Buchtip: “Der Fonds: Kein Fall für Carl Brun”

Von | 8. Dezember 2017

“……Der Schweizer Autor Frank Jordan wurde kürzlich bekannt mit seinem Erstling „Die Ministerin“, in dem er die Politik und ihre Finten kritisch unter die Lupe nahm. Nun wendet er sein Erfolgsrezept auf die Finanzbranche an. „Der Fonds: Kein Fall für Carl Brun“, so heißt der neue Roman, sei ein Thriller, verspricht das Cover. Es ist aber ein Thriller der besondern Art. Was dem Leser die Schauer über den Rücken jagt, sind weniger die spektakulären Selbstmorde oder Morde, von denn es nicht wenige gibt, sondern die Einsicht in die Tricks einer Branche, die fast gesichtslos ist, aber mehr Macht hat, als alle Politiker zusammengenommen. Sie treten auf als Philanthropen, sie wollen unser Bestes. Sie wollen unser Geld und damit unsere Unabhängigkeit.

Es geht ungewöhnlich los, mit der minutengenauen Schilderung eines Aufsehen erregenden Selbstmords: Tom Bernoulli, genialer Wissenschaftler in einem geheimen Labor, passionierter Gleitschirmflieger, beschließt, seinen letzten Flug in der Luft abzubrechen. Der Leser begleitet ihn vom Start durch die Lüfte, lernt, was ein aufsteigendes Luftpaket ist, warum ein Bart einen Lift mit sich bringt, rast durch Fahrt- und Steigwinde, erlebt, dass der Protagonist in 4000 Meter Höhe noch eine letzte Zigarette raucht und dann gegen den Widerstand seines Körpers, der am Leben bleiben will, den Knopf des Hauptverschlusses drückt und in den freien Fall übergeht….” (weiter hier)

2 Gedanken zu „Buchtip: “Der Fonds: Kein Fall für Carl Brun”

  1. astuga

    Danke für den Link!
    Südtirol ist auf mehreren Ebenen ein bemerkenswerter Fall (positiv wie negativ).
    Bemerkenswert ist ua. auch, wie die heimische Linke sich dabei bis heute zum Erfüllungsgehilfen italienischer Faschisten macht.
    Und auch geflissentlich den Anteil des Nationalsozialismus übersieht.
    http://www.andreas-unterberger.at/2017/08/die-rolle-eines-emissrs-im-nachkriegsgeschehen-zwischen-wien-und-rom/

    Aber ist ja nichts neues, den Marburger Blutsonntag und die Bombenanschläge des jugoslawischen Geheimdienstes in Kärnten verschweigt man auch gerne.

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