Buchempfehlung: “Wir Weicheier”

Von | 27. Juli 2017

(ANDREAS TÖGEL) „Warum wir uns nicht mehr wehren können und was dagegen zu tun ist“, lautet der Untertitel dieses erhellenden, ganz und gar ohne Rücksicht auf die Erfordernisse der Politischen Korrektheit verfassten Buches. Die im ersten Teil des Untertitels erhobene Behauptung, wird vom Autor minutiös erläutert und schlüssig belegt. Von der Verweichlichung der Jugend, über die fatale Feminisierung der Streitkräfte westlicher Staaten, bis zur mittlerweile allgegenwärtigen Gedankenpolizei, die jede Form von Gewalt (sofern sie nicht von angeblich unterdrückten Minderheiten ausgeht) – und damit auch den Krieg an sich und die zu seiner Führung nun einmal erforderlichen Soldaten verurteilt, abwertet und verabscheut.

Wie die längst verlorene Wehrhaftigkeit der westlichen Staaten zurückzugewinnen ist, oder besser – ob das angesichts der dort herrschenden kollektiven Dekadenz überhaupt noch möglich ist, bleibt indes weithin offen. Zwar erhebt der Autor durchaus plausible Forderungen, was sich alles ändern müsste, um unsere Zivilisation gegen künftige Attacken nach innen und außen zu wappnen; daran, dass das in einer Zeit aber keinesfalls passieren wird, in der die Auslieferung von deutschen Schützenpanzern am fehlenden Nachweis für deren Unbedenklichkeit im Hinblick auf das Fruchtwasser schwangerer Soldatinnen scheitert, dürfte wohl auch der gelernte Militärhistoriker Creveld selbst keinen Moment lang zweifeln. Wie heißt es so schön: “Helm ab zum Gebet” oder “Fertigmachen für den Zusammenbruch!”

Er selbst präsentiert mit seinem Hinweis auf die von zahlreichen Historikern seit der Antike konstatierten Zyklizität der geschichtlichen Entwicklung (dem ewigen auf und ab der Kulturen), im Grunde selbst die traurige Gewissheit: Der Westen hat seine Zukunft hinter sich. 70 Jahre Frieden haben uns Glauben gemacht, dass es nie mehr Krieg geben könne – zumindest nicht auf unserem eigenen Boden. Wie alle hochstehenden, reich, bequem, weibisch und feige gewordenen Zivilisationen der Vergangenheit, wird wohl auch die unsere von vergleichsweise primitiven, rückständigen dafür aber wehrhaften und nach wie vor über die Fähigkeit zur Fortpflanzung verfügenden Barbaren niedergeworfen werden. Eigentlich schade…

 

Wir Weicheier

Martin van Creveld

Ares-Verlag, 2017

ISBN: 978-3-902732-67-5

223 Seiten, Hardcover

19,90,- Euro

20 Gedanken zu „Buchempfehlung: “Wir Weicheier”

  1. CE___

    “in der die Auslieferung von deutschen Schützenpanzern am fehlenden Nachweis für deren Unbedenklichkeit im Hinblick auf das Fruchtwasser schwangerer Soldatinnen scheitert”

    Wenn man sich klar wird das damit das an in D derzeit an der Macht befindliche feministische und humanistische Gesindel offen eingesteht sich nichts zu denken hochschwangere Frauen in vorderster Frontlinie im Lenkwaffenhagel zu verheizen, könnte man denken “eh nicht mehr schad’ drum um diese Ho-Ho-Hochkultur”.

    Ich bin sehr sicher nicht einmal die allerprimitivste Stammeskultur im hintersten Afrika könnte es in den Sinn kommen ihre Hochschwangeren in die vorderste Linie zu stellen bei einem Gemetzel mit einem feindlich gesinnten Nachbarstamm.

  2. Leitwolf

    Naja … da muss man halt unterscheiden zwischen was eine Sache sein könnte, und was sie tatsächlich ist. Nach ersterer Perspektive mag man um Europa trauern, nach letzterer wohl eher nicht. Da ist schlicht und einfach nichts, und daher Untergang unausweichlich.
    Gestaltungsspielraum bietet eigentlich nur mehr die Art des Untergangs. Es bieten sich, ganz klassisch, die Alternativen Schrecken ohne Ende (sic!), oder Ende mit Schrecken. Immerhin bietet sich die Chance mit Schrecken ein sehr wohl differentiertes Ende zu setzen, welches den Patienten zu neuer Gesundheit führt. Allein es scheinen die selbsternannten Antikörper des Systems bisher recht unfit zu sein.

  3. Fischer

    Ich meine, die Grausamkeit, werdende Mütter in den Krieg zu schicken, anstatt sie und das wachsende neue Menschlein zu päppeln, spiegelt die zunehmend entmenschende Gleichheitsdoktrin wieder. Was zählt schon eine schwangere Frau, gar eine Heterobeziehung oder Normal-Familie – nichts eben. Und auf der anderen Seite – wie ticken junge Mütter, die samt heranreifendem Kind in ihrem Bauch Soldatin sein wollen? Die samt Babybauch am Hindukusch Deutschland verteidigen wollen? (Während die eigentlich dort dafür Zuständigen sich in D päppeln lassen ? Neulich stand zu lesen, daß es Probleme mit dem für Schwangere nicht ausreichenden Einstiegsloch in Panzer gibt. Ich kann und will nur glauben, daß ich da einer Ente aufgesessen bin. Auch feministischer Gleichheitswahn muß doch irgendwo eine Grenze haben.

  4. Andreas Tögel

    Zur Frage der Schwangeren im Schützenpanzer: Creveld führt, unterfüttert mit einer Menge empirischen Materials, überzeugend aus, dass es mit der Wehrfreude der Frauen nach wie vor nicht weit her ist (was übrigens auch, man darf das heute allerdings nur noch hinter vorgehaltener Hand sagen, ihrem Naturell entspricht – und das ist nicht negativ gemeint). Worum es vielmehr geht, sind “Karrierechancen” in der letzten den Männern verbliebenen Bastion. Nicht etwa als 2er-MG-Schütze oder als Handgranatenwerfer (die wenigsten Frauen schaffen es, eine Handgranate weit genug zu werfen, um nicht von den eigenen Splittern gefährdet zu werden), sondern am besten im frontfernen Büro, wo sie sich um Beschwerden anderer weiblicher Soldaten über sexuelle Übergriffe durch Männer kümmern. Es ging ihnen zu keiner Zeit darum, “die Heimat zu verteidigen”, sondern nur um sichere Dienstposten, fern der rauen Marktgesetze. Im Einsatzfall ist man dann praktischerweise gerade schwanger oder leidet an PMS oder Migräne. Soldatinnen stehen im Ernstfall der militärischen Führung daher nur bedingt zur Verfügung. Für die Kampfkraft einer Truppe (und auf die kommt´s am Ende halt an) ist das eine Katastrophe, weil die Dienstposten ja – scheinbar – eh besetzt sind.

    Krieg zu führen, war durch die Jahrtausende und ist immer noch, eine Sache junger Männer. Da die in westlichen Zivilisationen mittlerweile zur Mangelware geworden sind, ist es auch mit der Kampffähigkeit “des Westens” so gut wie vorbei. Eine Zeitlang lässt sich dieser Umstand durch überlegene Militärtechnik noch kaschieren. Am Ende aber reichen ein paar Computernerds, die Kampfdrohnen steuern können, aber doch nicht aus. Letztlich braucht´s immer noch den kräftig gebauten und nicht schöngeistig angekränkelten Haudrauf, der den Feind (am Besten mit ein wenig Enthusiasmus!) erledigt. Weil das ein “Naturgesetz des Krieges” ist und feministische Regierungen irrtümlich meinen, die Schwerkraft aufheben zu können, gewinnt der Westen schon lange keine Kriege mehr…

  5. Selbstdenker

    Ich habe das Buch nicht gelesen. Meine Kritik bezieht sich primär an die verschiedenen Glaubensrichtungen vermeintlich unausweichlicher historischer Entwicklungen im Allgemeinen und dem Kulturpessimismus im Speziellen.

    Derartige historische Zwangsläufigkeiten werden alle paar Jahrzehnte ausgerufen und sie enden stets in einem Desaster, weil sie individuelles Denken, individuelles Beurteilungsvermögen und individuelle Verantwortung durch eine kollektive Fatamorgana ersetzen. Die Fatamorgana erscheint umso realer, je mehr Leute sie “sehen” und ihr Handeln danach ausrichten.

    Die beschriebenen Symptome (Verweiblichung, Transgender als Indikator zivilisatorischen Verfalls, etc.) nehme ich selbstverständlich wahr, allerdings teile ich nicht den Befund der Kulturpessimisten. Es wird anhand äußerer Merkmale auf eine Positionierung in einem Phasenmodell, das auf unhinterfragten Prämissen aufbaut, geschlossen und eine zwanghafte Entwicklung der Dinge unterstellt.

    Wenn z.B. jeder an den zwanghaften Niedergang durch Sittenverfall glaubt, wird es tatsächlich zum Sittenverfall und in weiterer Folge zum Niedergang kommen. Warum sollte der / die Einzelne in eine bessere Zukunft seiner / ihrer Kinder investieren, wenn er /sie keine Kinder hat? Warum sollte das Individuum Normen befolgen, wenn es davon ausgeht, dass sie angeblich von “allen” anderen aufgrund einer vermeintlich zwanghaften Entwicklung gebrochen werden? Warum sollte ein Euro-Land die Maastricht-Kriterien erfüllen, wenn sich alle anderen Ländern nicht daran halten? Etc.

    Dass Wahnsinn in Selbstzerstörung mündet, wusste schon Euripides: “Wen die Götter vernichten wollen, den machen sie zuerst wahnsinnig”. Individueller Wahnsinn führt zum Ausscheiden aus dem Gen-Pool und kollektiver Wahnsinn zum Auseinanderbrechen, zur Kapitulation bis hin zur Selbstauslöschung einer Kultur.

    Ich spreche niemanden das “Recht” ab sich persönlich ins Unglück zu stürzen. Die individuelle Tragödie wird jedoch zum schweren Verbechen, wenn Unbeteiligte via Zwang hineingerissen werden.

    Einen Dschihadisten, der sich sozialverträglich in einem abgelegenen Steinbruch selbst in die Luft sprengt, werde ich nicht aufhalten. Ich wäre auch ein ausdrücklicher Befürworter für die Freigabe harter Drogen (Heronin, Crack, Crystal Meth, etc.), wenn der User glaubhaft darlegen kann, dass er a) zu denen gehört, die sich Linke nennen, b) keine Kinder hat und c) für die Kosten selbst aufkommt. Die Wiener können ihre Vorstellungen einer sozialistischen Utopie gerne errichten. Aber bitte innerhalb der eigenen Landesgrenzen und auf eigene Rechnung.

    Der Wahnsinn unserer Tage sitzt noch viel tiefer als die spätrömische Dekadenz. Während sich die einen von ihren philosophischen Grundlagen unbewusst abgewendet haben, wird den heutigen Westlern eine radikale Gleichheitsideologie von ihren “Eliten” aufgedrängt, die in Perversion und Selbstzerstörung mündet.

    Was zu tun ist: die Hohenpriester des Gleichheitswahns delegitimieren, ihre Tempel zerstören, Grenzen ziehen, Verantwortung übernehmen und innerhalb der eigenen Grenzen eigenverantwortlich ein gutes Leben nach den eigenen Vorstellungen führen.

  6. Selbstdenker

    @Falke:
    “Auch feministischer Gleichheitswahn muß doch irgendwo eine Grenze haben”

    Kennen Sie die – inzwischen etwas in die Jahre gekommene – Redensart “die waren so dicht, dass sie nicht mehr wussten, ob sie Mann oder Frau sind”? Gemeint: eine berauschungsbedingte Störung der Urteilsfähigkeit, die so weit geht, dass sie selbst die grundlegendsten Dinge nicht mehr einschätzen können.

    In diesem Zustand befinden sich die Gleichheitswahnsinnigen: sie sind sternhagelvoll von ihrer Ideologie und wissen nicht mehr ob sie Mann oder Frau sind. Glauben Sie, dass ein/e Sturzbetrunkene/r verantwortungsvoll mit dem Leben anderer umgeht?

  7. wbeier

    >Krieg zu führen, war durch die Jahrtausende und ist immer noch, eine Sache junger Männer. Da die in westlichen Zivilisationen mittlerweile zur Mangelware geworden sind, ist es auch mit der Kampffähigkeit „des Westens“ so gut wie vorbei.Söhne und Weltmacht<
    Gratis downloaden als *.pdf (Ausdruck und Vervielfältigung verboten) hier: http://www.pseudology.org/Gallup/Heinsohn.pdf

  8. mariuslupus

    Vielleicht ist der Autor kein Weichei, weil er ein Buch über Weicheier geschrieben hat.
    Der Autor wird sich möglicherweise wundern, wie er von feministischen Harteiern, für seine Aussagen geohrfeigt wird. Aber no guts, no glory.

  9. Lisa

    Das Buch werde ich noch lesen, Exzerpt klingt spannend. Was mir neben der Verweiblichung der Männer auch auffällt, ist eine Vermännlichung der Frauen. Nicht zuletzt auch körperlich: eine Venus von Willendorf-Figur, ja nicht mal die von griechischen Marmorstatuen, ist nun mal nicht das, was der heirats-/bindungswillige Mann als Partnerin wünscht: es muss eine zierliche Knäbin sein, so schmale Hüften, dass Babys nur noch via Kaiserschnitt zur Welt gezogen werden können, sie muss sich auch ganz emanzipiert in der Berufswelt behaupten, sie braucht auch nicht unbedingt einen Mann an ihrer Seite, sondern sucht sich, wie Männer eben, Abwechslung, Kick u.v. m. Aber einem “Weichei” kann das nur recht sein, braucht sich da nicht so anzustrengen und kann sich, selbst mit einem Master, auch ganz gut in der Rolle Hausmann vorstellen. CEOs u.a Begüterte sind nicht weniger “Weichei”, sie entziehen sich der männlichen Rolle in der Familie einfach durch Geldgaben. Was wiederum gewissen Frauen genug ist… DA fällt mir auch gerade ene Parallele auf: ist es nicht auch in der Politik so, dass lieber (Steuer-)Geld ausgegeben wird als Verantwortung übernommen?

  10. Selbstdenker

    Schweden ist das Versuchslabor der Sozialingenieure:
    https://www.youtube.com/watch?v=mUrtD8BTjxY

    Wenn das die “Zukunft” sein soll, kann sie ruhig ohne mich stattfinden.

    Wie ein User im Kommentarbereich treffend schreibt:
    “Theres only 3 genders: Male Female Helicopter”

    À propos Bundesheer: statt der Abfangjäger hätte man Hubschrauber anschaffen sollen.

    Und jetzt die Außenperspektive: wie muss so eine Freak Show auf Mitglieder einer Kultur wirken, die seit mehreren Jahrhunderten in Europa Fuß fassen wollten?

  11. Falke

    @Andreas Tögel
    Israel beweist seit fast 70 Jahren, dass – bei entsprechender Ausbildung und Motivation – Frauen annähernd genausogut kämpfen können wie Männer.

  12. Andreas Tögel

    Ad Falke: exakt das bestreitet der Autor, immerhin selbst ein Israeli, der die Verhältnisse dortselbst bestens kennt, ganz entschieden. Ein brauchbarer Soldat sein heißt, auch im High-tech-Zeitalter, körperliche Mindeststandards zu erfüllen. Und das ist – auch in Israel – bei nur wenigen Frauen der Fall. 5% der körperlich besten Frauen erreichen gerade einmal den Medianwert der Männer. Dementsprechend mussten in allen Armeen, die Frauen in allgemeine Kampfverbände eingliedern, die Mindestanforderungen (Laufleistung, Zahl der zu leistenden Liegestütze & Klimmzüge – selbst in Fitnesstempeln findet man kaum eine Frau, die drei davon schafft, Hindernisparcours – keine Frau kommt ohne Hilfe aus der “Löwengrube”) mittels “Gender Norming” derart frisieren, dass nix mehr davon übrigbleibt. Erinnert ein bissl an die Eignungsprüfung fürs Medizinstudium, wo auch “nachgebessert” wurde, um politisch korrekte Mengen von Östrogen ins Fach zu bringen.

    Frauen haben in Kampfverbänden nix verloren, schon gar nicht in infanteristischen – that´s it. Wer je ein 30 Kilo schweres Marschgepäck + Waffel + Muni + Teile der Gruppenausrüstung einen Berg hinaufgeschleppt hat, weiß, wovon hier die Rede ist. Ein 55-Kilo-Weibchen packt das einfach nie und nimmer. Von der mentalen Bereitschaft zum Kämpfen (und Töten!) ganz abgesehen (die allerdings, das sei eingeräumt, auch bei eunuchisierten männlichen Weicheiern bereits weitgehend abhandengekommen ist), ganz zu schweigen. Ehe ich volle Deckung nehme: Die “drei K” hatten schon was für sich (nein, ich meine nicht den KKKlan) ;-)!

  13. sapio

    @Selbstdenker
    Den Sittenverfall beschrieben schon die alten Griechen und Römer. Selbsterfüllende Prophezeihung? Wohl kaum, waren philosphische Werke aus dem akademischen Elfenbeinturm für das einfache Volk doch niemals von Belang. Anders als kulturpessimistisch interpretiert etwa Yuri Slezkine das vergangene Jahrhundert, also alles eine Frage des Standpunkts und der eigenen Haltung zur Moderne.

  14. Selbstdenker

    @sapio:
    Ich erlaube mir nochmals den folgenden Abschnitt hervorzuheben:

    “Der Wahnsinn unserer Tage sitzt noch viel tiefer als die spätrömische Dekadenz. Während sich die einen von ihren philosophischen Grundlagen unbewusst abgewendet haben, wird den heutigen Westlern eine radikale Gleichheitsideologie von ihren „Eliten“ aufgedrängt, die in Perversion und Selbstzerstörung mündet.”

    Man sollte den Zwang von heute, der die faule Frucht einer radikalen Gleichheitsideologie ist, nicht mit einer Zwanghaftigkeit einer vermeintlichen geschichtlichen Wiederholung verwechseln.

    Und wenn 90% Europa den Bach runter geht, muss dies nicht heissen, dass die restlichen 10% auch den Bach runter gehen. Vielleicht gibt es ja eine “Insel” in der sich die vernüftigen 10% sammenln, die aus eigener Erfahrung wissen, dass sie die Fehler der 90% nicht nachmachen sollen.

    Wenn die Titanic am Absaufen ist, sollte man schnellstmöglich ein Rettungsboot oder eien schwimmtauglichen Gegenstand suchen anstatt laut “Wir werden alle sterben!” zu rufen und zu warten.

  15. sokrates9

    Selbstdenker@Ich glaube an Osteuropa und Russland! Die haben die europaeischen Werte noch jicht inhaliert! Es kannnicht dein dass die Gesellschaft es jeem Individuum recht machen muss! Schuetzenpanzerdesign muss Ruecksicht auf schwangerne Soldatinnen nehmen ist doch absolut pervers!Derzeit findet msn keine Schulaerzte nicht! Die muessen naehmlich fesstellen o sich bei den Kindrn die Hoden richtig gesenkt haben! Da kommt es immer wieder vor dass Aerzte von verrueckten Muettern als Kinderschaender bezichtigt werden! Wenn sich aber in spateren Jahren herausstellt dass ein Junger Mann dieses Problem hat wird wieder der Arzt beschimpft weil er nicht richtig diagnostiziert hat! Frueher haette man so eine Mutter ignotiert oder in die Irrenanstalt eingeliefert, heute ist das ein echtes Problem!

  16. mariuslupus

    @Selbstdenker
    Bitte, nicht Europa mit dem Konstrukt EU verwechseln. Die EU hat viele Gründe zu behaupten, dass die EU Europa ist. Das stimmt nicht. Europa hat es vor der EU gegeben, aber wenn die Bevölkerung nicht aufpasst , wird es Europa dank der EU nicht geben. Das wichtigste Ziel der EU Autokraten ist die Vernichtung Europas.

  17. sapio

    @Selbstdenker
    Widersprochen hatte ich Ihrer Darstellung, es würde von Kulturpessimisten: “eine zwanghafte Entwicklung der Dinge unterstellt”. Dass es Kassandra in der griechischen Mythologie irgendwann an Zuversicht fehlte, geschah aus dem Wissen heraus, sie würde kein Gehör finden. Aber kaum ein Soziologe, der in der neueren Historie negative Entwicklungen erkennt, diese in die Zukunft projiziert und publiziert, glaubt sich selbst von Apollon verflucht.
    Der Pessimismus, so einer in den Ausführungen mitschwingt, hat also andere Ursachen, und die Streifschüsse selbst der Ambitioniertesten stehen dabei ganz oben auf der Liste. Es scheint nämlich auch bei tragischen Helden eine Abstufung zu geben.

  18. Lisa

    @Andreas Tögel: Sehr realistisch. Manche würden indes behaupten, Ihre Aussagen seien sexistisch… Also Unterschiede erkennen ist neuerdings sexistisch? Klar gibt es Frauen, die nun mal dem mainstream nicht entsprechen, die gerne kämpfen oder Waffennärrinnen sind, oder zB nicht Mutter werden wollen oder überhaupt lieber ein Mann wären oder etwas mehr Testosteron produzieren und daher mehr Muskeln entwickeln – das sei doch jeder (genetisch/phänotypischen) Frau umbenommen – und den andern ohnehin. Die Softies und Schwulen, die Transvestiten, Schwulen oder sonswie dem Klischee nicht entsprechenden Männer dürfen ja auch sein. Panzer einer Schwangeren anzupassen ist indes absolut lächerlich: für vier, fünf Monate kann sie sich doch beurlauben lassen. Nur schon im Interesse des Ungeborenen! Einem Mann mit einem Beinbruch wird der Panzer ja auch nicht angepasst, sondern der wird beurlaubt. Was da sexistisch/diskrimierend sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Was wollen denn solche Unterschiedsverleugner erreichen? Die Gauss’sche Kurve so beeinflussen, dass sie selbst mir ihrem verqueren Sosein nun die Norm bilden und die heute “normalen” Frauen und Männer nur so am rechten und linken Ende vorkommen sollen?

  19. KTMTreiber

    … ich treffe tagtäglich ausschließlich auf “Weicheier”, “Jasager” und “Bücklinge” … – arg, – eigentlich…

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