Britische Umfrage zeigt breites Misstrauen gegenüber Islam

“…Eine Mehrheit der Briten hält den Islam laut einer Umfrage für nicht vereinbar mit den freiheitlichen Werten ihres Landes. Das berichtet der Sender BBC (Montag) unter Verweis auf eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts ComRes im Auftrag der Ahmadiyya Muslim-Jugendvereinigung. Demnach stimmten nur 28 Prozent der Teilnehmer der Aussage zu, der Islam passe zu den britischen Werten.43 Prozent unterstützten die Meinung, der Islam sei eine negative Kraft in Großbritannien; 28 Prozent hielten ihn für eine gewalttätige Religion und 72 Prozent waren der Auffassung, die meisten Briten hätten eine negative Sicht auf den Islam. Die Meinungsforscher befragten dem Bericht zufolge insgesamt rund 2.000 Briten im Alter ab 18 Jahren.” (kath.net)

13 comments

  1. wbeier

    Und wer hat dann Tony Blair und seine Labour mit ihrer “open border” – Politik von 97 bis 07 im Amt bestätigt? Oops, ist halt passiert, oder was?
    Naja, die Mittel- und Westeuropäer sind halt sediert und so sind auch die Brüsseler Trunkenbolde, die “Mutter aller Gläubigen” und ein Bundeskanzler erklärbar, dessen erste aussenpolitische Handlung in der Beleidigung von Victor Orban bestand.

  2. Falke

    Frage: wurden nur Nichtmoslems befragt oder auch Moslems (davon gibt es ja sehr viele in Großbritannien, auch britische Staatsbürger). Im ersteren Fall wäre das Ergebnis wohl noch viel negativer für den islam.

  3. caruso

    @GeBa – es gibt auch sozusagen “normale” Moslime, wenn auch nur wenige. Viel zu wenige,
    aber es gibt sie doch. Und der neue Bürgermeister von London scheint mir auch so einer zu sein – bis jetzt zumindest. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Ich bin kein Moslem.
    lg
    caruso

  4. mariuslupus

    Das Wahlergebnis bei der Wahl des Mayor of London zeigt eine klare Aufteilung der Stimmen und einen Graben in der Gesellschaft. Eindeutig haben alle Moslems in London geschlossen, für Sadiq Khan, gestimmt. Die Anglosachsen, plus Europäer, haben zu Hälfte für Goldsmith und zu Hälfte füt Khan gestimmt. Der muslimische Kandisat dat deswegen gesiegt, weil die Moslems für ihren Glaubensbruder gestimmt haben. Die Europäer haben entsprechend iher Vorliebe für Labour oder Tories, gestimmt. Wie immer. Aber damit sind alle nächsten Wahlen in Grossbritanien und in Europa vorprogrammiert. Ungefähr ein Drittel muslimische Wahlberechtigte genügt, um die Wahl zu gewinnen und die Macht zu übernehmen.
    Im Klartext, in der Zukunft keine Demokratie auch keine Scheindemokratie, oder Demokratur , sonder eine Diktatur nach der Façon von Schulz, Juncker, Merkel.

  5. Gerald Steinbach

    Dazu passt ja der gewählte Bürgermeister, braucht man sich nicht zu wundern von wo da die Stimmen herkommen, wie die meisten ja schon die Staatsbürgerschaft haben
    In Calais hauen sie sich derweil die Köpfe blutig, aber vielleicht gibt’s in London noch ein Platzerl……
    Birds with father flock together

  6. Gerald Steinbach

    Geheimrat@
    In ein paar Monaten wird’s in unseren Großstäten auch so aussehen, in Salzburg müssens praktisch einen ganzen Park(Lehen) unter einer Schutzzone stellen, ähnlich einer Quarantäne, weil die Drogen Ausmaße erreicht haben, in der sogar voriges Jahr ein toter bei einer Massenschlägerei zu beklagen war
    VdB erreichte in Salzburg Stadt über 60 %

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2776633/

  7. Rennziege

    Passend dazu:
    Zum ersten Mal in ihrer EU-Mitgliedschaft (seit 2004) wird die Slowakei den EU-Kommissionspräsidenten stellen: in drei Wochen, im üblichen Halbjahreszyklus:
    Schon eine Woche nach Beginn seiner dritten Amtszeit als Premierminister der Slowakei bringt Robert Fico die Multikulti-Fans in Brüssel zum Schlottern.
    http://www.express.co.uk/news/uk/674374/No-room-for-Islam-Slovakian-PM-sparks-Brussels-upset-weeks-before-taking-EU-presidency

    Daraus:
    In his first interview since his election this week he told the TASR newswire: “It may look strange but sorry… Islam has no place in Slovakia.
    “I talked about it several times with the Maltese prime minister and he said the problem was not in migrants coming in, but rather in them changing the face of the country.”
    Mr Fico fears that the arrival of thousands of Muslims “who will push through their case” would threaten the Cyrilo-Methodian traditions, on which Slovakia has been built.

    Seltsam, aber erwartungsgemäß: Man muss britische oder Zeitungen des ehemaligen Ostblocks lesen, um dergleichen zu erfahren; in Mitteleuropa herrscht darüber Schweigen im Blätterwalde.

  8. gms

    Rennziege,

    “.. in Mitteleuropa herrscht darüber Schweigen im Blätterwalde.”

    Ich fürchte, die Zusammenhänge sind anders und komplexer, als es selbst bei nüchterner Bestandaufnahme den Anschein hat. Laut “Presse” von heute [1]:

    ‘Fico bezog sich gegenüber TASR auch explizit auf die Situation in Österreich. Wenn die Slowakei eine ähnliche Position eingenommen und ebenfalls so großzügig Schutzsuchende aufgenommen hätte, wäre sie heute in einer ähnlichen Lage wie das Nachbarland, sagte er, ohne den Wahlerfolg der FPÖ direkt zu erwähnen. “Wenn das allein nicht als gutes Praxisbeispiel reicht, gibt es auch noch die Entwicklungen in Deutschland, wo radikale Parteien an Unterstützung gewinnen”, fügte Fico hinzu.’

    Nahezu wortident dazu, mit dem expliziten Verweis auf die APA, schreibt auch heute der “Standard” [2], ebenso abschließend mit dem textgleichen Hinweis auf eine behauptete Radikalisierung durch unredliche Kräfte. Auf mich wirkt das viel mehr wie ein konzertierter Brückenbau zum Establishment, denn Klartext oder gar echte Opposition.

    Die Slowakei wird der künftigten Kernunion aller Voraussicht nach nicht angegehören. Nichts daran aber war jemals unvorhersehbar.

    [1] diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4997052/Fico_Der-Islam-hat-keinen-Platz-in-der-Slowakei
    [2] derstandard.at/2000037732626/Slowakischer-Premier-sieht-keinen-Platz-fuer-Islam-in-seinem-Land

  9. Fragolin

    @gms
    Die Chance, dass Österreich der künftigen Kernunion nicht angehören wird sondern sich an Visegrad orientiert wurde letzten Sonntag zu Grabe getragen. So kann man auch die Ausrülpser des Kern-Buam verstehen, der im Gegensatz zu Orban ja nicht einmal gewählt wurde. Aber eben ein braver Pudel seiner Herren ist.

  10. Rennziege

    Per Zufall entdeckt. Die Kern-Buam! Sind das Vorfahren unsres glattgesichtigen Neukanzlers? Und haben sie sein Schicksal schon vor ~50 Jahren vorhergesehen? Denn mehr als den (zumindest) österreichischen Weltverdruss wird Christian Kern nicht beflügeln, vermute ich:

  11. Johannes

    England war einmal britisch, das Ziel multikulturell zu sein war eine Vision die theoretisch geplant, praktisch andere Formen angenommen hat. Dieses Scheitern war durch die Schwäche der autochthonen Gesellschaft vorprogrammiert. Nicht die bedingungslose Akzeptanz britischer Lebensweise und der Respekt vor dem Einwanderungsland wurde eingefordert. Nein, wie aus unzähligen Dokumentfilmen ersichtlich marschieren Legionen von Salafisten und Burkanesinnen durch Englands Strassen mit Parolen wie ” British go to hell.”
    Unglaublich wenn man bedenkt das diese einst stolze Nation Hitler getrotzt hat und sich jetzt von einer auf Dauer für England existenzbedrohenden Macht übernehmen läßt ohne auch nur den Funken einer Reaktion zu zeigen.
    Europa hat sich verrannt, man glaubt Freiheit zu leben und läßt die Intoleranz einer häßlichen religiösen Fratze zu einem Moloch wachsen der, wenn stark genug – und er ist schon sehr stark – nicht zögern wird unser Leben nachhaltig zu zerstören.

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