Buchbesprechung: “Reconquista – Menschrecht oder Islam”

(ANDREAS TÖGEL) Der Autor widmet sich einem brennenden Problem, das sich nur dank der Ignoranz großer Teile der Einwohnerschaft Europas überhaupt erst zu einem solchen auswachsen konnte: es geht um die zügig voranschreitende Islamisierung – und die damit einhergehende Tribalisierung und De-Zivilisierung der Alten Welt.

Es verhält sich wie mit der zu Beginn der 1930er-Jahre dräuenden Gefahr des Nationalsozialismus. Dessen „Bibel“, Adolf Hitlers programmatische Schrift „Mein Kampf“, hat damals leider kaum jemand gelesen. Hätten die Deutschen dieses anno 1925 erschienene Buch aufmerksam studiert, wären hinsichtlich der zu erwartenden Entwicklungen im Falle einer Machtergreifung der nationalen Sozialisten keine Fragen offen geblieben.

Der Nazi-Spuk liegt hinter uns. Heutzutage haben sich nur wenige indigene Europäer mit den „heiligen Schriften“ des Islam – dem Koran und den Hadithen – beschäftigt. Und weil das so ist, fällt es den vom brennenden Wunsch nach Selbstzerstörung besessenen, kulturrelativistischen Intellektuellen und den nur auf Wählerstimmen schielenden politischen Eliten leicht, den Islam als eine völlig harmlose Religion unter vielen darzustellen.

Ley zeigt eindrucksvoll, dass dem nicht so ist: das dualistische Weltbild des Islam – hier die Allah gefälligen, rechtgläubigen Bewohner des Hauses des Friedens, dort die der Hölle verfallenen Ungläubigen im „Haus des Krieges“ – verunmöglicht ein dauerhaft friedvolles Zusammenleben auf Augenhöhe. Wer an ein harmonisches Miteinander von Rechtgläubigen und Kuffar glaubt, muss im Geschichtsunterricht gefehlt haben. Langfristig ist daher für Ley eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen dem nach Weltherrschaft strebenden Islam und dem Rest der Welt unausweichlich.

Der größere Teil der heiligen Schriften des Islam ist nicht dem Seelenheil der Muslime gewidmet, sondern dem brutalen, auf Unterwerfung oder Auslöschung gerichteten Umgang mit den Ungläubigen – namentlich mit den verhassten Juden. Die Zeit arbeitet, dank der hohen Fertilität in der Welt der Muslime, ganz klar gegen die abendländische Zivilisation in Europa.

Der Autor liefert aber nicht nur eine profunde Analyse der Geschichte und der Ziele der alle Lebensbereiche durchdringenden, politischen Religion Mohammeds, sondern präsentiert auch eine beinharte Strategie zu deren Zurückdrängung und zur Rückeroberung Europas. Dabei weist er den von der muslimischen Landnahme bislang verschont gebliebenen Staaten Mittelosteuropas eine entscheidende Rolle zu.

Diese Lektüre wird weltfremden Pazifisten und jenen “Schneeflöckchen” nicht gefallen, die an eine Kulturbereicherung durch muslimische Zuwanderung glauben. Die Augen vor im Grunde unübersehbaren Tatsachen zu verschließen, wird der westlichen Zivilisation – wie einst dem weströmischen Imperium – den sicheren Untergang bescheren.

 

Reconquista: Menschenrecht oder Islam

Michael Ley

Gerhard Hess Verlag, 2020

154 Seiten, broschiert

ISBN: 978-3-87336-667-1

16,80,- Euro

3 comments

  1. Herbert Manninger

    Der Corona-Tritt in den Hintern unserer denkfaulen, wohlstandsdegenerierten Gesellschaft kommt vermutlich schon zu spät.
    ,,Nun sind sie halt da”.

  2. Selbstdenker

    Nassim Taleb hat in Skin in the Game jenes Missverständnis hervorragend analysiert, das die Westler daran hindert die Bedrohung als das wahrzunehmen was sie ist:

    Religion ist nicht gleich Religion, da die Schichtung von Spiritualität, Lebensgrundsätzen und verbindlichen (Straf-)Rechtssystem in jeder Religion anders aussieht.

    Den Islam kann man am ehesten als Herrschaftssystem mit (straf-)rechtlichen Durchsetzungsverordnungen begreifen. Das Göttliche dient primär als nicht kritisierbarer Legitimationsgeber.

  3. sokrates9

    Bin neugierig wie lange es noch dauert bis solche Bücher verboten werden! Bücher die mit logischen Schlüssen und viel Basisanalyse negative Szenarien darstellen sind doch alles reine Hassbücher die verboten gehören!

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