
    Darauf würde ich mich nicht verlassen.
    Kurzfristig führt es zu Verwerfungen, aber aus einer mittel- und langfristigen Perspektive heraus könnte das leider erfolgreich sein.

    Neue, und vor allem junge wie vermehrungsfreudige Wählerschichten hat man sich jedenfalls bereits importiert.
    Gerade aus Sicht einer vergreisten Partei wie der SPÖ.

  10. Gerald Steinbach

    astuga: Aus übersteigerter Toleranz und “Wir sind Mitschuld” Mentalität, kann man nunmehr mit Fug und Recht behaupten, dass wir uns das Loch(Problem) selbst geschaufelt haben
    Eine politische Kehrtwendung a la Dänemark sehe ich in D,A leider nicht, deswegen werdens mehr und immer mehr……..

  11. Christian Peter

    Diese EU ist längst in Auflösung begriffen – das Chaos rund um Wirtschaftsflüchtlinge wird diesen Prozess bloß beschleunigen.

  12. aneagle

    mit G´ttes Hilfe wird die sture Bundeskanzlerin und ihre Adepten die EU dorthin führen, wo sie schon mal war, in eine Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. Das ist ein langer konfliktreicher vermögenszerstörender Weg, der aber angesichts des bereits in den letzten Jahrzehnten der EU angerichteten Unsinns “alternativlos” .ist und zumindest ein lohnendes Ziel, eine Alternative zum gemeinsamen wirtschaftlichen Untergang darstellt. Mal sehen wo wir in 25 Jahren sind, wenn wir noch sind.

  13. Thomas Holzer

    @aneagle
    Frau Merkel wird aber als gestandene Sozialistin Gottes Hilfe ausschlagen!
    Am Münchner Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft faselete sie schon wieder von Umverteilung, Förderungen, Aufnahme, Integration, der Staat muß dieses und jenes tun, und natürlich muß er viel, viel mehr tun etc.
    Ein Trauerspiel

  14. aneagle

    @ TH
    Da haben sie natürlich recht. Ob die Groß-Kanzlerin die Größe hat sich helfen zu lassen ist mehr als fraglich. Aber das europäische Überlebensziel ist unausweichlich. Entweder mit Groß-Mutti oder einem/einer NachfolgedarstellerIn.

  15. Johannes

    Die Deutschen sind dafür bekannt das sie sich in Aufgaben verbeissen und niemals aufgeben.
    Nur so konnten sie eine so bedeutende Wirtschaftsmacht werden. Der große Nachteil von den Deutschen ist aber das sie diplomatisch und in der Verständigung mit anderen Völkern Europas ebenso vorgehen und damit in ihrer ganzen Geschichte immer auf die Nase gefallen sind.

  16. Mona Rieboldt

    Zur Zeit herrscht wieder Größenwahn bei deutschen Politikern. Schon bei der “Energiewende” meinte Merkel, Deutschland muss Vorreiter sein. Es ist uns nur niemand gefolgt. Jetzt meint Merkel, sie kann über die EU mit Hilfe ihres Juncker die anderen EU-Länder, aber vor allem die kleineren Lände, erpressen, damit diese ihr die orientalischen “Flüchtlinge” abnehmen, die sie geholt hat. Gerade die Länder wie Slowakei, Tschechien etc. sollen dann kein Geld mehr bekommen von der EU. Im Moment wird über den “Alleingang Österreichs” geschimpft.

    Als ein deutscher Politiker im Fall eines Austritts der Briten, ihnen einen Wirtschaftskrieg androhte, sagten die Briten, sie hätten es in zwei Weltkriegen geschafft, das Deutschland nicht die Macht in Europa übernimmt. Die deutschen Politiker sind zur Zeit irre geworden.

  17. Rennziege

    26. Februar 2016 – 14:53 Mona Rieboldt
    “Die deutschen Politiker sind zur Zeit irre geworden”, schreiben Sie. Das Wörtchen “irre” ist noch ein Kompliment, “zur Zeit” eine höfliche Verharmlosung. Die deutschen Einheitsparteien sind seit vielen Jahren des Wahnsinns fette Beute. (Nietzsche schrieb ursprünglich “kesse Beute”.) 🙂

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