Buch-Rezension: “Die Schande Europas”

(C.O.) Wenn man nicht zwischen Auschwitz und üblen Zuständen in einem griechischen Flüchtlingscamp unterscheiden kann, sollte man vielleicht besser kein Buch darüber schreiben. Jean Ziegler (85) hat’s dennoch probiert. Der bekannte Schweizer Polit-Agitator und Publizist hat im vergangenen Jahr den Flüchtlings-Hotspot Moira auf der griechischen Insel Lesbos besucht und das, was er dort sah, in dem jüngst erschienenen Buch “Die Schande Europas” niedergeschrieben. weiter hier

6 comments

  1. Herbert Manninger

    Um es mit der großen deutschen Führerin zu sagen : ein ,,wenig hilfreiches Buch”.
    Und so wie diese habe auch ich es nicht gelesen.
    Ein kleiner Unterschied zu ihr bleibt allerdings, dass ich nämlich auch anders Denkenden ihre Meinungsfreiheit zugestehe.

  2. Falke

    Abgesehen davon, dass es ja völlig absurd und niederträchtig ist, Nazi-KZs, deren Zweck es war, Menschen umzubringen, mit heutigen Flüchtlingslagern in Griechenland zu vergleichen: dorthin wurden Menschen zwangsweise verfrachtet, nach Griechenland kommen sie freiwillig, uneingeladen, ja sogar gewaltsam – und kennen (angesichts der heutigen Kommunikationsmittel) die dortigen Zustände ganz genau, bevor sie dorthin “flüchten”. Gewaltsam irgendwo einzudringen und sich dann beschweren, dass einem keine 5-Stern-Betreuung geboten wird – mehr Unverfrorenheit geht ja gar nicht.

  3. sokrates9

    Wie viele der Flüchtlinge hat er privat gerettet? In die Schweiz mitgenommen unter der Auflage, dass er für sie bürgt? Da hört sich Solidarität dann sehr schnell auf…

  4. astuga

    Jean Ziegler, ein ehemaliger sozialistischer Politiker, UN-Gschaftlhuber und Altlinker mit wenig Berührungsängsten zu Diktatoren wie Gaddafi, Robert Mugabe oder Mengistu Haile Mariam.
    Oder auch dem verurteilten Holocaustleugner Roger Garaudy.

    Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Jean_Ziegler

  5. Johannes

    Ziegler: Natürlich, ich sagte: “Commandante, ich will mit euch gehen.” Aber Che wollte mich nicht. Ich hatte keine militärische Ausbildung. Che hat mich zu sich gerufen, es war Nacht, wir standen am Fenster. “Siehst du die Stadt da unten?”, fragte er. Da waren also die Leuchtreklamen, Credit Suisse, Juweliere, Versicherungen. “Das ist das Gehirn des Monsters”, sagte er, “hier musst du kämpfen.” Dann hat er sich abgewandt. Ich war am Boden zerstört.

    ZEITmagazin: Haben Sie sich nie hinterfragt?

    Ziegler: Nein. Ich bin ein Linker, der für das Reich Gottes kämpft……

    Auszug aus: ZEITMAGAZIN NR. 53/2017 19. DEZEMBER 2017,

    In einer ORF Sendung sagte Ziegler wörtlich: “Spekulanten gehören aufgehängt, Punkt“

    Der Mann war lange Zeit bei der UNO tätig. Warum wundert mich das nicht?

    Er ist bekennender Linker, stellen wir uns vor ein bekennender Rechter würde so etwas sagen.
    Würde er bei Stöckl zu Gast sein können? Ein Aufruf bestimmte Menschen zu hängen: Ist das Hass, ist das Hetze, ist das Anstiftung, ist es menschlich, ist es mörderisch, ist es Ziegler?

    Es ist, was es ist, sagen die Killing Fields der Kommunisten.

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