Buch: „Böse Gutmenschen“

Von | 23. November 2017

(ANDREAS TÖGEL) Der Autor, der bereits mit einer Kampfschrift gegen die Rundfunk-Zwangsgebühren auf sich aufmerksam gemacht hat, ist davon überzeugt, dass „böse Gutmenschen“, die selbsternannten Blockwarte der politischen Korrektheit, heutzutage jene Überwachung und Kontrolle über die Bürger übernehmen, die einst von Geheimdiensten ausgeübt wurde. Ihre Gefährlichkeit resultiert aus der Tatsache, dass sie so gut wie alle für die Meinungsbildung maßgeblichen Positionen im Lande infiltriert, wenn nicht gar vollständig übernommen haben: Politik, Medien, Schulen, Universitäten und andere steuerfinanzierte öffentliche Einrichtungen.

Er nennt Friedensbewegung, Islam und Asyl die wichtigsten Geschäftsfelder der Gutmenschen. Sie bilden eine Art „fünfte Kolonne“, die unermüdlich und hocheffizient gegen die Interessen der eigenen Gesellschaft arbeitet. Dass die Friedensbewegung, die ihre Forderung nach Abrüstung immer nur an die Adresse der westlichen Staaten richtete, niemals aber an die des Warschauer Pakts, seinerzeit von Stasi-Agenten gesteuert war, ist mittlerweile bekannt.

Ob die Apologie des Islams und die rezenten Forderungen nach unbegrenzter Zuwanderung ebenfalls fremdgesteuert sind, ist ungewiss. Es sollte nicht gleich überall eine Verschwörung vermutet werden, wo auch pure Dummheit als Erklärung in Frage kommt. Denn dass es gerade die lautstärksten Befürworter der islamischen Zuwanderung sind, die vermutlich zu deren ersten Opfern zählen würden, so das Kalifat erst einmal errichtet ist, liegt auf der Hand.

Gutmenschen stehen, nach Meinung des Autors, in der Hierarchie der gefährlichsten gesellschaftlichen Gruppen ganz oben. So befördern sie beispielsweise die totalitäre Ideologie des Islam und machen zugleich deren Kritiker, wie die Pegida, gnadenlos nieder.

In weiteren Kapiteln setzt Bernd Höcker sich mit der Lebens- und Denkweise, sowie mit dem „alltäglichen Wahnsinn“ der Gutmenschen auseinander, der sich etwa in Genderwahn und Frühsexualisierung von Kindern manifestiert. Auch die Rolle der Prominenten, die fast ausnahmslos im Lager der „Guten“ stehen, findet ihre Würdigung.

Von Linken beherrschte Medien verstehen sich darauf, die „Rechten“ zu Unmenschen und Schurken zu erklären und linke Verfehlungen völlig auszublenden.

Erklärungsversuche für die Motive der Gutmenschen, deren Aktivitäten offensichtlich auf die Zerstörung der letzten Restbestände unserer bürgerlich-liberalen Ordnung hinauslaufen, stehen am Ende. Allzu vielen naiven Zeitgenossen, ist die Vorstellung einfach fremd, dass jemand allein von bösen Absichten getrieben sein könnte. Daher werden den „Guten“ selbst unsägliche Parolen wie „Deutschland verrecke“, „Hamas, Hamas – Juden ins Gas“ (in Österreich: „Schüssel, Haider an die Wand“ oder „Unseren Hass, den könnt Ihr haben!“) nachgesehen. Sie werden es schon nicht so gemeint haben…

 

Böse Gutmenschen

Bernd Höcker

Höcker Verlag

144 Seiten, broschiert

ISBN: 978-3-9811760-7-0

8,90,- Euro

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Ein Gedanke zu „Buch: „Böse Gutmenschen“

  1. Der Realist

    Den größten Schaden fichten diese wohl in den Schulen an, sind Kinder und Jugendliche doch am ehesten steuerbar.
    Ihre Vormacht im öffentlichen Bereich (Medien, Politik) beginnt auch langsam zu bröckeln. Ihre Taktik, Andersdenkende gnadenlos niederzumachen funktioniert nicht mehr so ganz. Die andere Seite beginnt ebenfalls ihr Selbstbewusstsein zu zeigen, vorgegebene Denkmuster werden nicht mehr unwidersprochen hingenommen.
    Auch die “Politische Korrektheit” darf mittlerweile nicht nur von den “Gutmenschen” definiert werden. Bei Leuten die schon wegen ihres Berufes in der Öffentlichkeit stehen, regt sich inzwischen Widerstand gegen die Meinungsdiktatur. Bisher haben sich meist nur die politisch Überkorrekten zu Wort gemeldet.

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